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03.05.2018 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

Fraunhofer-Simulation beschleunigt Batterie-Entwicklung

Autor:
Patrick Schäfer

Das Fraunhofer IEE hat seine Software Battery Simulation Studio überarbeitet. Mit ihr lässt sich die Entwicklung von Zellen, Batteriepacks und Batteriesystemen nicht nur in der Automobilindustrie beschleunigen.

Die Software Battery Simulation Studio (Basis) für Zellen, Packs und Batteriesysteme ist laut des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) nicht nur für die Automobilindustrie, sondern auch für die Luft- und Raumfahrt sowie die Entwicklung von Powertools, Rasenmähern, Staubsaugern oder Smartphones geeignet. 

So lässt sich mit dem Echtzeitmodul von Basis das Klemmenverhalten realer Batterien in Hardware-in-the-Loop-Prüfständen nachbilden. Damit soll die Software schnell und kostengünstig reproduzierbare Hardwaretests abbilden können. Der Vorteil gegenüber dem Einsatz von echten Batterien liege darin, zusätzlich alle internen Größen der Batteriezelle zur Gesamtsystementwicklung bereitstellen zu können.

"Batteriesimulationen sparen aufwändige Labormessreihen und helfen Entwicklungsprozesse von Zellen, Batteriepacks und batteriebasierten Komplettsystemen zu beschleunigen. Basis bildet das Verhalten von Batterien physikalisch und chemisch hoch genau ab und kann für Gesamtsystemsimulationen einfach in Matlab / Simulink integriert werden. Darüber hinaus kann Basis zur Untersuchung des Verhaltens unterschiedlicher konstruktiver Parameter einer Batterie genutzt werden", erläutert Christoph Kettenring vom Fraunhofer IEE. Vorgestellt wurde das Simulationspaket auf der Hannover Messe.


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