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Über dieses Buch

Was macht Frauen für Banken, die zurück an die Spitze wollen, so interessant? Frauen haben Geld und verstehen, weil sie immer besser ausgebildet werden, auch zunehmend mehr von Wirtschaft. Für beide Beobachtungen liefert dieser Band in drei Kapiteln eine Fülle von Beweisen, die für sich sprechen. Es ist ein Buch, das einen doppelten Zweck erfüllt. Es zeigt den Frauen als aufsteigender neuer Macht auf den Finanzmärkten ihre Chancen und Möglichkeiten auf. Den gebeutelten Banken wird demonstriert, dass sie, was das Auffinden neuer Zielgruppen anbelangt, gar nicht so erfinderisch sein und so weit gehen müssen. Es lohnt sich für sie, vor der Haustür eine in der Vergangenheit wenig beachtete, aber in jeder Beziehung über viel Potenzial verfügende neue Kundengruppe stärker ins Visier zu nehmen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Teil 1. Was Frauen von den Banken brauchen: Know-how über Markt- und Anlageentwicklungen

Zusammenfassung
Erinnern wir uns: Mitte September 2008 entschieden sich die US-Regierung und die Federal Reserve Bank (Fed), die Investmentbank Lehman Brothers fallen zu lassen. Damit bekam die platzende globale Verschuldungsblase, die im Sommer 2007 publik geworden war, eine neue Dimension. Da es sich immerhin um eine der führenden Investmentbanken des Landes mit globaler Vernetzung ihrer Kreditkanäle handelte, führte das Ereignis zu einer Kettenreaktion, die wie ein Tsunami in den globalen Finanzmärkten wütete. Eine beispiellose Eskalation der ohnehin schwelenden Vertrauenskrise unter den internationalen Finanzinstituten war die Folge, mit einem rapiden Zusammenbruch sämtlicher Kreditmärkte. Die Kredittätigkeit, der Blutkreislauf der Wirtschaft, wurde damit stranguliert, eine globale Schrumpfung der Wirtschaftsleistung war die logische Folge, die zahllose Firmen in Finanzierungsprobleme stürzte. Aus der Sicht der Ökonomie handelte es sich dabei um das Pendant zu einem Herzinfarkt. Aktien- und Rentenhändler, Fondsmanager und Privatanleger sowie Politiker jeder Couleur fragten sich im Herbst jenes Jahres verzweifelt, wie das Finanz- und Wirtschaftssystem wieder zum Leben erweckt werden könne.
Fleur Platow

Teil 2. Die vermögende Kundin im Private Banking – Kundengruppe der Zukunft

Zusammenfassung
So manchem Entscheidungsträger im Private Banking könnte es vorkommen, als seien Frauen die meistdiskutierten Wesen. Hört und sieht man seit einigen Jahren genauer hin, sind Frauen permanent im Gespräch. Lebensentwürfe, gesellschaftliche Rollenverteilung, Bildungsniveau, Erwerbsorientierung, Erwerbsverhalten, Frauen und ihr Einkommen, Frauen und ihr Vermögen, Frauen verdienen eigenes Geld, Frauen besitzen eigenes Geld, Frauen geben Geld aus, Frauen legen Geld an. Die Frau als Zielgruppe wird diskutiert. Bedürfnisse und Erwartungshaltungen von weiblichen Kunden werden diskutiert. Das Leben der Frau liefert unermüdlich Stoff für Gespräche im Büro, für Debatten in Parlamenten, für Publikationen und Statistiken … und für mögliche Ansätze im Bankmarketing. Ob sie berufstätig ist oder nicht. Wie sie sich organisiert, wenn ja und warum nicht, wenn nein. Wie sie es schafft, gleichzeitig ambitionierte Berufstätige und fürsorgliche Mutter zu sein. Ob sie ins Top- Management will. Ob ihr Gehalt dem ihrer männlichen Kollegen nicht so gleicht wie es sollte. Wie sie Kaufentscheidungen trifft. Ob sie Interesse an Finanzthemen hat.
Andrea E. Krier

Teil 3. Performance-Steigerung durch zielgruppenfokussierte Marktbearbeitung

Zusammenfassung
Der Einsatz von Geld und daraus erwirtschaftetes Vermögen hat viele Gesichter. Zum einen ist Geld ein Mittel zum Zweck und unbestritten etwas Nützliches. So ist Geld ein unverzichtbares Zahlungsmittel, um beispielsweise eine erbrachte Arbeitsleistung zu vergelten oder um ein Tauschgeschäft abzuwickeln. Zum anderen gestattet vorhandenes Vermögen private und gesellschaftliche Investitionen und ermöglicht die soziale Absicherung. Entwickelt sich der Vermögenszuwachs optimal, dienen die erwirtschafteten Finanzen der Sicherung des Lebensunterhaltes, was uns in unserer Lebensgestaltung von anderen Menschen, Behörden und Institutionen unabhängig macht. Die nachhaltige Einkommenssicherung und eine stabile Finanzsituation ist deshalb ein wichtiger Eckpfeiler für alle Bevölkerungsschichten. Es erstaunt darum kaum, dass Geld und Vermögen für viele Menschen etwas mit Lebensqualität zu tun hat, obschon Wohlstand nicht zwingend mit Wohlfahrt gleichgesetzt werden kann.
Samuel E. Lehmann

Backmatter

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