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12.03.2019 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

Spezielle Zellverbindungen sollen Batteriebrand verhindern

Autor:
Patrick Schäfer

Der Batteriehersteller Ecovolta hat ein Sicherheitskonzept für Lithium-Ionen-Batterien entwickelt. Es soll die Wahrscheinlichkeit von Batteriebränden und Zellexplosionen in Elektrofahrzeugen reduzieren.

Das Lithium-Ionen-Sicherheitskonzept des Schweizer Batteriesystem-Herstellers Ecovolta nutzt Zellverbindungen aus elektrolytisch vernickeltem Kaltband, um die Gefahr eines Batteriebrandes oder einer Zellexplosion zu vermindern. Bei Auftreten von erhöhten Stromflüssen werden schadhafte Zellen automatisch vom Rest des Batteriepacks getrennt.

Während mechanische Beschädigungen an herkömmlichen Batteriepacks direkt auf die Zellen einwirken können und so die Temperatur bis hin zu einem Brand steigen kann, ist beim Konzept von Ecovolta nur die Zellverbindung betroffen. Diese schmilzt und trennt die beschädigte Zelle von den übrigen, intakten Komponenten. Umfangreiche Labortests sollen gezeigt haben, dass der Rest des Batteriepacks funktionsfähig bleibt. Ecovolta setzt das neue Sicherheitskonzept bei allen seinen Traktionsbatterien ein.

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