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Bankmanagement mittels Risiko-Rendite-Steuerung

Strategie, Preisgestaltung, Kapital- und Risikomanagement

  • 2025
  • Buch
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Über dieses Buch

Dieses Buch behandelt umfassend und nahtlos Risikomanagement, Produktpreisgestaltung, Kapitalmanagement und Eigenkapitalrendite. Strategische Planung, einschließlich der erforderlichen quantitativen Methoden, ist ein wesentlicher Bestandteil des Bankmanagements und der -kontrolle. Eine gründliche Einführung in die fortgeschrittenen Methoden des Risikomanagements für Kreditrisiko, Gegenparteirisiko, Marktrisiko, operationelles Risiko und Risikoaggregation wird bereitgestellt. Darüber hinaus werden direkt anwendbare Konzepte und Daten wie makroökonomische Szenarien für die strategische Planung und Stresstests sowie detaillierte Szenarien für operationelles Risiko und fortgeschrittene Konzepte für Kreditrisiko in verständlicher Sprache präsentiert. Das Buch hebt die Auswirkungen und Chancen der Basel-III- und Basel-IV-Umsetzungen (ab 2022) hervor, insbesondere in Bezug auf Kapitalmanagement und Eigenkapitalrendite. Eine Fülle von wesentlichen Hintergrundinformationen aus der Praxis, internationalen Beobachtungen und Vergleichen sowie zahlreiche anschauliche Beispiele machen dieses Buch zu einer nützlichen Ressource für etablierte und zukünftige Fachleute im Bankmanagement, Risikomanagement, Kapitalmanagement, Controlling und Rechnungswesen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
Kapitel 1. Übersicht
Zusammenfassung
Dieses Buch ist in folgende Kapitel unterteilt: Kap. 2 behandelt alle für das Bankmanagement und die Steuerung relevanten Themen, insbesondere Strategie und das Risiko-Rendite-Management. In diesem Kapitel werden Geschäftsmodelle erörtert. In Kap. 3 werden die wirtschaftliche und politische Lage diskutiert; der regulatorische Rahmen sowie die Entwicklung der Philosophie innerhalb der Baseler Akkorde, insbesondere Basel III, werden vorgestellt. Die Kap. 46 befassen sich mit dem Kreditrisiko (Darlehen) und dem Kontrahentenrisiko (Derivate). Risiko- und renditerelevante Themen wie risikoadjustierte Bepreisung und die zugrunde liegenden Parameter werden erläutert. Risikomodelle werden vorgestellt. Kap. 7 behandelt das Marktrisiko, während Kap. 8 das operationelle Risiko behandelt. In Kap. 9 wird das Asset-Liability-Management behandelt.
Johannes Wernz
Kapitel 2. Bankmanagement und Steuerung
Zusammenfassung
Appetit, Risikoappetit – wie viel davon, mit welchen Konsequenzen, mit welchen Auswirkungen auf die Strategie und auf die Volatilität der Erträge? Dies ist eine grundlegende Frage im Bankmanagement.
Johannes Wernz
Kapitel 3. Banken und das regulatorische sowie wirtschaftliche Umfeld
Zusammenfassung
Banken, die als Schnittstelle zwischen Sparern, Investoren und Kreditnehmern fungieren, sind für die Wirtschaft von großer Bedeutung. Sie vergeben Kredite und ermöglichen so private sowie unternehmerische Investitionen und Wachstum. Die meisten Menschen, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen, benötigen einen Kredit. Auch die meisten Unternehmen können größere Investitionen nur mithilfe von Krediten realisieren. Die Kreditvergabe und die damit verbundenen Risikobewertungen gehören zu den zentralen Aufgaben des Bankgeschäfts. Gelder von Sparern, Investoren und von Zentralbanken werden der Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Daher ist es wichtig, dass die Bank ausreichend Mittel von der Zentralbank, von anderen Geschäftsbanken und von Sparern aufnehmen kann und dass diese Versorgung nicht unterbrochen wird – wie es in Krisenzeiten vorkommen kann.
Johannes Wernz
Kapitel 4. Risikomodellierung und Kapital: Kreditrisiko (Darlehen)
