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Bankausbildung

weitere Buchkapitel

Heft 5/2018: Erfolgsfaktor Compliance

Anfangs war ich skeptisch gegenüber der Theorie, dass korrektes Verhalten im wirtschaftlichen Handeln als Thema noch genug Relevanz und Neuigkeitswert besitzt. Immerhin sollten zehn Beiträge über Compliance mit erhellenden Erkenntnissen unseren Heft-Schwerpunkt in dieser Ausgabe rechtfertigen. Wenig begeistert schilderten zudem im Vorfeld befragte Inhaber, wie sie in der Praxis das Einhalten von Gesetzen, Regeln und Normen sicherstellen. Begleitet von Augenrollen, stöhnten die Mittelständler: „Was sollen wir denn noch alles beachten, um ordnungsgemäß Geschäfte zu gestalten?“ Klingt nach mühevoller Pflicht statt unternehmerischer Kür. Ethik und Konformität wirken wohl weit weniger sexy als Durchbruchsinnovation oder Werbekampagnenerfolg.

Thorsten Garber

Sozialkunde

Andrea Frank arbeitet seit dem Abschluss ihres Ausbildungsverhältnisses zur Bankkauffrau seit 8 Monaten bei der Nordbank AG in Pinneberg. Da die Zweigstelle, in der sie beschäftigt ist, geschlossen wird, erhält sie am 12. Mai die ordentliche Kündigung ihres Arbeitgebers.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Kapitel 3. Studiengänge an privaten Hochschulen

Etwa 2000 Studiengänge werden derzeit von privaten Hochschulen angeboten. Studiengänge im Bereich der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind am meisten nachgefragt. Das restliche Angebot differenziert sich in Fächer wie Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Psychologie, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik bis hin zu Kunst, Sport, Design und Mode aus. Die Hochschulzulassung wird bei privaten Hochschulen durch eigene Aufnahmetests geregelt. An privaten Hochschulen gibt es keinen Numerus Clausus. Dieses Kapitel erläutert Hintergründe für das Anwachsen des Studienangebots der privaten Hochschulen. Es wird erklärt, wie die staatliche Qualitätssicherung bei privaten Hochschulen funktioniert. Ein Test hilft Ihnen, die eigenen Studienneigungen realistisch einzuschätzen. Die einzelnen Fächergruppen und die regionale Verteilung des Studienangebots werden beschrieben. Erfahrungsberichte von Absolventen und Tipps zur Studienauswahl runden das Kapitel ab.

Annette Doll, Alexander P. Hansen

4. Die durchsetzungsstarke Förderin

Eigentlich ist alles bestens, wäre da nicht diese leise Unzufriedenheit … ein Gefühl, auf das Sie gut achten sollten. Vielleicht ist es ihr Wegweiser zum Glück!?Genau dieses „leise“ Gefühl hatte ich damals im März 1989: Es ist Tag 2 in der Belegabteilung von Herrn Weindauer, die ich im Rahmen meiner Ausbildung zur Bankkauffrau durchlaufe. Ich sehe Menschen Belege sortieren … Tag ein, Tag aus! Mir schießt es sofort durch den Kopf: „Ein Leben lang Belege sortieren, jeden Tag derselbe Trott – never ever!“Heute – 29 Jahre später – gibt es diese Belege schon lange nicht mehr und ich sortiere maximal noch die Geldscheine, wenn sie aus dem Geldautomaten kommen … doch das ist eine andere Geschichte. Aber es war genau dieses Gefühl, das mich veranlasst hat, mein Leben Stück für Stück auf den Kopf zu stellen. Damals kannte ich den Weg, der vor mir lag, noch nicht und das war auch gut so … wer weiß, ob mich dann tatsächlich darauf eingelassen hätte. Doch ich bin einfach Richtung Ziel losgelaufen … habe den einen oder anderen Schlenker eingebaut … bin stehengeblieben, um die Aussicht zu genießen … habe verschnauft, wenn Berge zu steil waren … bin überholt worden und konnte nicht kontern … habe mir Begleiter gesucht und wurde dadurch schneller. Jetzt – im Jahr 2018 – bin ich immer noch unterwegs, aber definitiv nicht mehr alleine. Das Tempo ist noch immer nicht konstant … ich liebe das Spiel zwischen Gas und Bremse. Aber ich folge noch immer meinen Träumen, Zielen und Visionen, egal, was diese für mich im Gepäck haben. Interessanterweise habe ich das alles gar nicht als Veränderung wahrgenommen. Für mich war und ist es immer Leben pur und wer mich kennt, hört immer wieder von mir „Es ist meine Neugier, die mich dahin gebracht hat, wo ich heute stehe.“Mit dieser Erkenntnis und meiner eigenen Geschichte möchte ich allen Mut machen, die dieses Gefühl der Unzufriedenheit spüren … egal ob noch ganz leise oder aber schon lautstark klopfend an der Tür.

Claudia Girnuweit

Kapitel 5. Der Forschungsprozess: Erhebung und Auswertung

In Anlehnung an die Prämissen zur Durchführung eines Experteninterviews wurde ein teilstrukturierter Interviewleitfaden verwendet (vgl. Meuser und Nagel 1991, Kaiser 2014; Bogner et al. 2009). Der Vorteil des Experteninterviews besteht darin, dass Narrationen über biografische Ereignisse, subjektive Deutungen und das von allen geteilte „Betriebswissen“ evoziert werden können. Die Befragten werden so zu „Repräsentant_innen einer Organisation oder Institution“ (Nohl 2006, S. 21; Meuser und Nagel 1991, S. 74).

Sarah Lenz

Unternehmensethik in der Vermögensverwaltung: wie konsequente Werteorientierung zum Erfolg führt

„Wenn Du einen Freund brauchst, kauf’ Dir einen Hund“, empfiehlt der zynische und skrupellose Investmentbanker Gordon Gekko in „Wall Street“, dem Kinohit der 1980er-Jahre. Der Film zeigt eindrücklich, warum sich der ehemals gute Ruf der Banker von ehrenwerten Bankiers hin zu egoistischen und von Gier besessenen „Bankstern“ wandelte und die Finanzbranche zunehmend in Verruf geriet. Schon früh erkannte Wolfgang Köbler, heute Partner und Vorstand der KSW Vermögensverwaltung AG, dass dies ein Spiel war, das er nicht mitspielen wollte. Noch deutlich vor der Finanzkrise hatte er im Jahr 2004 den Mut, der etablierten Bankbranche den Rücken zu kehren und in ein Unternehmen einzusteigen, das bald zeigen sollte, dass das Agieren nach den Prinzipien des Ehrbaren Kaufmanns und eine konsequente Ausrichtung auf fest definierte Werte die Vermögensverwaltung für ihre Kunden nachhaltig erfolgreich machen würde. Dieser Beitrag beschreibt die Visionen des mittelfränkischen Unternehmers sowie die Entwicklung der KSW hin zu einer renommierten, mehrfach ausgezeichneten bankenunabhängigen Vermögensverwaltung.

Wolfgang Köbler

5. Wie Sie Haltung zeigen!

Die Mischung macht's! In Kap. 5 geht es um die innere Haltung, mit der Sie Ihre Markenvision anstreben. Commitment und Empowerment sind genauso erforderlich wie Fair Play und Gelassenheit.Mit einer hohen Lösungsorientierung packe ich Probleme direkt an, und mit einer Persönlichkeitsstruktur, die wenig nachtragend ist, kann ich mich als Positivdenkender platzieren. Diese würden mir eine gute Note in der Kategorie A-Haltung bescheinigen. Doch was ist mit der B-Note? Wie gehe ich mit anderen um? Wie ermögliche ich es, dass mein innerer Schweinehund nicht nur Hürden sieht, und wie bringe ich ihn auf Trab?Die Ausprägungen der angesprochenen Haltungen zeigt Ihnen, inwiefern Sie ein echtes Chancentrüffelschwein sind und inwieweit Sie sich couragiert auf den Weg zur Erreichung Ihrer Markenvision machen.

Anja Mahlstedt

Kapitel 1. Zahlungsverkehr

Die 23-jährige Simone Esch hat am 01. August eine Berufsausbildung zur Versicherungskauffrau bei der Nordleben AG in Hamburg begonnen. Vor dem Beginn ihrer Ausbildung möchte sie bei der Nordbank AG in Hamburg ein Girokonto eröffnen, auf das ihre Ausbildungsvergütung überwiesen werden soll. Unter Hinweis auf die Abgabenordnung bittet der Kundenberater der Nordbank AG, Thomas Weingärtner, Frau Esch um die Aushändigung ihres Personalausweises.

Wolfgang Grundmann

Sozialkunde

Andrea Frank arbeitet seit dem Abschluss ihres Ausbildungsverhältnisses zur Bankkauffrau seit 8 Monaten bei der Nordbank AG in Pinneberg. Da die Zweigstelle, in der sie beschäftigt ist, geschlossen wird, erhält sie am 12. Mai die ordentliche Kündigung ihres Arbeitgebers.

Wolfganôg Grundmann, Rudolf Rathner

Kapitel 10. Das Kreditinstitut und seine Rolle zur Sicherung des Fortbestandes

Die meisten Unternehmen im deutschsprachigen Raum kooperieren mit FinanzinstitutenFinanzinstitut, um unterschiedlichste Dienstleistungen nutzen zu können. Eine besondere Stakeholdersicht nimmt das KreditinstitutKreditinstitut dann ein, wenn das Familienunternehmen operative Tätigkeiten als auch langfristige InvestitionInvestitionen mit KreditKrediten finanziert hat. Hier wurde Geld unter einem bestimmten RisikoRisiko vergeben, welches sich im Zuge einer Unternehmensnachfolge verändert. Das Unternehmen wird von einem neuen Manager geführt, über welchen nur wenige stichhaltige Informationen vorliegen und daher wird eine anstehende Unternehmensnachfolge von Kreditinstituten besonders intensiv und umfassend beobachtet und begleitet. Im betreffenden Praxisfall wird die Komplexität und Schwierigkeit der Bewertung durch das Kreditinstitut als externer Stakeholder skizziert und es werden Maßnahmen vorgestellt, wie man eine verbesserte Informationsgewinnung erreichen kann, um eine verlässlichere Entscheidungsgrundlage zu bekommen. Neben EmotionenEmotionen, PsychologiePsychologie und Menschenkenntnis zeigt dieser Fall auch, dass Vertrauen ein besonders wichtiger Faktor bei einer KreditentscheidungKreditentscheidung ist. Zudem wird deutlich, dass Kreditinstitute bei ihren Entscheidungen eine regionale Verantwortung tragen müssen, welche gerade bei größeren Unternehmen ein weiteres Entscheidungskriterium darstellen kann. Bei in der KriseKrise stehenden, fremdfinanzierten Familienunternehmen sind Kreditinstitute sehr häufig der wichtigste GläubigerGläubiger, welcher frühzeitig über eine anstehende Nachfolge informiert werden sollten. Nur eine offene InformationspolitikInformationspolitik und eine klare TransparenzTransparenz tragen dazu bei, dass mit diesem StakeholderStakeholder eine vernünftige und nachhaltig orientierte Turnaround-LösungTurnaround umgesetzt werden kann.

