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Direktbanken buhlen um Kunden

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Günstige Kontokonditionen und digitale Bankservices sind die Hauptanker bei Direktbanken.


Die meisten deutschen Bankkunden bleiben beim Girokonto ausschließlich ihrer Filialbank treu. Doch jeder Dritte könnte sich einen Wechsel zu einer Direktbank vorstellen. Entscheidend dafür sind die Kosten und der Service.

Kunden wechseln in Deutschland häufiger ihre Bank als früher, auch wenn laut einer Befragung des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes You Gov 57 Prozent noch ihr Girokonto bei einer klassischen Retailbank unterhalten. Was sie zum Wechsel zu einem Online-Institut animiert, sind vor allem die Kostenfreiheit, also 

  • keine Kontoführungsgebühren (69,3 Prozent),
  • kostenfreier Bargeldbezug (50,2 Prozent) und eine 
  • Gratis-Kreditkarte (38 Prozent).

Das sind Leistungen, mit denen vor allem Online-Banken um die Kunden werben.

Genauso wichtig ist Wechselwilligen aber auch die Erreichbarkeit der Bank durch einen 24-Stunden-Service (31,6 Prozent). Das hat die Norisbank in einer Umfrage unter 1.000 Personen ab 18 Jahren gemeinsam mit den Marktforschern von Innofact herausgefunden.

Digitale Services sind entscheidend

Ein weiterer Grund für die wachsende Sympathie gegenüber Direktbanken sei der Wandel hin zu einer Palette digitaler Bankdienstleistungen, etwa smarten digitalen Angeboten wie die Fotoüberweisung, die Sprachsteuerung oder auch Chat- und Videokonferenz-basierte Kundenservices sowie eine digitale Kontoeröffnung, die Kunden onlinebasiert durchführen können.  

Ergebnisse einer Studie von Investors Marketing (IM) zu den "Zukunftsszenarien und Strategiealternativen für das Privat- und Firmenkundengeschäft" bis 2025 haben kürzlich gezeigt, dass sich sowohl die Direktbanken als auch genossenschaftliche Institute und Versicherer für die künftigen Herausforderungen im Privat- und Firmenkundengeschäft besser aufgestellt sehen als noch vor zwei Jahren. Befragt wurden Entscheider aus dem Finanzdienstleistungssektor. Steigende Erträge erwarten Geldhäuser aller Segmente der Studie zufolge vor allem im gehobenen Privat- und Firmenkundengeschäft. Gerade bei digitalen Leistungen und Prozessen oder der Preisgestaltung sehen die Finanzdienstleister besonders im Firmenkundenbereich aber noch Nachholbedarf.

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