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12.01.2021 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

Forscher machen Fortschritte bei der Zink-Luft-Batterie

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Ein Forscherteam hat eine neuartige Batteriechemie für die Zink-Luft-Batterie entwickelt. Der nicht-alkalische, wässrige Elektrolyt erhöht die chemische Stabilität und die Energiedichte.

Die Zink-Luft-Batterie gilt als eine Energiespeichertechnologie der Zukunft, weil sie leistungsstark, umweltfreundlich, sicher und gleichzeitig kostengünstig ist. Ein bisheriges Problem der Zink-Luft-Batterie, die hohe chemische Instabilität, konnte nun von einem Forscherteam um den Wissenschaftler Dr. Wei Sun vom Meet-Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gelöst werden. Dort wurde nun eine neuartige Batteriechemie für die Zink-Luft-Batterie entwickelt.

Im Vergleich zum bislang genutzten, stark alkalischen Elektrolyten hat der auf dem Salz des Zink-Trifluormethansulfonats basierende wässrige Elektrolyt mehrere Vorteile. Neben einer höheren chemische Stabilität und elektrochemischen Reversibilität weist er eine erhöhte Energiedichte auf. "Aufgrund ihrer Vorteile wie Umweltfreundlichkeit, hoher Sicherheit und niedriger Kosten stellt die Zink-Luft-Batterie eine potenzielle alternative Batterietechnologie dar", betont Dr. Wei Sun. Allerdings seien dafür noch weitere Forschungen nötig. An dem Projekt waren außerdem Forschende der Fudan Universität in Shanghai, der Universität für Wissenschaft und Technik in Wuhan, der Universität Maryland sowie dem US Army Research Laboratory beteiligt. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin "Science" veröffentlicht.

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