Stefan Märk, Mario Situm

5. Präventionsansätze im privaten Bankgewerbe: Differenzierter Blick

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung verändern sich Jobprofile, Führungsanforderungen, Teamstrukturen und Arbeitsformen in der Büro- und Wissensarbeit. Der Beitrag zeigt am Beispiel des privaten Bankgewerbes, wie sich Arbeitsgestaltung und Prävention schon heute auf die neuen Bedingungen einstellen und wo sich noch Fragen und Handlungsbedarf abzeichnen. Aus umfangreichen Erhebungsdaten lässt sich ablesen, dass es keine pauschalen Lösungen gibt, sondern Prävention 4.0 einen differenzierten Blick erfordert: Es gilt, Führung neu zu denken und Vertrauenskultur zu fördern, einzelne Mitarbeitergruppen stärker in den Blick zu nehmen, schnell und transparent zu kommunizieren, Digitalkompetenz bedarfsgerecht zu vermitteln und Arbeitszeitautonomie zu fördern, wo immer dies möglich und sinnvoll ist.

Carsten Rogge-Strang

Sozialkunde

Andrea Frank arbeitet seit dem Abschluss ihres Ausbildungsverhältnisses zur Bankkauffrau seit 8 Monaten bei der Nordbank AG in Pinneberg. Da die Zweigstelle, in der sie beschäftigt ist, geschlossen wird, erhält sie am 12. Mai die ordentliche Kündigung ihres Arbeitgebers.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Die Macht des Dispositivs

Eine Reflexion des Verhältnisses von Diskurs und Organisation am Beispiel des Kompetenzdispositivs

Der Beitrag thematisiert den Zusammenhang von Dispositiv und Ökonomie aus einer macht- und organisationstheoretischen Perspektive. Machtheoretisch wird das Dispositiv alseine spezifische Verschränkung von regulativen, konstitutiven und sanktionierenden Elementen der Macht konzipiert. Die Einschreibung diskursiver Effekte in organisationale Praktiken wird anschließend neo-institutionalistisch argumentiert und als Übersetzungen von Modellen des Deutens und Handelns entwickelt. Methodisch bedeutet dies die Dispositivanalyse als eine Spurensuche anzulegen. Anhand von Ergebnissen einer Studie zum Kompetenzdispositiv wird ein solches empirisches Vorgehen vorgestellt. Der Beitrag schließt mit einer perspektivischen Reflexion des Verhältnisses von Macht, Dispositiv, Organisation und Ökonomie.

Inga Truschkat

Chapter 1. Zahlungsverkehr

Die 23-jährige Simone Esch hat am 01. August eine Berufsausbildung zur Versicherungskauffrau bei der Nordleben AG in Hamburg begonnen. Vor dem Beginn ihrer Ausbildung möchte sie bei der Nordbank AG in Hamburg ein Girokonto eröffnen, auf das ihre Ausbildungsvergütung überwiesen werden soll. Unter Hinweis auf die Abgabenordnung bittet der Kundenberater der Nordbank AG, Thomas Weingärtner, Frau Esch um die Aushändigung ihres Personalausweises.

Wolfgang Grundmann

Empirische Untersuchung

In diesem Teil der Arbeit wird zum ersten im Rahmen der Methodologie die Entscheidung für eine qualitative oder quantitative Arbeit wissenschaftstheoretisch fundiert. Im zweiten Abschnitt folgt die Begründung der einzelnen Forschungsschritte, ihres Zusammenhanges zur Forschungsfragestellung und zum Forschungsziel. In einem dritten Teil werden die damit einhergehenden Gütekriterien und forschungsethischen Fragestellungen beleuchtet. Der zweite Teil wird durch ein viertes Kapitel, das den Fall, die Bank A und das IC der Bank A, darstellt, abgeschlossen.

Dorothee Wulfert-Markert

Chapter 6. Fazit und Ausblick

Zu Beginn dieser Arbeit wurden drei leitende Teilziele formuliert. Im Folgenden wird zunächst resümiert, inwieweit diese erfüllt werden konnten.

Andrea Altepost

Chapter 4. Befunde

Der Pretest diente vor allem zur Optimierung des Fragebogens für die Hauptbefragung.

Andrea Altepost

Chapter 5. Diskussion

Bevor es an die Besprechung der in Kapitel 4 berichteten Resultate geht, ist es unumgänglich, sich mit den Einschränkungen und methodischen Problemen der Studie zu beschäftigen. In diesem Zusammenhang ist zunächst das Querschnittdesign und damit verbunden die Retrospektivität vieler Angaben kritisch zu sehen. Durch die Stichprobenauswahl - nur Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr - sowie möglichst häufige ‘Ankerpunkte’ wie konkretes Erleben und Verhalten (z. B. Fragen zu einem früher erfahrenen Risiko) sollten Verzerrungen möglichst gering gehalten werden (vgl. Dürnberger et al. 2011).

Andrea Altepost

2. Phase 1 „Alles bestens“

Die Zeit vor der Krise

In diesem Kapitel geht es um die Zeit vor der Krise oder besser gesagt um die Zeit zwischen zwei Krisen. Der Zeitraum, in dem alles optimal verläuft. Um die Bankenwelt zu verstehen, muss man sich mit ihren Besonderheiten befassen, die teilweise geschichtliche Hintergründe haben. Besonders relevant für dieses Buch ist die Entwicklung der Jahre 2001–2008, die erst die Entstehung der Finanzkrise ermöglichte. Es zeigt sich auch die enge, teils ambivalente Verstrickung mit der Psychologie. Die Verhaltensökonomie untersucht und beschreibt, wie unsere Gefühle unsere Entscheidungen beeinflussen. Auch an den Finanzmärkten geht es nicht rein rational zu. Emotionen sind einer der Gründe für die Dynamik der Finanzkrise. Was sind das für Typen von Menschen, die diesen Beruf ausüben, was treibt sie an, was ist ihre Motivation? Wie sehen sie selbst ihren Job? Das Kapitel geht auf die Bedeutung von Arbeit für den Selbstwert, die eigene Identität und seelische Gesundheit ein.

Silvia Breier

V. Sozialkunde

Andrea Frank arbeitet seit dem Abschluss ihres Ausbildungsverhältnisses zur Bankkauffrau seit 8 Monaten bei der Nordbank AG in Pinneberg. Da die Zweigstelle, in der sie beschäftigt ist, geschlossen wird, erhält sie am 12. Mai die ordentliche Kündigung ihres Arbeitgebers.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

10. Personalbeurteilung im Talentmanagement anhand eines Bewertungsinstruments

Banken galten jahrzehntelang als seriöse und sichere Arbeitgeber. Das ist schon einige Jahre nicht mehr der Fall. So mancher talentierte junge Mensch wird es sich genau überlegen, ob in dieser Branche seine Zukunft liegt. Zwar wird noch immer eine Bankausbildung als Basisausbildung gewählt, die weitere Entwicklung erfolgt aber dann vielfach in anderen Branchen. Schon jetzt ist erkennbar: Die Personalsituation in Banken wird sich in den folgenden Jahren ähnlich dramatisch verschlechtern wie in anderen Branchen. Auch in Banken droht der Fachkräftemangel und Banken werden künftig um jeden guten Mitarbeiter froh sein.Die Gründe hierfür sind zahlreich. Zum einen ist es das generell schlechte Image, das die Banken seit Jahren begleitet und mögliche Kandidaten abschreckt, die Laufbahn eines Bankers einzuschlagen. Auch sind aktuelle Schlagzeilen aus den Großbanken bezüglich Strafzahlungen in Milliardenhöhe ebenfalls eher abschreckend als anziehend.Da der Mitarbeitermarkt in der Bankbranche zunehmend enger wird, besteht neben der Gewinnung neuer Mitarbeiter die große Herausforderung darin, das Potenzial der vorhandenen Mitarbeiter möglichst gut zu nutzen. Ziel ist, die „Talente“ in den eigenen Reihen zu erkennen und zu fördern. Für Unternehmen ist es wichtig das Potenzial ihrer Mitarbeiter zu kennen. Nur wenn man die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter kennt, können diese auch systematisch ausgebaut und eingesetzt werden.

(M.A.) Daniela Lißon, Prof. Dr. Marcel Seidel

5. Antizipative Personalentwicklung zur Vorbereitung auf den Strukturwandel

Zentraler Aspekt einer antizipativen Personalentwicklung in Sparkassen ist es, primär jene Mitarbeiter vorzuhalten, die optimal den mitunter divergierenden Kundenbedürfnissen entsprechen. Dies impliziert neben der Beschäftigung spezieller Mitarbeitergruppen vor allem deren Qualifizierung, um zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Dabei sollten Mitarbeiter nicht mittels eines unstrukturierten und unkontrollierten Gießkannenprinzips weitergebildet werden. Vielmehr ist es von zentraler Bedeutung, Mitarbeitern das Know-how zu vermitteln, das im jeweiligen Kontext ihrer Beschäftigung vonnöten ist und auf deren bestehenden Stärken aufbaut.

6. Empirische Untersuchung einer antizipativen Personalentwicklung zur Vorbereitung auf den Strukturwandel

Im sechsten Kapitel erfolgt die Auswertung der Daten, die mit Hilfe eines für dieses Forschungsvorhaben speziell entwickelten Fragebogens im Zuge einer postalischen Befragung unter Sparkassen erhoben wurden.

2. Der Blick Auf Den Arbeitsmarkt

Zu Beginn des Jahres 2008 blickte die deutsche Wirtschaft mit Zuversicht und überwiegend optimlstisch auf die kommende wirtschaftliche Entwicklung. Diese Zuversicht fiel zwar geringer aus als noch am Beginn des letzten Jahres und wurde von den internationalen Börseneinbrüchen Ende Januar weiter eingetrübt, doch die überwiegende Zahl der befragten Wirtschaftsbranchen signalisierte steigende Produktion sowie anhaltend hohe Umsätze und damit wachsende Investition und Beschäftigung.

