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13.02.2018 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

Hochschule Aalen forscht an Materialien für Festkörperbatterien

Autor:
Patrick Schäfer

Die Hochschule Aalen errichtet eine Anlage zur Erforschung neuartiger Batteriespeicher. Damit sollen neue Materialsysteme und Produktionstechnologien für Feststoffbatterien entwickelt werden.

Im Rahmen des Projektes HiBat4.0 sollen neue Materialsysteme und Produktionstechnologien für Batterien mit hoher Energiedichte erforscht werden, die den derzeit üblichen Lithium-Ionen-Batterien folgen sollen. Neben dem Einsatz in der Elektromobilität sollen die neuen Speichersysteme auch die Energieversorgung von Sensoren, Aktoren und Antrieben in Industrie 4.0-Produktionssystemen verbessern. "Mit der Anlage können wir völlig neue Fragestellungen im Bereich elektrischer Energiespeicher angehen und in die Erforschung der sogenannten Post-Lithium-Ionen-Technologien einsteigen. Ich erwarte mir hier wichtige Erkenntnisse, die für die Umsetzung der Technologie in neue Produkte von großer Bedeutung sind", sagt Projektleiter Professor Volker Knoblauch vom Institut für Materialforschung an der Hochschule Aalen. 

Mit der neuartigen Anlage sollen die Materialsysteme für Feststoffbatterien bis auf atomare Ebene analysiert werden können. Diese extrem empfindlichen Stoffe reagieren durch den Kontakt mit Sauerstoff und Feuchtigkeit und verändern sich oder werden inaktiv. Die für die unterschiedlichen Prozessierungs- und Analyseschritte erforderlichen Gerätschaften müssen in der Anlage in miteinander verbundenen Arbeitskammern mit kontrollierter Atmosphäre integriert werden. Der Aufbau der neuen Anlage wird vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) mit rund 850.000 Euro unterstützt.

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