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Über dieses Buch

Systematisches Projektmanagement ist die Basis für eine erfolgreiche Abwicklung von Bauvorhaben im Hinblick auf die wirtschaftlichen, terminlichen und technologischen Ziele. Die Autoren geben präzise Antworten auf diese Fragen: Was genau bedeutet Projektmanagement, welche Leistungsinhalte umfasst es und welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten? Dabei werden dem Leser die Methoden von der ersten Projektidee bis zur endgültigen Inbetriebnahme ausführlich vermittelt. Zur optimalen Steuerung von Prozessen, Planung und Realisierung baulicher Anlagen sind alle Grundlagen im Management durch zahlreiche Abbildungen und praxisbezogene Beispiele erklärt. Die Autoren haben sich auch dem Einsatz neuer Medien zum Thema "Information und Kommunikation bei Bauprojekten" in einem gesonderten Kapitel gewidmet. Das erfolgreich eingeführte Buch ist als effektive Grundlage für die zukünftige Projektarbeit im Bauwesen gedacht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Das Arbeiten in Projekten ist mittlerweile in vielen Branchen als Standard anzusehen. Dies wird nicht zuletzt durch die entsprechenden Stellenanzeigen und Funktionsbeschreibungen belegt, mit Hilfe derer Projektleiter, Projektmanager und Projektsteuerer gesucht werden. Auf Grund der herrschenden Begriffsvielfalt und Begriffsverwirrung erschließt sich das – vielleicht – zutreffende Anforderungsprofil oftmals erst auf den zweiten oder dritten Blick.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 2. Grundlagen und Definitionen

In der Praxis ist festzustellen, dass die Begriffe Projektmanagement und Projektsteuerung häufig synonym verwendet werden. Für den Bauherrn, der Projektsteuerungsleistungen beauftragt, aber eigentlich ein Projektmanagement benötigt, führt dies in der Regel zur Unzufriedenheit, da er in dieser Vertragskonstellation Leistungen selbst erbringen muss. Ob der Auftraggeber dazu fachlich in der Lage ist und auch die erforderlichen Personalressourcen zur Verfügung stellen kann, muss demzufolge vor Vertragsabschluss geklärt werden.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 3. Leistungsbilder Projektsteuerung/ -management

Die Geschichte des Projektmanagements geht bis über zweitausend Jahre vor der christlichen Zeitrechnung zurück. Schon bei dem Bau der Pyramiden waren aus heutiger Sicht typische Projektmanagementaufgaben notwendig. Zur Zeit der Römer erlebte das Projektmanagement im militärischen Bereich seine Hochzeit.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 4. Projektorganisation

Ordnung als Zusammenfügung einer Vielzahl von Teilen und Elementen zu einem einheitlichen Ganzen nach einem bestimmten Prinzip ist ein subjektiver Begriff. Das „eigene“ Chaos wird von den Wenigsten als ein solches empfunden. Aus dem unterschiedlichen Verständnis der Projektbeteiligten für „die Ordnung“ ergibt sich bei der Abwicklung von Bauprojekten der Zwang, klare Richtlinien für das Zusammenwirken vorzugeben, was zu den Aufgaben des Projektmanagements gehört.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 5. Terminmanagement

Der Anspruch an das Terminmanagement ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Immer kürzere Innovationszyklen innerhalb des Technologie- und Dienstleistungssektors wirken sich auch auf die Abwicklung von Bauprojekten aus. Um sich am Immobilienmarkt behaupten zu können, müssen Trends früh erkannt und mit einem adäquaten Angebot innerhalb kürzester Zeit beantwortet werden. Neben der kürzeren Zwischenfinanzierungsphase ist der Zeitpunkt des Markteintritts inzwischen für den Auftraggeber / Investor zu einem zentralen Investitionskriterium geworden.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 6. Kostenmanagement

Der Erfolg eines Bauprojektes hängt neben der fristgerechten Fertigstellung und der Erfüllung der gestalterischen und funktionalen Ziele auch von der Erreichung der Kostenziele ab. Während die Kostenziele früher oftmals ausschließlich durch die Investitionskosten definiert worden sind, steht heute die Optimierung des Verhältnisses von Investitions- und Folgekosten im Vordergrund. Damit erweitert sich die Betrachtungsweise auf den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Dieser Wechsel ist dadurch begründet, dass die Kosten des Gebäudebetriebes einschließlich Wartung und Instandhaltung das bis zu 5-fache der ursprünglichen Investitionskosten betragen können.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 7. Qualitätsmanagement

Bauinvestitionen werden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, von wirtschaftlichen Interessen geprägt. Dabei haben die Auftraggeber ein vorrangiges Interesse daran, das von ihnen vorgegebene Gestaltungs-, Funktions- und Qualitätsziel mit einem möglichst geringen Aufwand zu realisieren, was man im übertragenen Sinne als Maximalprinzip bezeichnen könnte. Die Auftragnehmer verfolgen vorrangig das Ziel, die vom Auftraggeber definierten Anforderungen mit einem möglichst geringen Aufwand zu erfüllen (Minimalprinzip).
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 8. Werkzeuge des Projektmanagements

Im Folgenden werden die Werkzeuge des Projektmanagers beschrieben, wobei hier im Wesentlichen Softwarewerkzeuge benannt werden.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 9. Projektphasen

Die Beherrschbarkeit komplexer Vorhaben erfordert eine klare Gliederung der Aufgaben. Wie im Kap. 1 gezeigt, durchlaufen alle Projekte unabhängig vom Wirtschaftszweig bestimmte zeitliche Phasen, die üblicherweise als Gliederung der Aufgaben herangezogen werden.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Backmatter

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