2. Der Blick auf den Arbeitsmarkt

Die folgende Arbeitsmarktanalyse basiert auf dem Zahlenmaterial der Bundesagentur für Arbeit und des Statistischen Bundesamtes sowie der Darstellung des Arbeitsmarkt-Informationsservices der Bundesagentur für Arbeit von Dr. Bernhard Hohn, BA.

V. Sozialkunde

V. Sozialkunde und Arbeitsschutz

Andrea Frank arbeitet seit dem Abschluss ihres Ausbildungsverhältnisses zur Bankkauffrau seit 8 Monaten bei der

Nordbank AG

in Pinneberg. Da die Zweigstelle, in der sie beschäftigt ist, geschlossen wird, erhält sie am 12. Mai die ordentliche Kündigung ihres Arbeitgebers. Ermitteln Sie das Datum, an dem das Arbeitsverhältnis von Frau Frank gemäß den Bestimmungen des BGB enden würde!

Alles relativ

Da sich der Begriff „Shitstorm“ quasi schon im wissenschaftlichen Vokabular eingenistet hat, erscheinen mir Angebote wie das, das mich neulich per E-Mail erreichte, folgerichtig. Eine Kommunikationsagentur warb unter dem Betreff „Keine Angst vor dem Shitstorm“ für ihre neue Hotline, die Unternehmen bei Social-Media-Krisen schnelle Hilfe bieten soll. Dieses Beispiel zeigt erneut: Durch das Social Web entstehen durchaus ernstzunehmende Spielwiesen, die vor einigen Jahren noch nicht einmal in den Köpfen phantasiebegabter Zeitgenossen existierten.

Stefanie Burgmaier, Stefanie Hüthig

Bond, D-Bond

Bund und Länder gehen künftig „huckepack“ und begeben, so der Plan, 2013 eine erste gemeinsame Anleihe, den so genannten Deutschland-Bond. Das gleicht einer kleinen Revolution, wurde doch in der Vergangenheit ein solches Ansinnen immer wieder abgelehnt. „Intelligentes Schuldenmanagement“ nennt das Bundesfinanzministerium seinen neuen Standpunkt.

Stefanie Burgmaier, Stefanie Hüthig

Aus und vorbei

Vertriebsdruck, Krise, Stellenabbau sind einige Gründe dafür, warum aus der Joboase Bankkaufmann/-frau ein Höllenjob geworden ist. „Bank-Beamte“ wurden einst die Berater hinter der Theke genannt. Der Arbeitsplatz war sicher und Finanzprodukte waren einfach erklärbar. Das Image des Berufsbildes war top. Alles aus und vorbei! Doch warum? Ursachenforschung: Es war einmal eine Welt, in der Sparkasse, Volksbank und zwei bis drei private Banken die Kunden untereinander aufteilten. Statt Derivaten gab es Sparbriefe.

Stefanie Burgmaier, Stefanie Hüthig

Wir sind die Guten

„Psychopathen an der Börse?“ Bei dieser Zeile auf dem Titelblatt konnte ich nicht widerstehen und erwarb die „Psychologie heute“. Unter „Börsenzocker im Labor“ musste ich dann in der Zeitschrift von einer Studie mit Profitradern lesen, die im „Gefangenendilemma“ ökonomisch nachteilige Entscheidungen getroffen hatten, um ihre Konkurrenten zu übervorteilen. Die Untersuchungsergebnisse wurden mit Erkenntnissen aus früheren Kooperationsspielen verglichen; die Protagonisten damals: eine Gruppe von Psychopathen und eine Kontrollgruppe aus der Allgemeinbevölkerung.

Stefanie Burgmaier, Stefanie Hüthig

Glanz verloren

So ganz unbekannt dürfte Investmentbankern die aktuelle Situation nicht vorkommen. Das Image, das das Investmentbanking beim Rest der Welt genießt, lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Gute Zeiten bedeuten Ruhm oder wenigstens Neid, schlechte Zeiten Wut oder ein „Ich hab’s gewusst, dass das nicht gutgeht“. Nun sieht es so aus, als sei der Glanz der sagenumwobenen New Yorker/Londoner/Frankfurter Welt für alle Zeiten dahin.

Stefanie Burgmaier, Stefanie Hüthig

Erfahrung zählt ...

Der Jugendwahn ist von gestern. Vorbei die Zeiten, in denen Werbetreibende, Arbeitgeber und Öffentlichkeit nur die Zielgruppe der unter 30-Jährigen im Fokus hatten. Der demografische Wandel macht es möglich: Auch Menschen über 40 sind wieder gefragt und das mehr denn je.

Stefanie Burgmaier, Stefanie Hüthig

Filiale bleibt trendy

Das Internet revolutioniert das Kommunikationsverhalten und verändert das Verbraucherverhalten in Lichtgeschwindigkeit. Weit gefehlt! Onlinebanking hat momentan keine Chance gegen die Filiale. 82,6 % der Abschlüsse werden in den Zweigstellen abgewickelt, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Bleibt die Bankenwelt also weitgehend vom Onlinehype verschont? Keineswegs.

Stefanie Burgmaier, Stefanie Hüthig

Der Kunde dankt es

Im Vertrieb der Banken wird jede vierte Verkaufschance nicht genutzt. So das Ergebnis der Customer-Excellence- Studie 2009. Was sich im ersten Moment wie eine negative Verlautbarung anhört, sollte nicht zu falschen Konsequenzen führen. Verkaufsorientierung ist gut, Sensibilität für die Kundenbedürfnisse besser.

Stefanie Burgmaier, Stefanie Hüthig

Argwohn

Das Signal der Kredit- und Versicherungswirtschaft, den Menschen und Unternehmen in den im Frühsommer vom Jahrhundert-Hochwasser betroffenen Gebieten zu helfen, hat Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler begrüßt. „Ich freue mich“, wird Rösler in einer Mitteilung des Ministeriums zitiert, „dass die Kreditwirtschaft sich bereit erklärt hat, Kreditanträge schnell zu bearbeiten und Zins- und Tilgungskonditionen anzupassen.“

Stefanie Burgmaier, Stefanie Hüthig

Relevanz des Personalmanagements als integrativer Bestandteil einer Gesamtbankstrategie

Kreditinstitute sind Dienstleistungsunternehmen – insofern begründen im Besonderen Mitarbeiter den Erfolg einer Bank. Persönliche und fachliche Kompetenzen sind gefragt wie nie. Die Mitarbeiterbindung ist die Herausforderung im Personalmanagement und entscheidet langfristig über den Erfolg einer Bank.Mit dieser Erkenntnis wird in der Praxis von Kreditinstituten unterschiedlich umgegangen. Eine vermeintlich erforderliche Intensivierung der Mitarbeiterbetreuung bleibt scheinbar aus; wie eine in den vergangenen Jahren oftmals rückläufige Betreuungsquote, die sich auch aus der Relation von Bankmitarbeitern im Verhältnis zu Personalfachleuten innerhalb eines Instituts ergibt, offenbart.

Thomas Kahleis

6. Einzelfallanalysen

Die erste Kontaktaufnahme mit Almut Zenk fand per Email statt. In dieser Email erklärte die Interviewerin kurz ihr Anliegen und ihren beruflichen Hintergrund sowie ihre eigene Verbindung zum Buddhismus. In dieser Email wurde auch auf die Website der Interviewerin verwiesen, die viele Informationen über sie enthält. Die Antwort von Almut Zenk kam wiederum per Email innerhalb von wenigen Tagen und war grundsätzlich positiv, jedoch mit der Bitte um ein Telefonat, in dem die Interviewerin noch mehr erzählen sollte und, so denkt die Interviewerin, um einen persönlicheren Kontakt zu haben, der den Eindruck von der Interviewerin bestätigen sollte, dass diese vertrauenswürdig sei.

Anja Lorenz

6. Empirische Analyse

In diesem Hauptkapitel wird die Ableitung der statistischen Ergebnisse aus der Datenerhebung sowie deren Kommentierung dargestellt. Zum besseren Verständnis werden die einzelnen Fragestellungen nochmals erwähnt und die jeweils erzielten statistischen Untersuchungsergebnisse im Anschluss gezeigt.

Wolfgang Illig

5. Methodik der Datenerhebung sowie der Datenauswertung

In diesem Hauptkapitel werden in Unterkapitel 5.1 die Überprüfung des Fragebogens sowie die Durchführung der Datenerhebung dargestellt. Im nächsten Schritt werden in Unterkapitel 5.2. die Aufbereitung und Auswertung der Daten mit SPSS aufgeführt. Unterkapitel 5.3 befasst sich im Anschluss mit der Methodik der mathematisch‐statistischen Auswertung.

Wolfgang Illig

Welche Führungsstrategien empfehlen Sie?

Seit 2002 bin ich Inhaber der rj management – konsequent führen in Wiesbaden. Ich bin als Unternehmensberater, Trainer, Coach, Autor und Vortragsredner tätig. Meinen Berufsstart hatte ich in einer Sparkasse in Frankfurt. Dort habe ich neben einer Bankausbildung erste Erfahrungen in allen Bereichen des Bankgeschäftes gesammelt. Dann wechselte ich für zehn Jahre zur Bethmann Bank. Hier habe ich neben der Vertiefung meiner fachlichen Kenntnisse vielfältige Projekt- und Führungserfahrung gesammelt. Ebenso habe ich parallel mein BWL-Studium absolviert. Aus der Bank bin ich gegangen, weil mir die Arbeit zunehmend weniger Spaß machte, mich die Machtspiele mit den immer gleichen Personen irgendwann langweilten und ich inhaltliche Leere verspürte. Daneben suchte ich nach neuen Herausforderungen und der Möglichkeit, mich später einmal selbstständig zu machen.

Roland Jäger

1. Grundlagen und Einführung

Im Kapitel „Grundlagen und Einführung“ geht der Autor zunächst auf die verschiedenen relevanten Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der Unternehmensgründung ein. Im Anschluss werden die Prozesse der Existenzgründung, in Kombination mit praxisbezogenen Fallstudien, veranschaulicht dargestellt. Zusätzlich wird ein Überblick über die verschiedenen Gründungsszenarien dargeboten, bevor die einzelnen Gründungsphasen und deren Implikationen selbst beleuchtet werden. Neben den groben Eckpunkten werden in diesem Zusammenhang auch Voraussetzungen und Einflussfaktoren (z. B. das situative Umfeld) dargestellt und deren Bedeutung für die Unternehmensgründung aufgezeigt. Die Gründerpersönlichkeit bzw. das Gründerteam stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtung. Der Geschäftsidee kommt als zentraler Ausgangspunkt für die Unternehmensgründung im einführenden Kapitel ebenfalls eine große Bedeutung zu Teil. Neben den Fallstudien, welche beispielhafte Entwicklungsmöglichkeiten von der Idee bis zur Gründung eines Unternehmens aufzeigen, sind es vor allem auch die im Kapitel aufgezeigten Analysemethoden, mit Hilfe derer das Potential einer Geschäftsidee ermittelt werden kann. Abschließend wird die Gründungssituation in Deutschland analysiert und detailliert dargestellt. Zudem wird die Entwicklung innerhalb Deutschlands im europäischen Vergleich erörtert.