Zusammenfassung
Das Kreditgeschäft ist für viele Banken das Hauptgeschäft und damit ist das Kreditrisiko der Dreh- und Angelpunkt in der Risiko- und Renditesteuerung. Mit Inkrafttreten von Basel III final (in vielen Gebieten 2025) haben sich vor allem im Kreditrisiko-Standardansatz Veränderungen ergeben, bei den Risikogewichten, den Positionsklassen und den Kreditkonversionsfaktoren. Nach wie vor besteht weitgehender Gestaltungsspielraum in den fortgeschrittenen Ansätzen. Die zugrunde liegenden Parameter, ihr Einfluss auf erwartete Verluste, das Kapital, Wertberichtigungen, das Pricing und die Risiko- und Renditesteuerung werden in diesem Kapital dargestellt. 
Johannes Wernz
Kapitel 5. Risikomodellierung und Kapital: Kontrahentenrisiko („EPE“ und „CVA“)
Zusammenfassung
Investitionen in Derivate unterliegen dem Marktrisiko (z. B. Optionspreisschwankungen infolge von Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts) und dem Kreditrisiko (z. B. Bonität des Emittenten (Verkäufers) einer Option oder der Gegenpartei eines Swaps). Das Kreditrisiko wird in diesem Zusammenhang üblicherweise als Gegenparteikreditrisiko (CCR) bezeichnet; Gegenparteien sind in der Regel andere Banken. Für Bewertungszwecke werden verschiedene Modelle und Algorithmen eingesetzt. Dabei müssen die Zahlungsströme, die Exposures und die Wahrscheinlichkeit der Zahlungen (Bonität der Gegenparteien) berücksichtigt werden. Die Rechnungslegung (wie IFRS 13) steht häufig in engem Zusammenhang mit der Bewertung/Bepreisung. Regulatorisch ist vor allem die „EPE-Kapitalanforderung“ und daher die „EPE-Modellierung“ relevant.
Johannes Wernz
Kapitel 6. Risikomodellierung und Kapital: Kreditrisiko (Verbriefungen)
Zusammenfassung
Mit Basel III wurden Änderungen im verbriefungsbezogenen Kapital vorgenommen.
Johannes Wernz
Kapitel 7. Risikomodellierung und Kapital: Marktrisiko
Zusammenfassung
Die Preisermittlung vieler Instrumente im Markrisiko erfolgt mithilfe fortgeschrittener Monte-Carlo-Simulationen (siehe unten). Es gibt einige alternative (traditionelle) Methoden und Werkzeuge. Im Folgenden werden einige Beispiele aufgeführt. Die regulatorische Eigenkapital-Rechnung hat sich mit Basel III final deutlich geändert, diese wird hier dargestellt.
Johannes Wernz
Kapitel 8. Risikomodellierung und Kapital: Operationelles Risiko
Zusammenfassung
Das operationelle Risiko (OpRisk) hat in den letzten Jahren erhebliche Entwicklungen erfahren. Seit 2025 ist der neue Standardansatz SMA im Einsatz: die Kapitalanforderungen der Banken basieren nun stark auf der Verlust-Historie. Vermeidung von Verlusten wird relevanter. Für die Säule II ist jedoch auch der alte Ansatz ("AMA") weiterhin im Einsatz. Auch dieser wird hier beschrieben.
Johannes Wernz
Kapitel 9. Risikomodellierung: Asset-Liability-Management
Zusammenfassung
Häufig ist die Zinsstrukturkurve so beschaffen, dass langfristige Zinssätze höher sind als kurzfristige. Vor den Finanzkrisen konnten aus diesem Zinsunterschied beachtliche Gewinne erzielt werden. Als jedoch die Finanzkrise 2007 einsetzte, kam es zu einer Verwerfung der Zinsstrukturkurve, und das Asset-Liability-Mismatch führte zu erheblichen Verlusten. Einige Banken wie Dexia (Belgien) oder Depfa (Irland, später Teil der HRE, Deutschland) verfolgten Refinanzierungsmodelle, die mit erheblichen Risiken verbunden waren, da eine große Fristeninkongruenz bestand. Kredite wurden langfristig vergeben, während die Refinanzierung kurzfristig erfolgte.
Johannes Wernz
Backmatter
Titel
Bankmanagement mittels Risiko-Rendite-Steuerung
Verfasst von
Johannes Wernz
Copyright-Jahr
2025
Electronic ISBN
978-3-032-04668-0
Print ISBN
978-3-032-04667-3
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-032-04668-0

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