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28.06.2021 | Bankstrategie | Interview | Onlineartikel

"Wir sehen immer mehr Bancassurance-Kooperationen"

Autor:
Stefanie Hüthig
2 Min. Lesedauer

Der Wettbewerb mit digitalen Bankservices wird härter. Zur Neukundenakquise und Bestandskundenpflege suchen immer mehr Geldhäuser den Schulterschluss mit Versicherern und Tech-Firmen. Über die Perspektiven spricht Alexander Hoffmann im Interview. 

Bankmagazin: Herr Hoffmann, das Thema Bancassurance nimmt wieder an Fahrt auf. Unterschreiben Sie diese These?

Alexander Hoffmann: Ja, absolut. Wir sehen im Bankengeschäft, dass Kreditinstitute zunehmend neue Einnahmequellen suchen, um die Ertragslage zu verbessern. Hinzu kommt der härtere Wettbewerb, dem sich Banken stellen müssen. Eine Differenzierung über die Kernprodukte ist kaum noch möglich. Neue Ideen und zusätzliche Mehrwerte müssen her, um Neukunden zu gewinnen und Bestandskunden zu halten. Mit Service- und Versicherungsleistungen können sich Banken mit bestehenden Produktpaletten vom Wettbewerb abheben.

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Ist Bancassurance dieses Mal gekommen, um zu bleiben?

Auch das, ja. Der Wunsch von Kunden nach zusätzlichen, relevanten Leistungen ihrer Hausbank wird immer größer. Sie wollen ihre finanziellen Angelegenheiten so einfach wie möglich regeln. Für sie ist es unpraktisch, erst etwas zu kaufen und es anschließend gegen mögliche Schäden zu versichern. Ein anderer Faktor, der Bancassurance auch in Zukunft zum Top-Thema für Geldinstitute machen wird, ist die Digitalisierung. Shopping im Web, Online und Mobile Banking sind beliebt. Zugleich entwickeln sich immer neue Betrugsmaschen. Mit Bancassurance-Leistungen können Geldhäuser hier mehr Sicherheit geben.

Inwiefern ist der Bancassurance-Ansatz heute ein anderer als bei früheren Versuchen?

Wir sehen seit einigen Jahren, dass immer mehr digitale Bancassurance-Kooperationen zwischen Banken, Versicherern und Tech-Unternehmen geschlossen werden, um digitale Mehrwert-Angebote in allen Lebenssituationen anzubieten. Axa Partners ist ein Teil dessen.

Ihr Unternehmen ermöglicht es Banken nach eigener Aussage, mit individuellen Angeboten neue Verbindungen zu ihren Kunden zu eröffnen, was Vertrauen und Loyalität stärkt. Wie funktioniert das?

Das gelingt mit den richtigen Zusatzleistungen, mit denen Banken die Bedürfnisse ihrer Kunden auf den Punkt genau treffen. Mit uns können die Institute ihren Kunden Services und Assistance dort bieten, wo die Kunden sie benötigen. Dafür haben wir den Produktentwicklungsprozess umgedreht. Wir beginnen mit dem individuellen Kundenbedürfnis rund um das Hauptprodukt des Banken-Partners. Die Versicherungs- und Assistance-Produkte werden auf dieses Hauptprodukt maßgeschneidert und der Beratungs- sowie Antragsprozess dem System der Bank angepasst und nicht umgekehrt.

Das vollständige Interview mit Alexaner Hoffmann lesen Sie in der Mai-Juni-Ausgabe des Bankmagazins.

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