Oliver Pott, André Pott

5. Die Entstehung dualer Studiengänge: Auf der Suche nach einer neuen Governance

Schwerpunkt der Untersuchung der Entstehung von ausbildungsintegrierenden dualen Studiengängen ist die Meso-Ebene der Akteurskonstellationen. Ausbildungsintegrierende duale Studiengänge können durch eine Akteurskonstellation von drei unterschiedlich gesteuerten Meso-Akteuren (Hochschule, Unternehmen, Kammern) entwickelt werden. Eher typisch ist jedoch eine erweiterte Akteurskonstellation, bei denen vor allem berufsbildende Schulen und Unternehmensverbände hinzukommen. Aus der Governanceperspektive handelt es sich bei diesen Akteurskonstellationen um Netzwerke, nicht um Hierarchien. In der Hälfte der Untersuchungsfälle haben Hochschulen die Studiengänge initiiert oder mit initiiert, in über 30 Prozent der Fälle gehören Unternehmen zu den Initiatoren. In vielen Fällen konnten wir fallübergreifende Steuerungseinflüsse beobachten, sei es durch Großunternehmen und Unternehmensverbände oder durch landespolitische Steuerungsimpulse vermittels Geld und Recht. Die Interdependenzbewältigung zwischen den Organisationen, das Aufgreifen von Steuerungsimpulsen aus der Politik usw. benötigt das Handeln von Personen, die eingefahrene Handlungsabläufe (Routinespiele) verändern wollen und können (Boundary Spanner).

Dr. Ulrich Mill

V Sozialkunde und Arbeitsschutz

Andrea Frank arbeitet seit dem Abschluss ihres Ausbildungsverhältnisses zur Bankkauffrau seit 8 Monaten bei der

Nordbank AG

in Pinneberg. Da die Zweigstelle, in der sie beschäftigt ist, geschlossen wird, erhält sie am 12. Mai die ordentliche Kündigung ihres Arbeitgebers.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

7. Strategien zur Bearbeitung strategischer Geschäftsfelder

Ziel des Kapitels ist, dass der Leser eine nachhaltige Strategie versteht und diese auf drei Strategieebenen im Unternehmen zuordnen kann. Darauf aufbauend sollten die zentralen Schritte von der Marktsegmentierung zur Entwicklung eines differenzierten Werteangebotes vermittelt werden.

Prof. Dr. Karin Schnitker, Melanie Eikenbusch

1. Zahlungsverkehr

Die 23-jährige Simone Esch hat am 01. August eine Berufsausbildung zur Versicherungskauffrau bei der

Nordleben AG

in Hamburg begonnen. Vor dem Beginn ihrer Ausbildung möchte sie bei der

Nordbank AG

in Hamburg ein Girokonto eröffnen, auf das ihre Ausbildungsvergütung überwiesen werden soll. Unter Hinweis auf die Abgabenordnung bittet der Kundenberater der

Nordbank AG

, Thomas Weingärtner, Frau Esch um die Aushändigung ihres Personalausweises.

Wolfgang Grundmann

V. Sozialkunde und Arbeitsschutz

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Chapter 5. Fallstudien

Wir haben Entwicklungstrends des Lernens analysiert und bewertet. Wir haben Konsequenzen für didaktisch-methodische Lernplanungen untersucht. Wir haben die sich verändernden Rollen der an Lernprozessen Beteiligten überlegt.

John Erpenbeck, Werner Sauter

1. Grundlagen und Einführung

Im Kapitel „Grundlagen und Einführung“ geht der Autor zunächst auf die verschiedenen relevanten Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der Unternehmensgründung ein. Im Anschluss werden die Prozesse der Existenzgründung, in Kombination mit praxisbezogenen Fallstudien, veranschaulicht dargestellt. Zusätzlich wird ein Überblick über die verschiedenen Gründungsszenarien dargeboten, bevor die einzelnen Gründungsphasen und deren Implikationen selbstbeleuchtet werden. Neben den groben Eckpunkten werden in diesem Zusammenhang auch Voraussetzungen und Einflussfaktoren (z. B. das situative Umfeld) dargestellt und deren Bedeutung für die Unternehmensgründung aufgezeigt. Die Gründerpersönlichkeit bzw. das Gründerteam stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtung. Der Geschäftsidee kommt als zentraler Ausgangspunkt für die Unternehmensgründung im einführenden Kapitel ebenfalls eine große Bedeutung zu Teil. Neben den Fallstudien, welche beispielhafte Entwicklungsmöglichkeiten von der Idee bis zur Gründung eines Unternehmens aufzeigen, sind es vor allem auch die im Kapitel aufgezeigten Analysemethoden, mit Hilfe derer das Potential einer Geschäftsidee ermittelt werden kann. Abschließend wird die Gründungssituation in Deutschland analysiert und detailliert dargestellt. Zudem wird die Entwicklung innerhalb Deutschlands im europäischen Vergleich erörtert.

Prof. Dr. Oliver Pott, Dr. Andre Pott

V. Sozialkunde und Arbeitsschutz

Andrea Frank arbeitet seit dem Abschluss ihres Ausbildungsverhältnisseszur Bankkauffrau seit 8 Monaten bei der

Nordbank AG

in Pinneberg. Da dieZweigstelle, in der sie beschäftigt ist, geschlossen wird, erhält sie am 12.Mai die ordentliche Kündigung ihres Arbeitgebers.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

1. Zahlungsverkehr

Die 23-jährige Simone Esch hat am 01. August eine Berufsausbildung zur Versicherungskauffrau bei der

Südleben AG in

Stuttgart begonnen. Vor dem Beginn ihrer Ausbildung möchte sie bei der

Neckarbank AG

in Stuttgart ein Girokonto eröffnen, auf das ihre Ausbildungsvergütung überwiesen werden soll. Unter Hinweis auf die Abgabenordnung bittet der Kundenberater der

Neckarbank AG,

Thomas Weingärtner, Frau Esch um die Aushändigung ihres Personalausweises.

Wolfgang Grundmann

Globalisierung und Integration als Antwort auf wachsende Herausforderungen im Wealth Management

In den vergangenen Jahren haben die internationalen Finanzmärkte eine nie da gewesene Dynamik entfaltet, die Globalisierung ist auf keinem Markt so spürbar wie auf den Kapitalmärkten. Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl und Produktvarianten. Gleichzeitig müssen Investitions- und Anlageentscheidungen immer schneller und zeitgleich zu den jeweiligen Marktzeiten getroffen werden, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Verkettung von Informationen, Ereignissen und Märkten. Kurz gesagt: Nie war die Komplexität der internationalen Finanzmärkte höher als heute, und sie nimmt ständig zu. Diese Entwicklung bietet Anlegern und Investoren zahlreiche Chancen. Andererseits braucht man Erfahrung, Wissen und die Ressourcen, um schnell und zielsicher die richtigen Entscheidungen treffen zu können, wenn man das Anlagerisiko minimieren will.

Jürg Zeltner

5. Was renommierte Management-Coaches zum Thema Karriereaufbau sagen

Herr Gorcks, bitte stellen Sie sich zunächst einmal kurz vor.

Von der Ausbildung her bin ich Diplom-Psychologe, verfüge über langjährige Managementerfahrung und Kompetenzen als Personalberater und HR Business Coach. Weiterhin bin ich ausgestattet mit der Erfahrung als konzernweiter Leiter einer Personalentwicklung wie auch als geschäftsführender Gesellschafter eines Unternehmens. Seit 2006 arbeite ich mit den Beratungsschwerpunkten Diagnostik, Recruiting und Coaching von Führungskräften.

Dorian Hartmuth

V. Sozialkunde und Arbeitsschutz

Andrea Frank arbeitet seit dem Abschluss ihres Ausbildungsverhältnisses zur Bankkauffrau seit 8 Monaten bei der

Nordbank AG

in Pinneberg. Da die Zweigstelle, in der sie beschäftigt ist, geschlossen wird, erhält sie am 12. Mai die ordentliche Kündigung ihres Arbeitgebers. Ermitteln Sie Das Datum, an dem das Arbeitsverhältnis von Frau Frank gemäß den Bestimmungen des BGB enden würde!

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

5. Fallstudien und empirische Befunde

Herr Burkhardt wurde am 11. Juni 1961 in einer Kleinstadt in einer ländlich geprägten Region geboren. Als Sohn einer alleinerziehenden Mutter von drei Kindern wuchs er in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Mutter war mit der Situation überfordert, sodass er ohne Erziehungsinstanzen und Regeln aufwuchs. Alleine und auf sich gestellt, bewegte er sich gerne unter Freunden und nutzte deren Familien als Ersatz. Förderung und Rückhalt erhielt er auch von Lehrer an der Gesamtschule, die ihm Orientierung gaben. Nach dem Realschulabschluss an einer Gesamtschule absolvierte er eine Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten beim Bundesgrenzschutz. Dort blieb er neun Jahre lang. Wesentliches Aufgabengebiet war die Sicherung von Grenzen gefährdeter Objekte (Atomkraftwerke, Wiederaufbereitungsanlagen) in Zeiten der Antiatomkraft- und Friedensbewegung. Die zunehmend schärfer werdenden Konflikte, die er angesichts des autokratischen Berufsgefüges der Polizei und der menschenunwürdigen Art der Berufsausübung einiger seiner Kollegen mit seinem Arbeitgeber austrug, gipfelten in dem Ausstieg aus dem Polizeidienst. Angeregt von Freunden, die in der Krankenpflege tätig waren, entschloss er sich für eine Ausbildung zum Krankenpfleger, weil er darin eine Möglichkeit sah, Menschen würdevoll zu behandeln. Während der Ausbildung wurde die damalige Freundin schwanger, und er heiratete sie. Nachdem er verschiedene Stationen durchlaufen hatte, erkrankte er an einer neurologischen Erbkrankheit und konnte daher den Beruf des Krankenpflegers nicht weiter ausüben. Im Rahmen einer Umschulung absolvierte er die Weiterbildung zum Lehrer für Pflegeberufe. Seitdem arbeitet er an einer Krankenpflegeschule als Lehrer und übernahm 2002 die Position der stellvertretenden Schulleitung. Zum Zeitpunkt des Interviews ist er verheiratet und hat drei Kinder.

