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21.10.2021 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

BASF und KIT forschen an mehrschichtigen Batterieanoden

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

BASF und das Karlsruher Institut für Technologie forschen an mehrlagigen Batterieschichten. Die Unterteilung der Elektroden in spezielle Funktionsschichten soll unter anderem die Kapazität erhöhen.

BASF und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wollen in einem Forschungsprojekt die Randbedingungen für die Formulierung von mehrlagigen Batterieschichten untersuchen. Die Unterteilung der Elektroden in spezielle Funktionsschichten soll einerseits die Kapazität und andererseits die Produktionseffizienz von Lithium-Ionen-Batterien verbessern. So kann zur Verbesserung der Haftfähigkeit eine dünne Primerschicht unterhalb der eigentlichen Anode aufgebracht werden. Gleichzeitig wird der Gesamtbindergehalt reduziert, was zu einer höheren Energiedichte führt. Durch die simultane Applikation mehrerer Schichten werden zusätzliche Prozessschritte übersprungen und steigern die Effizienz bei der Herstellung.

"Durch das gleichzeitige Aufbringen mehrerer funktionaler Schichten können wir schon heute die anspruchsvollen Anforderungen an die Lithium-Ionen-Batterien von morgen erfüllen", erklärt Professor Wilhelm Schabel, der am KIT die Arbeitsgruppe Dünnschichttechnologie leitet. BASF bringt seine Formulierungserfahrungen sowie das Know-how bei Anwendungstests für die Definition des Spektrums potenziell kombinierbarer Funktionsschichten ein. Am KIT sollen diese in bestehende Schichtstabilitätsmodelle implementiert und erweitert werden. Das Forschungsprojekt ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Forschungsclusters "Batterie 2020 Transfer".

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