Skip to main content
main-content

03.03.2020 | Bankstrategie | Nachricht | Onlineartikel

Kreissparkasse Köln steigert Neugeschäft

Autor:
Christian Kemper
1 Min. Lesedauer

Das Geschäftsergebnis 2019 der drittgrößten Sparkasse in der Bundesrepublik fällt gemischt aus. Die Folgen der anhaltenden Niedrigzinsen schlagen deutlich zu Buche. Doch eine historisch hohe Kreditvergabe rettet die Bilanz.

Eine deutlich gestiegene Kreditvergabe im vergangenen Jahr hat der Kreissparkasse Köln das Ergebnis gerettet. Rund vier Milliarden Euro neue Darlehen reichte das Institut 2019 aus. Davon gingen 2,5 Milliarden Euro an Unternehmen und Selbstständige sowie entsprechend 1,5 Milliarden Euro an Privatleute. Auch bei der privaten Baufinanzierung erzielte die Kreissparkasse ein deutliches Wachstum von 25,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,5 Milliarden Euro.

Weniger erfreulich sieht die Ertragslage der Kreissparkasse Köln aus. Der Bruttoertrag 2019 sank um zehn Millionen auf nun 564 Millionen Euro. Schuld war vor allem das Zinsergebnis, das um 13 Millionen auf 386 Millionen Euro fiel. Mit einem Anstieg um drei Millionen auf 178 Millionen Euro konnten der Provisionsüberschuss und die sonstigen ordentlichen Erträge diese Entwicklung nicht kompensieren. 

Kundennähe funktioniert analog und digital

"Trotz des intensiven Wettbewerbs konnte die Kreissparkasse Köln in allen Kerngeschäftsfeldern Wachstum verzeichnen", verkündete Alexander Wüerst, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Köln, anlässlich der Präsentation der Geschäftszahlen 2019. Neben der robusten Wirtschaftslage habe insbesondere das Vertrauen der Menschen in sein Institut zu den größtenteils gestiegenen Ergebnissen des vergangenen Jahres beigetragen. Wüerst resümierte: "Nähe – und das gleichermaßen über analoge und digitale Wege – wird von den Kunden weiterhin honoriert."

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

    Bildnachweise