Bettina Ostermann-Vogt

7. Funktionsbereiche und Branchen

Hochschulabsolventen bieten sich beim Einstieg in das Berufsleben verschiedene Startprogramme in den Unternehmen.

Margaretha Hamm, Dr. Lutz Hoffmann, Dr. Sonja Ulrike Klug, Dorothee Köhler, Susanne Löffelholz

8. Unternehmensprofile

Die Unternehmensprofile bieten Ihnen wichtige Entscheidungshilfen, bei welchen Firmen Sie sich gezielt bewerben können, zudem Adressen und weitere Informationen.

Margaretha Hamm, Dr. Lutz Hoffmann, Dr. Sonja Ulrike Klug, Dorothee Köhler, Susanne Löffelholz

7. SO MACHEN SIE KARRIERE

Wenn Sie sich für eine Karriere in der Bankenwelt interessieren, dann wird Sie wahrscheinlich die gesamte betriebswirtschaftliche Analytik faszinieren. Ökonomisches Handeln und der Erfolg von Ideen, Unternehmen und Personen werden für Sie genau so spannend sein wie die Entwicklung der Aktienund Finanzmärkte. Sie sind vertraut mit der Rolle der Banken im Kontext nationaler und internationaler Märkte und Sie haben sich längst mit den Dienstleistungen und Produkten der Banken intensiv auseinander gesetzt.

Carsten Michael, Norbert Abraham

2. GEFRAGT SIND …

Interesse am Wirtschaftsgeschehen und am Kapitalmarkt ist unumgänglich, will man es in der Bank zu etwas bringen. Eines jedoch steht fest: Wer in die Bank will, muss nicht unbedingt Betriebswirtschaft studiert haben. Manchmal sind ganz andere Qualifikationen gefragt.

Carsten Michael, Norbert Abraham

3. SPIELER IM BANKENMARKT

Sie stehen vor der Frage, ob Sie eine Karriere im Bankenmarkt anstreben sollen, möchten sich zunächst grob orientieren und halten nach ersten Selektionskriterien für die Wahl eines möglichen Arbeitgebers Ausschau. Dann sollten Sie neben Ihren persönlichen Neigungen und Präferenzen die Profile der Karriere-Anbieter studieren und einen Blick auf „Karriereziele“ und auf „Karrierebeschleuniger“ richten.

Carsten Michael, Norbert Abraham

11. Rekrutierung von serviceorientierten Mitarbeitern – Ausbildung als Ressource am Beispiel der Bankausbildung

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der

dualen Ausbildung

, einem traditionellen Einstieg für Schulabgänger in das Berufsleben, als Chance zur Rekrutierung von serviceorientierten Fachkräften im Bankenbereich. In der Bankenbranche kam es in den letzten Jahren zu Veränderungen (Globalisierung, Deregulierung, Informations- und Kommunikationstechnologie und Kundenverhalten), die Einfluss auf die Unternehmensstrategie sowie auf die Kompetenzanforderungen an die Mitarbeiter hatten. Weiterhin kam es im Bereich der Filialbanken zu einem Strategiewechsel, der sich derart gestaltet, dass nicht mehr jeder Bankberater alle Produkte beratungsintensiv verkauft, sondern vielmehr Kunden zu Kundensegmenten zusammengefasst werden und diese von speziell auf deren konkreten Interessen geschulten Bankberatern betreut werden. Diese Veränderungen nahmen Einfluss auf die Gestaltung der Ausbildung (Vitols 2003, S. 2ff.; Krah 2006, S. 48; Abicht/Freikamp 2007, S. 15f.).

Maike Kriependorf

Politische Führung in der Westminster-Demokratie: Großbritannien

„If the Cabinet is the kitchen, is it then the Prime Minister who is the Cook? And is it the Study upstairs at Number Ten which is the centre of government?“ (Mount 1993: 134). Diese Fragen, die der Journalist und langjährige Regierungsbeamte Ferdinand Mount aufwarf, leiten ohne Umwege zu den nach wie vor drängenden Fragestellungen der britischen Politikwissenschaft: Wo ist die politische Führung im Institutionensystem Großbritanniens zu verorten? Fungiert das Kabinett als zentrales Entscheidungsgremium oder dominiert der Premierminister dieses im Sinne eines

Prime Ministerial Government

? Die Diskussion innerhalb der britischen Forschung ist dabei keineswegs neu, sondern wird bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts mit wechselnder Intensität geführt. Die Krisen und Ausnahmezustände der beiden Weltkriege führten insgesamt zu einer Stärkung der politischen Führungspersonen und ihrer Machtzentralen. Aus der zunehmenden Personalisierung des politischen Geschehens sowie der Wahrnehmung einer immer stärker werdenden Stellung des Premierministers folgerte John Mackintosh bereits in den 1960er Jahren, dass die traditionelle britische Kabinettsregierung von einem Premierministersystem abgelöst worden sei (Mackintosh 1962, 451f.). Noch deutlicher wurde Richard Crossman, der in einem Kommentar zu Walter Bagehots Standardwerk

The English Constitution

die Machtverschiebung zugunsten des Premierministers sogar als Degradierung des Kabinetts zu einer Institution mit eher symbolischem denn realem Wert auslegte (Crossman 1964). Dabei ging er sogar so weit, dem britischen Regierungssystem eine eindeutige präsidiale Tendenz zu attestieren: „If we mean by presidential government, government by an elective first magistrate, then we in England have a president as truly as the Americans“ (Crossman 1964: 22).

Gerhard Hopp

V. Sozialkunde und Arbeitsschutz

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Zehntes Kapitel. Das Scheitern aller Kommissionen von Hartz I, Hartz II, Rürup bis Herzog; nach der Gesundheitsreform ist vor der Gesundheitsreform, das Gesundbeten und Schönreden der Wolkenschieber, kranke Krankenkassen: Schluss damit: eine echte Bürgerversicherung als Treuhandschaft für den Bürger abgeschottet gegen den gierigen Zugriff des Staats-, Verbände-und Parteienapparates

Deutschland auf verlorenem Posten. Die Stimmung: wie bei einem Weltuntergang; die Emotion: Resignation statt Hoffnung

Dr. Nicole Munk

7. Unternehmensprofile

Als börsennotierte Immobilienbank neuen Typs zählt die Aareal Bank Gruppe zu den führenden europäischen Immobilien-Spezialisten. Immobilienfinanzierung, Asset Management und Consulting/Services für die Immobilienwirtschaft ergänzen sich zu einer perfekten Kombination von zukunftsweisenden Geschäftsfeldern.

Ursula Ernst-Auch

2. Erfolgskonzepte für berufliche Weiterbildung

Auch wenn die gesamtwirtschaftliche Dynamik angesichts der wirtschaftlichen Stagnation in der Bundesrepublik Deutschland zur Zeit alles andere als ausgeprägt ist, hat sich doch die Dynamik im Wandel der Märkte unvermindert fortgesetzt, ja sogar noch an Geschwindigkeit gewonnen. Gerade dann, wenn scheinbar nichts mehr beim Alten bleibt, wenn fest geglaubte Konstanten zu Variablen werden, sind es die lernenden Unternehmen, die sich nachhaltig behaupten werden. Mehr denn je kommt es dabei, getreu dem Motto „Business is people“, auf die Menschen an, die diese Unternehmen verantwortlich führen und auf die Kompetenz und Qualität von deren Mitarbeitern.

Ursula Ernst-Auch

5. Unternehmensprofile

Als börsennotierte Immobilienbank neuen Typs zählt die Aareal Bank Gruppe zu den führenden europäischen Immobilien-Spezialisten. Immobilienfinanzierung, Asset Management und Consulting/Services für die Immobilienwirtschaft ergänzen sich zu einer perfekten Kombination von zukunftsweisenden Geschäftsfeldern.

Ines Bothe-Fehl, Ursula Ernst-Auch

4. Schritt 1 auf der Karriereleiter: Der Berufseinstieg

Ein Angebot haben Sie jetzt in der Tasche. Doch damit fängt alles erst so richtig an.

Ines Bothe-Fehl, Ursula Ernst-Auch

1. Erfolgskonzepte für berufliche Weiterbildung

„Das Kompetenzzentrum für Bildung und Beratung in Banking und Finance“, so lautet das Leitbild der Bankakademie e. V., der renommierten Weiterbildungsinstitution seit über 40 Jahren. 1957 in Frankfurt am Main gegründet, seit 1966 von den Verbänden des deutschen Kreditgewerbes getragen, hat sich die Institution mit ihren verschiedenen Geschäftsfeldern zur führenden Weiterbildungseinrichtung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Sparten der Bank- und Finanzindustrie, aber auch der Unternehmen banknaher Bereiche entwickelt. Ziel der Bankakademie ist es, die berufliche Qualifikation in der Bankenlandschaft zu verbessern und deren Mitarbeiter auf die Übernahme mittlerer und gehobener Fach- und Führungsaufgaben vorzubereiten. Außerdem ist es ihr Anspruch in Bezug auf eigene Produkte, den sich permanent ändernden Anforderungen der Kreditwirtschaft gerecht zu werden.

Ines Bothe-Fehl, Ursula Ernst-Auch

8. Strukturelle Veränderungen im Bankensektor und ihre Konsequenzen für die Gestaltung der Berufsausbildung zum Bankkaufmann/zur Bankkauffrau

Die Situation der Kreditinstitute kurz nach der Jahrtausendwende zeichnet sich durch ein Höchstmaß an Komplexität aus. Im Zuge einer mit hoher Geschwindigkeit voranschreitenden Globalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft werden neue Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Handeln in Unternehmungen erforderlich, um den geschäftlichen Fortbestand ausreichend zu sichern. Angesichts der besonders weit fortgeschrittenen Globalisierung der finanziellen Märkte und der damit verbundenen Erhöhung des Wettbewerbsdrucks (vgl. Heitmüller, 1997, S. 578; von Stein & Gruber, 1999, S. 8) trifft diese Notwendigkeit in besonderem Maße auch Banken und Sparkassen. Dabei erweisen sich folgende Entwicklungen als maßgebliche Triebfedern der Globalisierung der Finanzmärkte (vgl. u. a. Kreyenschmidt, 1990, S. 195; Heintzeler, 2001a, S. 244f; Heitmüller, 1997, S. 578; Weber, 2001, S. 348): • Die Öffnung neuer Märkte;• die Neustrukturierung und Zusammenführung bestehender Märkte, beispielsweise im Rahmen der Europäischen Währungsunion;• die Liberalisierung des grenzüberschreitenden Kapitalverkehrs, die umfangreiche Kapitalabflüsse aus dem nationalen in den internationalen Bereich induziert;• die Deregulierung von Finanzmärkten, die grundsätzlich die steuerliche Diskriminierung oder administrative Maßnahmen zur Abwehr fremder Anbieter von Produkten und Leistungen vom heimischen Markt beseitigen;• die beachtlichen Weiterentwicklungen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien wie beispielsweise des Internets mit der Folge einer stark erhöhten Markttransparenz, die in den Geschäftsfeldern der Geldanlage (insbesondere bei Investmentfonds) sowie der Baufinanzierung Konditionenvergleiche per Mausklick ermöglicht und so zu nahezu vollkommenen Märkten führt;• die Tendenz zunehmender Wettbewerbsgleichheit und Angleichung hinsichtlich der Rahmenbedingungen bankgeschäftlichen Handelns auf internationaler Ebene (z. B. die Intentionen von Basel II bezüglich der Unterlegung von Kreditrisiken mit aufsichtsrechtlichem Eigenkapital).

