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14.07.2020 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

Bidirektionales Laden könnte sich für E-Auto-Besitzer lohnen

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Mit zunehmender Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen könnte sich bidirektionales Laden für deren Besitzer zukünftig bezahlt machen. Das ergibt eine Analyse zum Potenzial des bidirektionalen Ladens.

Eine Studie der Technischen Hochschule Ingolstadt untersucht den Beitrag von Elektroautos zur Energiewende und die potenziellen Verdienstmöglichkeiten für Fahrzeugbesitzer von Elektroautos. Im Rahmen einer Abschlussarbeit wurde der Frage nachgegangen, unter welchen Voraussetzungen sich das bidirektionale Laden für E-Fahrzeug-Besitzer lohnt.

Als Ausgangslage wurde angenommen, dass bis 2030 bis zu zehn Millionen Elektroautos in Deutschland auf dem Markt sind. Da die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Fahrzeugs nur etwa eine Stunde am Tag beträgt, könnten nach der Annahme über die restlichen 23 Stunden zehn Prozent der verfügbaren Batteriekapazität für Netzspeicherdienste verwendet werden. Damit käme laut Berechnungen eine Speicherkapazität zustande, die rund 135.000 Vier-Personen-Haushalte für einen Monat mit Strom versorgen könnte.

Bidirektionales Laden noch in den Kinderschuhen

Aktuell sind diese Potenziale aufgrund technischer und regulatorischer Hindernisse noch nicht umsetzbar. Mit zunehmender Marktdurchdringung der E-Fahrzeuge könnten sich aber auch die Investitionen in die Infrastruktur reduzieren und es so ermöglichen, dass Besitzer mit ihrem eigenen E-Auto Geld verdienen. Forscher an der THI arbeiten bereits an einer technischen Umsetzung des bidirektionalen Ladens mit lernfähigen Batteriesystemen.

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