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12.10.2016 | Bankstrategie | Nachricht | Onlineartikel

Finanzinstitute müssen digital weiter aufholen

Autor:
Eva-Susanne Krah

Banken und Bausparkassen müssen bei der Digitalisierung an Tempo zulegen. Wo es hakt, zeigt ein digitaler Stresstest.

Für den "Digital Banking Index 2016" hat das Beratungshaus Batten & Company bei 20 führenden Finanzinstituten in Deutschland und der Schweiz den Grad der Digitalisierung untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Banken und Bausparkassen noch deutlichen Aufholbedarf bei der digitalen Transformation haben. Demnach haben

  • 65 Prozent der Finanzhäuser selbst bei grundlegenden digitalen Service- und Produktstandards Lücken; 
  • 60 Prozent der Banken und Bausparkassen verfügen über keinen sichtbaren Aufbau von interner Digitalkompetenz und Digitalkultur; 
  • 85 Prozent der befragten Institute verpassen die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle durch Kooperationen, Übernahmen oder Eigenentwicklungen;
  • bei 50 Prozent der Geldhäuser und Bausparkassen sind die Online- und Offline-Kanäle nur sehr wenig vernetzt; 
  • 65 Prozent besitzen überdies eine unterdurchschnittliche digitale Markenpräsenz. 

Die Herausgeber der Studie bemängeln außerdem, dass die Möglichkeiten der Digitalisierung in den verschiedenen Unternehmensbereichen, etwa in Vertrieb, Service oder Marketing, nicht genügend genutzt werden. Bis zum Beginn des vergangenen Geschäftsjahres hatte zudem nur jedes zehnte der befragten Finanzhäuser digitale Themen mit höchster Priorität auf der eigenen Agenda stehen.

Digitale Lücken schließen

Um die Situation zu verbessern, sollten Banken und Bausparkassen laut dem Beratungshaus möglichst Digitalisierungslücken im Geschäftsmodell und Portfolio schließen und beides optimieren. Außerdem sollten die Häuser Geschäftsprozesse digital aufstellen sowie Kundenkontaktpunkte, Dienstleistungen und Produkte konsequent in die digitale Welt überführen.

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