Michael Bendorf

5. Unternehmensprofile

Der Allianz Konzern ist mit über 117.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 70 Ländern präsent. Nicht zuletzt aufgrund der Größe und der In-ternationalität öffnen sich erstklassige Handlungsspielräume und Entwicklungsmöglichkeiten — gerade auch für Hochschulabsolventen und Young Professionals.

Ines Bothe-Fehl

5. Zentrale Entscheidungs-, Gestaltungs- und Problemfelder des Call Center Einsatzes

Für die Diskussion zentraler Entscheidungsfelder in bezug auf den Call Center Einsatz ist die Frage von Bedeutung, durch welche Stellen innerhalb der Unternehmung entsprechende Entscheidungen zu treffen sind.

Lars Finger

12. Unternehmensprofile

Christine Haite, Regine Kramer

9. Unternehmensprofile

Die folgenden Unternehmensprofile bieten Ihnen wichtige Entscheidungshilfen, bei welchen Firmen Sie sich gezielt bewerben können, mit Adressen und weiteren Informationen. Anhand der Kurzdarstellung der Unternehmen und besonders der Startprogramme für Hochschulabsolventen können Sie erkennen, ob eine Bewerbung für Sie im Hinblick auf Ihr persönliches Qualifikationsprofil sinnvoll ist. Die Angabe der jeweiligen Ansprechpartner erleichtert Ihnen die Kontaktaufnahme.

Michaela Abdelhamid, Dirk Buschmann, Regine Kramer, Dunja Reulein, Volker Zwick, Dr. Sonja Klug

9. Unternehmensprofile

Die folgenden Unternehmensprofile bieten Ihnen wichtige Entscheidungshilfen, bei welchen Firmen Sie sich gezielt bewerben können, mit Adressen und weiteren Informationen. Anhand der Kurzdarstellung der Unternehmen und besonders der Startprogramme für Hochschulabsolventen können Sie erkennen, ob eine Bewerbung für Sie im Hinblick auf Ihr persönliches Qualifikationsprofil sinnvoll ist. Die Angabe der jeweiligen Ansprechpartner erleichtert Ihnen die Kontaktaufnahme.

Michaela Abdelhamid, Dirk Buschmann, Regine Kramer, Dunja Reulein, Ralf Wettlaufer, Volker Zwick

2. Studienangebote

Ausgangspunkt für eine Karriere im IT-Bereich ist zumeist eine Ausbildung im Fach Informatik. Ausbildungen in anderen technischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Fächern zählen zu den weiteren Optionen. Die Auflistung der Berufsfelder im ersten Kapitel deutet bereits an, dass es für Informatiker eine Vielzahl von Ausrichtungen gibt. Das Erreichen eines Berufsziels kann durch die Wahl eines adäquaten Studiengangs erleichtert werden.

Michaela Abdelhamid, Dirk Buschmann, Regine Kramer, Dunja Reulein, Ralf Wettlaufer, Volker Zwick

3. CAI in Finanzdienstleistungsunternehmen

In diesem Kapitel werden Änderungen im Umsystem von Banken und Versicherungen, die Auswirkungen auf den Wettbewerb an den Märkten für Finanzdienstleistungen und die geschäftspolitischen Strategien, mit denen die Unternehmen in dieser Situation reagieren, behandelt. Anschließend wird betrachtet, über welche Qualifikationen das Personal in Zukunft verfügen sollte, um die Strategien erfolgreich umzusetzen, und welche Rolle die Personalentwicklung bei dem Aufbau und der Anpassung dieser Qualifikationen übernimmt. Schließlich wird der „State of the Art“ des Einsatzes von Teachware in Finanzdienstleistungsunternehmen dargestellt, damit in der abschließenden Diskussion beurteilt werden kann, inwieweit das Potential des CAI in Banken und Versicherungen ausgenutzt wird und was in dieser Richtung verbessert werden kann.

Uwe Hoppe

Das Lernfeldkonzept in der Ausbildung von Bankkaufleuten

Didaktische Grundanliegen und Implementationsprobleme

Im Rahmen der beruflichen Erstausbildung sind für den schulischen Bereich neue Formen der Lehrpläne, sogenannte lernfeldstrukturierte Curricula vom Ordnungsgeber verbindlich vorgeschrieben worden. Einer der ersten Ausbildungsgänge, für den diese ‚neuen‛ Curricula entwickelt und in dem sie umgesetzt worden sind, ist derjenige für Bankkaufleute.

Prof. Dr. Peter F. E. Sloane

2. Strukturveränderungen im Bankensektor und die Konsequenzen für die Berufsausbildung zum Bankkaufmann

In den letzten Jahren zeichnen sich die Bedingungen beruflicher Existenz im Beschäftigungssystem allgemein und innerhalb des Bankensektors im Besonderen durch eine ständig zunehmende Veränderungsdynamik aus. Als Ursache hierfür wird angeführt, dass die neuen Technologien zusammen mit Strukturveränderungen der Märkte zu organisatorischen Umstellungen mit veränderten Qualifikationsanforderungen in den Betrieben führen. Um so wichtiger ist in der heutigen Zeit, dass die Lernfähigkeit des Menschen bzw. des sozialen Systems mindestens so groß wie die Veränderungsdynamik der Umwelt ist (vgl. Reetz, 1997, S. 34; Reetz & Tramm, 1999, S. 1 ff.).

Martina Noß

Teil IV. Die Bedeutung des Personalrisikomanagements für die Sparkassen-Finanzgruppe

Mit jeder wirtschaftlichen Tätigkeit ist die Gefahr bzw. das Wagnis verbunden, Verluste beim eingesetzten Kapital und/oder bei der aufgewandten Arbeit zu erleiden. Diese Gefahr des Verlustes wird Risiko genannt. Ursache für dieses Risiko ist vielfach ein unzureichender Informationsstand der Handelnden.

Jean-Marcel Kobi, Jürgen Backhaus

Business Television als Instrument der Mitarbeiterkommunikation

Mit zunehmendem Wettbewerb wird Kundenorientierung zur zentralen unternehmerischen Maxime. Um die innerbetrieblichen Voraussetzungen von Kundenorientierung zu schaffen, bedarf es einer Ausweitung des traditionellen Marketinggedankens von der externen auf die interne Zielgruppe. Internes Marketing wird somit zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor, mit dessen Hilfe es gelingen soll, kundenorientierte und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen, weiterzuentwickeln und an das Unternehmen zu binden.

Prof. Dr. Bernd Stauss, Dipl.-Kfm. Frank Hoffmann

4. Wettbewerbsanalyse

Im Mittelpunkt des folgenden Kapitels steht die Analyse der im zweiten Kapitel aufgezeigten finanzplatzspezifischen Ressourcen im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Frankfurt. Alle relevanten bisher aufgezeigten Primär- und Sekundärressourcen werden für den Finanzplatz Frankfurt untersucht und mit den entsprechenden Ressourcen an den Finanzplätzen New York, London, Paris und Tokyo verglichen. Nehmen andere als die genannten Finanzplätze bezüglich einer Primär- oder Sekundärressource international eine führende Position ein, werden auch diese Finanzplätze in die Analyse der jeweiligen Ressource einbezogen.

Prof. Dr. Helmut Dietl, Dipl.-Hdl. Markus Pauli, Dipl.-Kffr. Susanne Royer

5. Frankfurts Wettbewerbsposition im internationalen Vergleich: Zusammenfassung und Fazit

Den Abschluß dieser Studie bildet zunächst eine Zusammenfassung der nachhaltigen Unterschiede in der Wettbewerbsfähigkeit Frankfurts gegenüber den anderen Finanzzentren. Die wichtigsten Ergebnisse der Wettbewerbsanalyse werden im Überblick dargestellt (Abschnitt 5.1). Aufbauend auf den längerfristigen Wettbewerbsvorteilen und -nachteilen erfolgt eine Einschätzung der Wettbewerbsposition des Finanzplatzes Frankfurt im internationalen Finanzplatzwettbewerb (Abschnitt 5.2).

Prof. Dr. Helmut Dietl, Dipl.-Hdl. Markus Pauli, Dipl.-Kffr. Susanne Royer

6. Literatur

Prof. Dr. Helmut Dietl, Dipl.-Hdl. Markus Pauli, Dipl.-Kffr. Susanne Royer

6. Weitere Interviews

Regina Lorenz wird 1935 in Brandenburg geboren, die Eltern besitzen eine Fleischerei. Als der Vater 1948 stirbt, führt die Mutter den Betrieb weiter. Weil sie keinen Meisterbrief besitzt, muß die Fleischerei schließen. Regina Lorenz bekommt Schwierigkeiten, weil sie als Tochter eines Handwerkers nicht jede Ausbildung nutzen kann, „weil ja ich kein Arbeiter- und Bauernkind war“. Reginas Besuch der Oberschule kann sich die Mutter nicht leisten. Die junge Frau geht auf die Berufsschule, erhält jedoch keinen Lehrvertrag. Ihre Abschlüsse erwirbt sie „über den Weg. ja der Volkshochschule, der der zusätzlichen Ausbildung“. Zuerst arbeitet sie als Stenotypistin, dann als Sekretärin. Schließlich gelangt sie an die Fachschule für Wirtschaftsrecht. Dort „begann eigentlich meine zielgerichtete Ausbildung (...) hab die abgeschlossen, war damit Ökonom. hab dann Fernstudium. äh gemacht. Betriebs/mit Diplomwirtschaftler abgeschlossen“. Danach wird Frau Lorenz an der Einrichtung Assistentin. Viele Jahre bildet sie im „Lehrkabinett Wirtschaftsrecht“ Fachkräfte aus für das Kommissionswesen, Produktionsgenossenschaften und das private Handwerk. Die Zeit an der Fachschule „hat äh dann über dreißig Jahre gedauert. Also ich war über dreißig Jahre an derselben schulischen Einrichtung“. In dieser Zeit zieht sie mit ihrem Mann zwei Kinder groß.

