Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Zusammenfassung
Diese Vortragsreihe soll der besonderen Rolle gerecht werden, die das Thema, „Banken“ an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität spielt. Konstanz ist nicht nur geographisch der nächste deutsche Ort zu Zürich, einem der bedeutendsten europäischen Finanzplätze. Die Universität liegt auch an der Schnittstelle zwischen Europäischer Gemeinschaft und der Nicht-EG. Daraus ergibt sich fast zwangsläufig der Schwerpunkt auf Banken und Europa 1992.
Wulf von Schimmelmann

Die Struktur des Bankwesens in den wichtigsten EG-Ländern

1992 — Chance oder Alptraum für Europas Banken
Zusammenfassung
Ich möchte Sie einladen, mit mir eine kleine Reise durch Europa zu machen und sich in den Kernländern des zukünftigen Banken-Binnenmarktes umzuschauen. Bevor wir uns mit neuen Chancen und Risiken im europäischen Finanzdienstleistungsmarkt der 90er Jahre beschäftigen, sollten wir uns zuerst einmal die Ausgangspositionen der Banken in Europa vor Augen führen. Unser Startpunkt ist glänzend gewählt, denn Konstanz liegt so ziemlich im Zentrum des Binnenmarktes ab 1993 (Abbildung 1).
Gabriele Reckinger

Die Vollendung des Europäischen Binnenmarktes aus Sicht einer deutschen Merchant Bank

Zusammenfassung
Im Europa der ausgehenden 80er Jahre herrscht Aufbruchstimmung — ja sogar so etwas wie Pioniergeist. Dies ist, vergleicht man die gegenwärtige Stimmungslage mit der Situation vor wenigen Jahren, als das harte Urteil der „Eurosklerose„ die Runde machte, eine erstaunliche Entwicklung. Der Grund hierfür, das Projekt „Europa 1992„, ist sicherlich nach dem heutigen Stand der Dinge zu guten Teilen noch ein Hoffnungswert, doch gleichzeitig mehr als dies: ein positives Leitbild, das von dem Willen zeugt, erkannte Mißstände zu beheben und Schranken zu öffnen, hin zu größerer Effizienz, weniger staatlicher Gängelung und mehr Wettbewerbsfähigkeit auf dem Alten Kontinent. Dieses Leitbild hat schon jetzt eine Eigendynamik geschaffen, die die ökonomische Landkarte Europas nachhaltig verändern könnte. „Europa 1992„ beginnt, gerade was die privatwirtschaftlichen Aktivitäten und Strategien anbelangt, zu einer „self-fulfilling prophecy“ zu werden.
Peter Opitz

Die Schweizer Banken vor der Herausforderung von EG 1992

Zusammenfassung
Das Thema „EG 92„ ist zu einem festen Bestandteil der täglichen Schlagzeilen geworden. Dabei ist nicht zu übersehen, daß neben den überwiegend positiven Beurteilungen auch einige kritische Untertöne mitklingen. Aus Sicht eines Nichtmitglied-Landes der EG muß man sich die Frage stellen, ob Brüssel die innereuropäischen Handelshemmnisse abbaut, um den gesamten EG-Raum nur durch noch höhere Schranken zu schützen? Und führt die Schaffung des Binnenmarktes nicht in vermehrtem Ausmaß zu monopolistischen Marktstrukturen, deren Wohlfahrtsnachteile schlußendlich die Konsumenten tragen? Beide Thesen scheinen mir sowohl aus theoretischer Sicht als auch aufgrund der realen Entwicklung nicht stichhaltig zu sein. Insbesondere ist das protektionistische Zeitalter des Merkantilismus, in welchem neu erschlossene Markträume sich nur dann entwickeln konnten, wenn sie vorübergehend vor übermächtiger Konkurrenz geschützt wurden, längst vorbei. Das unter Ökonomen wohlbekannte Argument der „Infant-Industry“ rechtfertigt deshalb keine „Wirtschaftsfestung Europa„. Ebenso verfehlt ist es zweitens, aufgrund des sich abzeichnenden Konzentrationsprozesses auf Monopol- und Oligopolstrukturen zu schließen, welche die Konsumenten langfristig benachteiligen. Der Marktzutritt wird für Firmen aus EG-Ländern durch die angestrebten Liberalisierungen erleichtert und bleibt basierend auf den Erfordernissen einer fairen Reziprozität auch für Nicht-EG-Firmen grundsätzlich offen. Nach dem Konzept der „Contestable Markets“ sind damit aber die wichtigsten Voraussetzungen geschaffen, einen funktionierenden Wettbewerb ohne gravierende Wohlfahrtsverluste auch in Zukunft zu garantieren.
Guido Hanselmann

