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17.02.2020 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

KIT forscht an agiler Produktion von Batteriezellen

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Im Forschungsprojekt "AgiloBat" sollen agile und flexible Produktionssysteme für Batteriezellen entstehen. Das soll eine wirtschaftliche Batteriezellproduktion in Deutschland ermöglichen.

Im Forschungsprojekt "AgiloBat" arbeiten Wissenschaftler des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit Partnern am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) sowie dem Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) an einem flexiblen Produktionssystem für Batteriezellen. Dabei sollen Batteriesysteme weiter spezialisiert werden, etwa auf die Nutzung in einem Elektrofahrzeug hin. So wird ein passendes Batteriesystem aus formflexiblen und für unterschiedliche Anforderungen optimierten Zellen gefertigt, dabei können auch Energiedichte oder Schnellladefähigkeit variieren. Der modulare Aufbau der Produktion sowie die Vernetzung sollen neben der Großserie auch kleinere Stückzahlen maßgefertigter Zellen für mittelständische Betriebe ermöglichen. 

Dafür sollen modulare Roboterzellen mit universell einsetzbaren Prozessmodulen, einheitlichen Schnittstellen und einem vorgeplanten Skalierungskonzept eingesetzt werden. Die Pilotanlage wird zunächst auf die etablierte Lithium-Ionen-Technologie ausgelegt. "Im Forschungsprojekt AgiloBat werden wir agile und modulare Systeme unter dem Aspekt der integrierten Produktentstehung durch eine parallele Produkt- und Produktionsanlagenentwicklung erforschen und entwickeln", sagt Professor Jürgen Fleischer, Projektleiter und Leiter des Instituts für Produktionstechnik am KIT. Das innovative und modulare Produktionssystem soll die Wertschöpfung einer Batteriefertigung in Deutschland erhöhen. Die Fertigungsanlage wird ein Bestandteil der "Karlsruher Forschungsfabrik".

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