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21.09.2021 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

Batterieelektroden im Trockenbeschichtungsverfahren herstellen

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) hat ein neu entwickeltes Trockenbeschichtungsverfahren vorgestellt. Das soll eine umweltfreundliche Herstellung von Batterieelektroden ermöglichen.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam am Fraunhofer IWS in Dresden hat eine vielversprechende Lösung entwickelt, um die Herstellung von Batterieelektroden umweltfreundlicher zu gestalten. Drytraec verzichtet dabei auf den Einsatz der meist toxischen Lösungsmittel und setzt dafür aber auf einen speziellen Binder. Zudem fallen die langen, energiefordernden Trocknungsanlagen weg. Damit können die Batterieelektroden auf einem Drittel der vorher benötigten Fläche produziert werden.

Die Materialien werden als Pulver in einen Kalanderspalt, also einen Spalt zwischen zwei entgegengesetzt rotierende Walzen, gegeben. Dabei dreht sich eine der Walzen schneller, sodass eine Scherkraft entsteht. Sie sorgt dafür, dass der Binder fadenförmige Netzwerke, sogenannte Fibrillen, ausbildet. Auf der schneller rotierenden Walze bildet sich durch Druck und Bewegung ein feiner Film, welcher anschließend in einem zweiten Kalanderspalt auf eine Stromableiterfolie übertragen wird. Hierbei können ohne großen Mehraufwand auch beide Seiten gleichzeitig beschichtet werden. Die entstandene Rolle kann dann je nach Bedarf zugeschnitten und die einzelnen Teile entsprechend gestapelt werden, um so die fertige Batteriezelle zu erzeugen.

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