Strategien für 1992 aus der Sicht einer deutschen Großbank

Zusammenfassung
Ich will einmal versuchen, Ihnen „Strategien für 1992 aus der Sicht einer deutschen Großbank“ vorzustellen. Damit will ich nicht unbedingt sagen, daß ich Ihnen die Strategie der Deutschen Bank präsentiere, aber ich will Ihnen einmal vorstellen, welche Optionen eine große deutsche Bank in diesen sich dramatisch verändernden Märkten hat Lassen Sie mich kurz einleiten und Ihnen dann zu erklären versuchen, in welcher Ordnung ich mir den geistigen Spaziergang durch unser Thema vorstelle. Es ist ein recht komplexes Thema, und wir müssen deshalb darauf achten, daß wir eine gewisse Struktur und Systematik hineinbekommen.
Ulrich Weiss

Strategien für den Europäischen Binnenmarkt aus der Sicht der genossenschaftlichen Bankengruppe

Zusammenfassung
Gut 1 1/2 Jahre nach Inkrafttreten der Einheitliehen Europäischen Akte und knapp 4 Jahre vor der geplanten Vollendung des Europäischen Binnenmarktes sind die deutschen Genossenschaftsbanken intensiv damit beschäftigt, ihre Strategie an die zukünftigen Rahmenbedingungen anzupassen. Die Chancen und Risiken, die mit der Schaffung der vier Freiheiten verbunden sind, werden analysiert. Die Konsequenzen der Liberalisierung für die Genossenschaftsbanken und ihre Mitglieder zeichnen sich ab.
Günther Schmidt-Weyland

Vergleichende Analyse von Bankstrategien im Vorfeld von 1992

Zusammenfassung
Ich möchte gleich auf das eigentliche Thema der heutigen Veranstaltung eingehen, nämlich die vergleichende Analyse der verschiedenen Bankstrategien für das Europa von 1992. Dazu wird zunächst noch einmal kurz die Ausgangssituation skizziert. Im ersten Hauptteil beschäftigen wir uns dann mit dem Markt, so wie er sich ab Vollendung des Binnenmarktes darstellen dürfte. Da geht es im wesentlichen darum, die Marktattraktivität zu ermitteln, die Stärken- und Schwächenprofile für die einzelnen Bankgruppen aufzuzeigen, die Produkte und Vertriebskanäle in den jeweiligen Ländern, die über den Erfolg oder Mißerfolg entscheiden, darzustellen. Im zweiten Hauptteil wird die strategische Stoßrichtung zu bestimmen sein, wo und in welcher Form über eine Nutzenstrategie und wo über eine Kostenstrategie Erfolge errungen werden sollen. Schließlich im dritten Hauptteil wird daraus versucht werden, die strategischen Konzepte für unterschiedliche Banken und Bankengruppen aufzuzeigen: in welchen Regionen, Geschäftsfeldern und Produkten soll investiert werden, wie soll der jeweilige Eintritt bewerkstelligt werden und schließlich mit welchen Ressourcen?
Wulf von Schimmelmann
Weitere Informationen