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05.02.2020 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

Sicherer Elektrolyt für Kaliumionen-Batterien entwickelt

Autor:
Patrick Schäfer
30 Sek. Lesedauer

Australische Forscher haben einen nicht brennbaren Elektrolyten für Kalium- und Kaliumionen-Batterien entwickelt. Kaliumionen-Batterien der nächsten Generation könnten die Lithium-Ionen-Technik ablösen.

Die Materialwissenschaftlerin Zaiping Guo und ihr Team von der University of Wollongong (Australien) haben einen neuartigen Phosphat-Elektrolyt für Kaliumionen-Batterien entwickelt. Diese galten bislang als unsicher, da nicht brennbare Elektrolyte nicht vorhanden waren. Der neue Elektrolyt basiert auf einem Brandschutzmittel und ist nicht brennbar. 

Hauptbestandteil des Elektrolyten ist das Flammschutzmittel Triethylphosphat, dessen Konzentration mit Kaliumsalzen verdünnt wurde. Der Triethylphosphat-Kaliumsalz-Elektrolyt brennt nicht und bietet bei Konzentrationen von 0.9 bis 2 Mol pro Liter stabile Lade- und Entladezyklen. Die hohe Leistung führen die Autoren auf die Ausbildung einer gleichmäßigen festen, leitfähigen Schicht an der Elektrode zurück. Mit dem Phosphat-Elektrolyten können Kaliumionen-Batterien der nächsten Generation sicherer werden.

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