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12.02.2020 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

Projekt Sense forscht an Batterien der nächsten Generation

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Das europäische Batterieforschungsprojekt Sense sucht nach Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation. Sie sollen bei Energiedichte, Zellchemie und Batteriemanagement deutliche Verbesserungen aufweisen.

Das Projekt Sense ist Teil der Initiative "European Battery Alliance" und des EU-Forschungsförderprogramms Horizon 2020. Die elf Partner, darunter auch die schwedische Firma Northvolt, forschen an Lithium-Ionen-Batterien der "Generation 3b". Diese sollen eine höhere Energiedichte, eine verbesserte Zellchemie und ein optimiertes Batteriemanagement aufweisen. Dazu sollen Anoden aus Silizium-Graphit-Composites ebenso beitragen wie neue Additive in der Elektrolytflüssigkeit. Auch sollen Schutzschichten die Batterie langsamer altern lassen und mehr Ladezyklen ermöglichen, neue Sensoren das Thermomanagement verbessern. 

Auch die Nachhaltigkeit der neuen Batteriegeneration wird im Forschungsprojekt betrachtet. So soll die Kathode ohne den Einsatz von brennbaren und toxischen Lösungsmitteln auskommen. Desweiteren wird die Weiterverwendung gealterter Fahrzeugbatterien als stationäre Speicher (Second Life) und das Recycling der Batterien bei den Forschungen berücksichtigt. Das Forschungsprojekt Sense wird von der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) koordiniert und endet im Frühjahr 2024.

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