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10.07.2018 | Bankstrategie | Nachricht | Onlineartikel

Comdirect verkauft Direktbank Ebase

Für rund 151 Millionen Euro verkauft Comdirect ihre 2009 erworbene Direktbank-Tochter an das Londoner Fintech FNZ Group. Laut dem Institut bringt der Deal einen positiven Einmalertrag vor Steuern von mindestens 85 Millionen Euro.

Die in der Nähe von München ansässige Ebase betreut laut einer aktuellen Mitteilung mit ihren 265 Mitarbeitern mehr als eine Million Kunden und verwaltet ein Kundenvermögen von rund 31 Milliarden Euro. Hierzu gehören vor allem Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken und Vermögensverwalter, die die Brokerage- und Bankinglösungen zur Vermögensbildung und Geldanlage von Ebase nutzen. Comdirect hatte das Unternehmen vor nicht ganz zehn Jahren für 24,9 Millionen Euro von der damaligen Commerz Asset Management Holding erworben.

Comdirect will Kaufpreis ins Kerngeschäft investieren

Die neu gewonnenen Mittel sollen in erster Linie in die Weiterentwicklung und das Wachstum im Kerngeschäft fließen. Die Bank wolle verstärkt in neue Produkte und Leistungen, Technologien sowie Maßnahmen zur Gewinnung von Neukunden und Kundenvermögen investieren, meint Arno Walter, Comdirect-Vorstandschef und Aufsichtsratsvorsitzender von Ebase.

Nun fehlt dem Deal noch die Genehmigung der Bankenaufsichts- und Kartellbehörden. Der Abschluss der Transaktion werde für das laufende Jahr angestrebt.

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