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13.11.2017 | Batterie | Nachricht | Onlineartikel

Thyssenkrupp zeigt leichtes Batterieschutzgehäuse aus Stahl

Autor:
Patrick Schäfer

Ein Batteriegehäuse aus dem Werkstoff Stahl soll weniger wiegen als eines aus Aluminium und kostengünstiger produziert werden können. Vorgestellt wurde es auf der Blechexpo in Stuttgart.

Das zentrale Element eines Elektrofahrzeugs ist die Batterie: Laut Branchenangaben beträgt der Kostenanteil der Akkus zwischen 30 und 50 Prozent. Ein Schutz der teuren Batterie ist beim Elektroauto nicht nur aus diesem Grund sehr wichtig. Es geht natürlich auch um die Crashsicherheit. "Bei einem Crash muss in jedem Fall die Deformation der Batterie vermieden werden", erläutert Daniel Nierhoff aus dem Forschungsbereich bei Thyssenkrupp Steel. Beim Aufsetzen, einem Steinschlag von unten oder beim Seitenaufprall muss das Batteriegehäuse stabil bleiben. Dabei sollte es aber auch möglichst leicht und kompakt sein, um den Bauraum effizient auszunutzen.

Für das durch aufgetragene Beschichtungen korrossionsbeständige Batteriegehäuse nutzen die Ingenieure von Thyssenkrupp ultrahochfeste Dualphasen- und Mangan-Bor-Stähle, die Kalt- und Warmumformungen ermöglichen. In die Struktur lässt sich eine Flüssigkeitskühlung für das Thermomanagement integrieren. Ein weiterer Vorteil des 150 Kilogramm schweren Prototyps soll in den Herstellungskosten liegen: Im Vergleich zu einem Pendant aus Aluminium kostet er laut Thyssenkrupp nur die Hälfte.

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