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29.09.2021 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

BMW forscht in einem Projekt an sicheren Feststoffbatterien

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Unter der Koordination von BMW befassen sich die Partner des Projektes Alano mit Lithium-Batterien der nächsten Generation. Sie sollen aus Lithiummetall als Anodenmaterial und einem festen Elektrolyt bestehen.

Im Projekt Alano evaluieren Partner aus Forschung und Industrie unterschiedliche, auf Lithiummetall basierende Anodenkonzepte für Feststoffbatterien. Diese sollen die Reaktivität, Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Anode optimieren und in einer robusten Zelleinheit mit hoher Energiedichte integriert werden. "Lithiummetall als Anodenmaterial besitzt das Potenzial, die Energiedichte auf Zellebene erheblich zu steigern und damit die Reichweite von Elektroautos deutlich zu verlängern", erklärt Professor Stefano Passerini, Direktor des an Alano beteiligten Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) und Leiter der Forschungsgruppe Elektrochemie der Batterien am HIU.

Der feste Elektrolyt soll nicht nur die Sicherheit der zukünftigen Batterien erhöhen, sondern auch die Robustheit der Zellen verbessern. Durch die vereinfachte Kühlung sowie Systemintegration lassen sich die Kosten auf Zell-, Modul- und Systemebene senken. Die Integration in die Kreislaufwirtschaft ist im Projekt ebenfalls berücksichtigt. Zu den weiteren Partnern des Konsortiums gehören auch Applied Materials, Arlanxeo, Daikin Chemical Europe, Rena Technologies und Varta Microbattery. Als Partner aus der Forschung sind neben dem HIU das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST, das Forschungszentrum Jülich (FZJ), das Batterieforschungszentrum Münster Electrochemical Energy Technology (MEET) der Universität Münster, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und die Universität Gießen beteiligt. 

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