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03.11.2017 | Bankvertrieb | Nachricht | Onlineartikel

Banken wollen Effizienzlücken schließen

Autor:
Eva-Susanne Krah

Vertriebsprozesse sind bei den meisten Kreditinstituten gut durchorganisiert. Doch die Transparenz in der Marktfolge und bei Stabstellen macht viele Bankentscheider unzufrieden, wie eine Studie zeigt. 

Eine Bestandsaufnahme zur Transparenz und Effizienz der einzelnen Prozesse in Kreditinstituten hierzulande verdeutlicht, dass 80 Prozent der Vorstände ihre eigenen Vertriebsprozesse als gut oder sehr gut beurteilen, wenn es um transparente Abläufe in der Abteilung geht. Doch 35 Prozent der 100 Bankentscheider aus der ersten und zweiten Führungsebene, die die Unternehmensberatung Emporias für eine "Lean-Finance-Studie zur wertorientierten Steuerung in deutschen Banken" befragt hat, geben an, dass in ihrem eigenen Haus nur eine mittelmäßige oder schlechte Prozesstransparenz besteht. In vielen Häusern liege der Fokus rein auf den Vertriebserfolgen, vor allem dem Beitrag einzelner Filialen zum Gesamtumsatz, sagt Florian Hartmann, Mit-Geschäftsführer von Emporias. "Selten werden die Prozesse im Gesamtkontext betrachtet", stellt er fest. 

New Content Item © Emporias Management Consulting

Nachgelagerte Bereiche wie Marktfolge und Stabstellen führen aus Sicht des Beratungshauses eher ein "Schattendasein". So geben beispielsweise

  • drei von zehn Bankmanagern an, dass über Vorgänge in diesen beiden Bereichen nur ein mittelmäßiger, schlechter oder sehr schlechter Überblick besteht;
  • 55 Prozent wünschen sich im Vertrieb noch mehr Transparenz;
  • 51 Prozent erwarten dies im Bereich Marktfolge.

Abstimmungsprobleme behindern die Auftragsabwicklung

Gerade zwischen den beiden Abteilungen Marktfolge und Vertrieb, die einen unmittelbaren Beitrag zum operativen Geschäft von Geldhäusern leisten, gibt es laut Hartmann die meisten Informations- und Kommunikationsprobleme. Das wirkt sich wiederum negativ auf die Auftragsentwicklung aus. Dass diese möglichst reibungslos läuft, ist laut der Studie jedoch das wichtigste Ziel der Banken und Sparkassen in der Prozesssteuerung, denn 92 Prozent der Befragten legen hierauf einen hohen oder sehr hohen Wert. Für bessere Abläufe und mehr Transparenz  in der Bankorganisation fehlt vielen Instituten nach Eindruck der Experten von Emporias jedoch noch das richtige Rezept. 

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