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26.01.2017 | Bankstrategie | Interview | Onlineartikel

"Geschwindigkeit ist ein Wettbewerbsfaktor"

Autoren:
Stefanie Hüthig, Christian Kemper
Interviewt wurde:
Leonhard Zintl

ist Vorstandsvorsitzender der Volksbank Mittweida. 

Leonhard Zintl, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Mittweida, spricht im Interview mit Bankmagazin über die Zielfindung in der veränderten Welt, die Bedeutung von Unternehmenskultur und die Zusammenarbeit mit anderen Kreditinstituten.

Bankmagazin: Herr Zintl, die Volksbank Mittweida ist "Bank des Jahres 2016", eine Auszeichnung des österreichischen Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Emotion Banking. Herzlichen Glückwunsch! In den vergangenen Jahren hat Ihr Institut in dem Wettbewerb immer gut abgeschnitten. Worauf führen Sie diesen kontinuierlichen Erfolg zurück?

Wir leben eine Vertrauens- und Leistungskultur, an der wir konsequent gemeinsam arbeiten. Wir glauben, dass eine passende Unternehmenskultur die anderen Themen transportiert und ein vorlaufender Indikator für langfristigen Erfolg ist. Die Basis sind Mitarbeiter, die sich selbst und anderen vertrauen. Deshalb arbeiten wir intensiv an der Persönlichkeitsentwicklung, denn eine starke Belegschaft ist erfolgreich. Aus diesem Fundament formen wir eine Mannschaft, die jeden Tag daran arbeitet, die beste Leistung für den Kunden zu erbringen und immer noch ein Stück besser zu werden. Und wenn wir gemeinsam erfolgreich sind, dann feiern wir uns.

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01.01.2017 | BANKMAGAZIN-Gespräch | Ausgabe 1/2017

„Geschwindigkeit ist ein Wettbewerbsfaktor“

Leonhard Zintl, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Mittweida, über die Zielfindung in der veränderten Welt, die Bedeutung von Unternehmenskultur und die Zusammenarbeit mit anderen Kreditinstituten.

Wo wollen Sie sich weiter verbessern?

In allen Bereichen haben wir überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Und wir wollen überall gut bleiben. Neben der Kultur sind für uns auch die Kunden ein Dauerthema. Wir überlegen immer wieder, wie der Kunde durch uns Nutzen erfahren kann. Dem Kunden müsste etwas fehlen, wenn es uns nicht gäbe. Nur dann haben wir auch in der Finanzwelt der Zukunft unseren Platz.

Nach der Wiedervereinigung haben Sie die Volksbank Mittweida mit wiederaufgebaut. Hat Ihr Haus Altlasten?

Nein, wir haben keine Altlasten. Tatsächlich bin ich mittlerweile 25 Jahre in Mittweida. Ich habe alles im Haus mit entwickelt und freue mich, wenn etwas funktioniert. Dafür darf ich mich nicht ärgern, wenn etwas nicht läuft. Es geht nicht darum, immer alles richtig zu machen. Wichtig ist, stetig gemeinsam ein Stück weiter in die gewünschte Richtung zu gehen. Neben dem jährlichen Strategieprozess erfolgt bei uns alle zwei Jahre ein grundsätzlicher Strategie-Review. Das ist für eine Bank eine lange Zeit, viele andere Institute haben einen kürzeren Rhythmus. Dabei war früher der Prozess einfacher als heute. Damals haben wir überlegt, wie unsere Ausgangssituation aussieht, eine Analyse vorgenommen und exakt beschrieben, welches Ziel wir haben. Das geht im aktuellen Umfeld nicht mehr.

Das komplette Interview lesen Sie in der Bankmagazin-Ausgabe 1/2017.

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