Thomas Brüsemeister

8. Unternehmensporträts

Die Unternehmensporträts bieten Ihnen wichtige Entscheidungshilfen, bei welchen Firmen Sie sich gezielt bewerben können, zudem Adressen und weitere Informationen.

Dr. Sonja Klug, Dorothee Köhler, Jutta Reuffer, Bettina See lewer

III. Empirische Befunde zu einem studentenorientierten Beziehungsmanagement ausgewählter Großbanken

Nachdem in den vorherigen Kapiteln zentrale Elemente eines Konzepts für ein Beziehungsmanagement zu studierenden, ehemaligen Auszubildenden von Kreditinstituten aus theoretischer Perspektive gezeichnet wurden, folgt nun eine zweigeteilte empirische Erhebung zur Problematik der praktischen Ausgestaltung solcher Managementkonzeptionen.

Stefan Stein

I. Einführung und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes

Die vorliegende Arbeit untersucht aus theoretischer und empirischer Sicht studentenorientierte Konzepte der Beziehungspflege von Unternehmen, die die frühzeitige Rekrutierung und Bindung qualifizierter akademischer Fach- und Führungsnachwuchskräfte zum Ziel haben. Diese Untersuchung konzentriert sich dabei auf Studenten insbesondere der wirtschaftswissenschaftlichen Fachrichtungen mit vorausgegangener Lehre zum Ausbildungsberuf Bankkaufmann/-frau und die Bemühungen der Ausbildungsunternehmen, den Kontakt während der Interimsphase des Studiums zu ihnen zu halten und ihre Rückkehrbereitschaft zu erhöhen.

Stefan Stein

Kapitel 2. Bewerbungsprozeß und erste Schritte in den Beruf

Der Bewerbungsprozeß beginnt nicht erst mit der Bewerbung, sondern bereits mit der eigenen Selbst- und Standortanalyse. Sie ist die Voraussetzung für die richtige Planung der folgenden Schritte: die Vorbereitung der Bewerbungsunterlagen, das Vorstellungsgespräch und den Arbeitsvertrag. Nach der Einstellung sind dann die erste Praxisphase, die finanzielle Vorsorge und die weiteren Karriereschritte zu bedenken.

Ingrid Stratemann, Armin Fach, Sylvia Wolf-Britsch, Sven Ullrich, Willi Stehle, Gerhard Frieg, Michael Kittner, Oliver Parche, Johannes Ortner, Thomas Bubeck, Isabell Klawitter

Corporate Governance: Schweizer Erfahrungen

Die Problematik einer effizienten Ausgestaltung der internen Kontrollmechanismen von Unternehmen wird auch in der Schweiz intensiv diskutiert. Vielfach werden die Verwaltungsräte schweizerischer Aktiengesellschaften als zu groß angesehen.Die schweizerische Rechtsordnung enthält in bezug auf die Konstitution des Spitzengremiums einer Aktiengesellschaft deutlich weniger gesetzliche Vorschriften als beispielsweise die deutsche. Dadurch ist in der Schweiz eine flexible Anpassung des Verwaltungsrates an betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten eher möglich.Auf Basis einer repräsentativen Stichprobe von 24 Aktiengesellschaften aus den vier wichtigsten Branchen der Schweiz wird untersucht, ob die Größe des Verwaltungsrates der Unternehmen von den Teilnehmern im Kapitalmarkt als Performance-Attribut wahrgenommen wird.Der empirische Befund deutet darauf hin, daß ein Verwaltungsrat mittlerer Größe vom Kapitalmarkt tendenziell positiv bewertet wird. Unternehmen mit großen Verwaltungsräten weisen im Schweizer Markt eine eher unauffällige Performance auf.

Andreas Grünbichler, Peter Oertmann

14. Wie erkennen Sie (un)seriöse Berater?

Im folgenden habe ich für Sie einige Empfehlungen zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, unseriöse von seriösen Beratern zu unterscheiden, damit Sie vor Falschberatung besser geschützt sind

Wolfgang Dahm

B

Wolfgang Grill, Ludwig Gramlich, Roland Eller

Mitarbeiter- und Führungskräfteentwicklung in kleinen Genossenschaftsbanken

Der einleitenden Erkenntnis, daß die meisten Genossenschaftsbanken im Vergleich zu Instituten anderer Bankgruppen „klein“ sind, folgt die Konzentration auf den Arbeitsbereich Personalentwicklung (PE) und ein Abriß typischer Probleme systematischer PE in Genossenschaftsbanken. Anhand einiger Beispiele aus seinem Arbeitsbereich konkretisiert der Autor die PE-Betreuung der westfälischen Mitgliedsbanken. Neben Aufstiegsfortbildung und Weiterbildungsangebot finden sich ein Seminar zur Vermittlung von PE-Kompetenz, die Hilfestellung beim Transfer von Führungsseminaren sowie Maßnahmen zur Rekrutierung von Hochschulabsolventen für die Mitgliedsbanken. Abschließend erfolgt eine kurze Skizzierung der strategischen Vorteile der Genossenschaftsbanken bei der Personalarbeit gegenüber den Mitbewerbern. Es wird betont, daß die weitere Entwicklung der genossenschaftlichen PE-Betreuung notwendigerweise auch mit einer verbesserten Koordination und Kooperation der Bildungs- und Beratungsinstanzen der Verbände verknüpft sein sollte. Der Artikel befaßt sich nicht nur mit Grenzen, sondern berücksichtigt auch die Chancen, die mit der speziellen Betriebsgröße der kleinen Genossenschaftsbanken und der Kooperation mit verbandseigenen Bildungs- und Beratungseinrichtungen verbunden sind. Der Autor greift bei seinen Überlegungen auf Erfahrungen und Erkenntnisse aus zahlreichen Seminaren und Workshops mit Mitarbeitern der westfälischen Genossenschaftsbanken zurück. Unterschiede zu Genossenschaftsbanken in anderen Regionalverbänden dürften lediglich graduell sein.

Hans Schmitz

Ausbildung in der Stuttgarter Bank — nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck

Die Bedeutung der Ausbildung hat sich aufgrund der Veränderungen im Umfeld gewandelt. Die Anforderungen an den modernen Bankkaufmann erfordern eine modifizierte Ausbildung, die den Schwerpunkt auf die Förderung der Schlüsselqualifikationen legt. Das Einstellungsverfahren muß geeignet sein, die Anlagen zu den gewünschten Eigenschaften (Konfiiktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Kreativität und vieles mehr) transparent zu machen. Die Ausbildung ist bereits ein Teil der Personalentwicklung, die den Grundstein für die weitere Berufs„ und Persönlichkeitsentwicklung legt. Dabei kommt der Kompetenz des Bildungsmanagement eine besonders große Bedeutung zu.

Caroline Wolf

4. Die Gestaltung der Organisation der Filialen

An die vorangegangenen Überlegungen muß sich nun die Umsetzung der geschäftspolitischen Vorgaben für die Ausrichtung der Filialpolitik anschließen. Dies soll im folgenden beispielhaft und aus der Sicht einer mit der Umsetzung beauftragten Person erfolgen. Bei der sich in den folgenden Abschnitten anschließenden Betrachtung steht die organisatorische Gestaltung im Mittelpunkt.

Lars Kasten, Börchert Reents, Hans-Jürgen Wilkening

2. Aufbauorganisation

In Abschnitt 1.6 wurde die Aufgabe als Systemzweck und als Aufforderung an einen Menschen, eine Tätigkeit auszuführen, interpretiert. Durch Handlungen werden Aufgaben erfüllt oder anders ausgedrückt, Handlungen, die zum Erreichen von Absichten notwendig sind, werden durch Aufgaben beschrieben. Für Aufgaben ist kennzeichnend, daß sie nicht irgendwie, sondern geplant entstehen. Mit Hilfe der Aufgaben-Benennung wird dokumentiert, welche absichtsgeleitete Tätigkeit auszuführen ist. Daraus leiten wir folgenden Aufgabenbegriff ab. Aufgaben sind Beschreibungen von Handlungen, die zum Erfüllen von Absichten notwendig sind.

Prof. Dr. Rainer Bokranz, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Bernd Hildebrandt, Jörg Wehling

9. Verhalten

Die Umsetzung der Strategien erfolgt durch die Mitarbeiter. Das hohe Maß an Komplexität moderner Finanzinstrumente verlangt einerseits Spezialisten in der Ausführung und führt andererseits häufig dazu, daß die getätigten Geschäfte für die oberste Führungsebene nicht mehr nachvollziehbar sind.1 Die Kontrolle ist erschwert, Vertrauen ist notwendig und die Personalentscheidung hat strategischen Einfluß auf die Sicherheit des Unternehmens. Mitarbeiterstruktur und Anreizsysteme sind daher strategiekonform auszugestalten.

Ulrich Boettger

Die Wettbewerbsposition und Strategie der deutschen Genossenschaftsbanken im Vereinten Europa ab 1993

Der Genossenschaftsverband Bayern zählt Ende 1993 etwa 1.750 Mitgliedsunternehmen, davon sind rund 1.700 Ortsgenossenschaften, der Rest Unternehmen in anderer Rechtsform. Von den Ortsgenossenschaften wiederum sind 717 Kreditgenossenschaften, 840 ländliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften und 130 gewerbliche.

Willibald Folz

Modelltypen der Aufbauorganisation von Kreditinstituten

In einer zunehmend komplexer und schnellebiger werdenden Umwelt stellt sieh für Banken immer wieder die Frage, wie sie ihre Ziele effizient und effektiv erreichen können. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei die organisatorische Gestaltung der Bank als sozio-technisches Handlungssystem. Die Auffächerung des Arbeitsprozesses und die Bildung von leistungsfähigen Einheiten sind in Verbindung mit der zielgerichteten Zusammenführung der einzelnen Elemente die zentralen Gesichtspunkte der Managementaufgabe „Organisation“. Differenzierung und Integration werden folglich als die Basisaufgaben organisatorischer Gestaltung bezeichnet. Organisieren bzw. die Schaffung einer aus generellen Regeln bestehenden Organisationsstruktur ermöglicht somit das Festlegen eines Regelungssystems, welches als Basis für die Informationsaufnahme und -verarbeitung sowie für die Aufgabenerfüllung in einer Bank dient.

