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09.04.2018 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

Forscher verbessern Stabilität von Lithium-Schwefel-Akkus

Autor:
Patrick Schäfer

US-amerikanische Forscher wollen einen Durchbruch bei der Entwicklung der Lithium-Schwefel-Batterie erzielt haben. Dieser Batterietyp gilt aus mehreren Gründen als Hoffnungsträger der Elektromobilität. 

Die Lithium-Schwefel-Batterie ist leichter, billiger in der Herstellung und kann fast doppelt so viel Energie speichern wie ein Lithium-Ionen-Akku. Doch die leistungsstarken Akkus sind nicht stabil genug und überstanden bislang nur wenige Ladezyklen. Der Grund liegt in den Zersetzungsreaktionen des Elektrolyten an der Anoden-Oberfläche, die aus metallischem Lithium besteht. Auch der Ausfall von Elektroden gilt als Problem bei Lithium-Schwefel-Akkus.

Forscher an der Universität in Texas wollen nun eine Lithium-Schwefel-Batterie entwickelt haben, die die Leitfähigkeit des Schwefels sowie die Stabilität des Lithiums verbessert, indem sie aus Molybdän eine Elektrode aus Schwefel-Kohlenstoff-Nanoröhrchen herstellen. Diese weist eine höhere Leitfähigkeit auf und stabilisiert mit ihrer Beschichtung aus Nanomaterial die andere Elektrode. 

Moylbdän stabilisiert Lithium-Schwefel-Batterie

Dabei fanden die Forscher heraus, dass Molybdän ein Material erzeugt, das die Dicke der Beschichtung an die Schwefelatome anpasst. "Die meisten Forscher halten die Lithium-Schwefel-Batterie für die nächste Generation von Batterien", sagt Dr. Kyeongjae “K.J.” Cho, Professor an der Erik Jonsson School of Engineering and Computer Science. "Wir gehen jetzt den nächsten Schritt und werden das Material vollständig stabilisieren und in der Praxis testen", so Cho. Der Beitrag erschien im Fachzeitschrift Nature Nanotechnology.

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