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02.05.2018 | Bankstrategie | Nachricht | Onlineartikel

Westdeutsche Spielbanken der NRW-Bank werden privatisiert

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen will die Westdeutschen Spielbanken GmbH (Westspiel) der landeseigenen NRW-Bank verkaufen. Ein entsprechender Beschluss soll laut Pressebericht am 8. Mai fallen.

Die vier Casinos in Aachen, Duisburg, Dortmund und Bad Oeynhausen, die die NRW-Bank betreibt, sollen privatisiert werden, berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger. Der hierfür nötige Beschluss werde das Landeskabinett unter Führung von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in seiner nächsten Sitzung am 8. Mai 2018 fassen.

Teil des Verkaufspakets ist laut Zeitung auch die Lizenz für einen neuen Spielbank-Standort in Köln, die vor sechs Jahren vergeben worden war. Das NRW-Finanzministerium bestätigte, dass man dem Landeskabinett vorschlagen werde, "einen Prozess zu starten, der zukünftig die Casinos in Nordrhein-Westfalen in private Eigentümerschaft überführt". Hierfür müssten allerdings die "strengen Standards bei Aufsicht und Missbrauchsvermeidung gestärkt" werden.

Kaufinteressenten müssen Erfolgsperspektiven bieten

Die Einnahmen aus der Spielbankabgabe, die der Stiftung Wohlfahrtspflege zukommen, müssten gesichert sein; die "bedeutsamen Kunstwerke", die Westspiel besitzt, müssten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Kaufinteressenten müssten überdies "Perspektiven für erfolgreich betriebene Casinos in Nordrhein-Westfalen" bieten. Die Privatisierungspläne haben "keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Casino-Projekt Köln", so das Finanzministerium.

"Im Vergleich der Länder zeigt sich, dass weder der Staat noch eine staatliche Förderbank Casinos betreiben müssen. In sechs Ländern werden Casinos schon jetzt erfolgreich in privater Eigentümerschaft betrieben", heißt es in der Stellungnahme des Finanzministeriums.

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