Wilhelm Bühler

B

Wolfgang Grill, Professor Dr. Ludwig Gramlich, Roland Eller

§ 5. Recht der Bankwirtschaft

Ludwig Grämlich

4. Teil. Darstellung und Analyse von In-House Banking Aktivitäten

Am Anfang jeder unternehmerischen Tätigkeit steht, wie bei jeder schöpferischen Tätigkeit, eine Vision. Die Vision ist das Bewußtwerden eines Wunschtraumes. Das Wesen der unternehmerischen Vision liegt mehr in den Richtungen, die sie weist, und weniger in den Grenzen, die sie setzt. Aufgabe der Unternehmungspolitik ist es, die Vision des Unternehmers oder der obersten Führungskräfte so auszudrücken, daß die Mitarbeiter gemeinsam in eine Richtung ziehen”.

Jörg Richtsfeld

Dritter Abschnitt

Niederlassungen in übersee

Schon die ersten Gespräche mit K.F.Springer 1949 hatten unsere Überzeugung gefestigt, daß sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Voraussetzungen für die Tätigkeit eines deutschen wissenschaftlichen Verlages entscheidend verändert hatten, ganz besonders im Hinblick auf die Weltgeltung der deutschen Sprache als Wissenschaftssprache. Die Verlagerung der Forschungsschwerpunkte in den angelsächsischen Raum, insbesondere in die USA, hatte der englischen Sprache als zukünftiger lingua franca der internationalen Wissenschaft Geltung verschafft — auch wenn sich das Deutsche, vor allem in Osteuropa — seine alte Stellung in einem gewissen Umfang bis heute bewahren konnte. Die übrigen Länder Europas, in denen Deutsch als Wissenschaftssprache verbreitet gewesen war, vor allem Skandinavien, hatten sich ganz auf das Englische umgestellt. Die zahlreichen aus Deutschland emigrierten Wissenschaftler schrieben die Sprache ihrer neuen Heimat. Schließlich hatte bald nach dem Kriege die Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft amerikanischer Forschungsinstitute in allen Wissenschaftsbereichen zahlreiche begeisterte, wissenschaftshungrige junge Forscher aus Europa in die USA gezogen, um dort mit den neuen Ergebnissen der wissenschaftlichen Arbeit und ihren Methoden vertraut zu werden.

A. Das strategische Ausgangsszenario: Trendbrüche und Quantensprünge

möchte man fast denken, wenn man sich folgenden paradiesischen Urzustand vorstellt: Die Heinzelmännchen — hier nicht personifiziert, sondern als bestimmte konzeptionelle Ansätze verkleidet — erzielen, wenn sie vom Kundenbetreuer „abgewickelt“ werden, eine optimale Produktnutzung für den Anbieter einer Bankleistung. Sie heißen z. B.: Kontoeröffnungs-Konzeption, Kontointensivierungs-Konzeption, Konto-Umzugsservice.

Heinz Benölken, Heinz Wings

Prototyping in einem objektorientierten Bankenprojekt

Konzepte, Erfahrungen, Konsequenzen

Anhand der Entwicklung eines objektorientierten Arbeitsplatzsystems für Banken werden die Konzepte, die Erfahrungen und die Konsequenzen des Prototypings aufgezeigt. Insbesondere wird auf die verwendeten Arten von Prototypen und die Prototypingkonzepte eingegangen. Desweiteren wird die Verbindung des objektorientierten Entwurfs mit dem Prototyping beleuchtet. Dazu werden die verwendeten und erstellten Prototypen auf den Zeitstrahl des Projektes abgebildet. Abschließend wird eine Wertung der Prototypen und der Vorgehensweise für die Praxis vorgenommen.

Ute Bürkle, Volker Weimer, Heinz Züllighoven

3. Teil. Allfinanz-Konzepte als Bestandteil einer neuen marktorientierten Geschäftspolitik von privaten Geschäftsbanken

Die in diesem Abschnitt erörterten Ziele von Allfinanz-Konzepten werden aus den bankbetrieblichen Oberzielen abgeleitet. “Bei der Zielableitung ist stets darauf zu achten, daß sowohl innerhalb einer hierarchischen Zielbeziehung als auch zwischen den Bestandteilen paralleler Hierarchiestränge keine unauflösbaren Konflikte entstehen — für indifferente oder komplementäre Ziele ergibt sich hieraus kein Problem”2.

Anja Büschgen

Ökologische Aspekte der Unternehmenskultur und der betrieblichen Bildung in Kreditinstituten

Die Kreditinstitute befinden sich in einem Umfeld, das von starken Veränderungen gekennzeichnet ist. Der Finanzmarkt gilt noch immer als Wachstumsmarkt mit hoher Attraktivität, in dem immer mehr Anbieter — auch außerhalb des traditionellen Anbieterkreises der Institutsgruppen — auftreten. Die Nachfrage nach Finanzprodukten weist eine erhebliche Struktur- und Bedarfsveränderung auf, für die alle traditionellen Anbieter noch kein umfassendes Unternehmenskonzept gefunden haben. Die aktiven Vertriebseinheiten der neuen Anbieter verlangen bei den traditionellen Anbietern eine dynamische Organisation und veränderte Personalanforderungen.

Adam Baumert

3. Empirische Analyse

Der dritte Teil der Arbeit ist der eigenen Interviewstudie gewidmet. Gerade bei dem gegenwärtig noch explorativen Forschungsstand auf Gebiet der subjektiven Organisationstheorien kann auch eine noch so umfassende Literaturanalyse nur begrenzten Erkenntnisfortschritt bringen, bzw. sie wirft sogar neue Fragen auf. Eine empirische Untersuchung bzw. deren Befunde versprechen daher eine bessere Weiterentwicklung des Forschungsansatzes im Hinblick auf begrifflich-theoretische Probleme sowie im Hinblick auf das Erhebungsinstrumentarium. Vor der Darstellung und Interpretation der Ergebnisse in Kapitel 3.2. wird zunächst das empirische Vorgehen in seinen allgemeinen Charakteristika erläutert.

Franz Weber

Modelltypen der Aufbauorganisation von Kreditinstituten

Die heute zu beobachtenden weitreichenden Veränderungen in der Organisations-struktur der Banken sind Ausdruck der Marktdynamik auf diesem Sektor. In Reaktion auf die sich verändernden internen und externen Anforderungen haben vor allem die Großbanken der Industrienationen Strukturen entwickelt, welche so verschiedenartig sind wie die Umfeldbedingungen, unter denen sie arbeiten. Der sich stetig verschärfende Wettbewerb, steigender Informationsbedarf und gestiegene Kosten haben im Kontext neuer Banktechnologien nicht nur die Führungsanforderungen verändert, sondern infolgedessen die Banken auch zu einem ständigen Überdenken ihrer Organisationskonzeptionen veranlaßt.

Wilhelm Bühler

Kapitel 8. Überbetriebliche Weiterbildungseinrichtungen

Die Einsicht in die Notwendigkeit einer qualifizierten Aus- und Weiterbildung als Voraussetzung für den Erfolg muß bei Kreditinstituten nicht geweckt werden. Seit vielen Jahren, teilweise schon seit Jahrzehnten werden in Kreditwirtschaft Mitarbeiter durch verschiedene Maßnahmen qualifiziert.

Hans Masemann

Kapitel 9. Hilfsmittel für die Praxis

Seminararbeit verlangt gründliche Vorbereitung. Einerseits vom Referenten/Dozenten, andererseits von den Teilnehmern — nicht zuletzt von der Weiterbildungsabteilung oder den hiermit beauftragten Funktionsträgern.

Hans Masemann

8. Kapitel. Menschliche Ressourcen: Pflege und Aufrechterhaltung von Spitzenleistungen

Die Banken sind schnell dabei, wenn es darum geht, die Bedeutung der Menschen als Schlüsselfaktor des Erfolges hervorzuheben. Sätze wie „wir sind nur so gut wie unsere Mitarbeiter“ und „unsere Branche beruht auf Menschen“ kommen ihnen schnell über die Lippen und finden sich in für die Öffentlichkeit bestimmten Dokumenten wieder. Angesichts der offen zutage tretenden, beträchtlichen Unterschiede in den Leistungen muß sich ein außenstehender Beobachter allerdings fragen, ob ein solcher Satz ein ernsthaftes Engagement wiedergibt oder ob er nur eine unverbindliche Floskel von der Art ist, wie man sie im nachhinein an die Erklärung des Chairman im Jahresbericht anhängt.

Steven I. Davis

Ausbildung und Einsatz von Kundenberatern

Für den Bankkunden ist der Mitarbeiter die Bank. Dies ist eine Binsenweisheit, und es ist tausendfache persönliche Erfahrung von Bankangestellten. Der Mitarbeiter ist die Bank.

Franz Schneider

Einheit von Theorie und Praxis im Berufsgrundbildungsjahr - Lehrer in der Produktionsschule -

1.0. Entwürfe für das Erlernen beruflichen Handelns müssen mehrere Lernziele gleichzeitig im Auge haben, insbesondere das Anwendungshandeln: Unmittelbares Ziel des Erlernens instrumentallen, beruflichen Handelns muß es zunächst sein, dem Lernenden den Aufbau einer unmittelbaren Erwerbschance nach dem Abschluß eines beruflichen Bildungsganges zu ermöglichen, d. h. die Voraussetzungen zur Wahrnehmung einer regionalen Arbeitsmarktchance mit einer entsprechenden Einkommenshöhe zur Sicherung eigener Existenz müssen geschaffen werden. (Querschnitts- und Kurzzeitqualifikationen).das erweiterte Anwendungshandeln: Mittelbares Ziel des Erlernen beruflichen Handelns muß es in einem weiteren Schritt sein, über ein erweitertes Anwendungshandeln eine kontinuierliche Erwerbschance während der gesamten Biographie des Berufstätigen zumindest zu begründen, d. h. die Grundlagen für Weiterbildung, Umschulung und berufliche Karriere müssen geschaffen werden. (Querschnitts- und Langzeitqualifikationen)das gesellschaftliche Handeln: Mittelbares Ziel des Erlernen beruflichen Handelns muß es sein,die in den Arbeitsprozeß eingegangenen geschichtlichen Erfahrungen aufzuarbeiten,die gesellschaftlichen Bedingungen der Arbeit aufzudecken und die Veränderungschancen sichtbar zu machen (soziale Qualifikationen) (vgl. Abb. 1 und die Anmerkungen S.

Günter Wiemann
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