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Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch führt systematisch in das Projektmanagement von baulichen Anlagen ein. Damit wird die Basis für eine erfolgreiche Abwicklung von Bauvorhaben im Hinblick auf die wirtschaftlichen, terminlichen und technologischen Ziele erläutert.
Die Autoren geben präzise Antworten auf Fragen wie: Was genau bedeutet Projektmanagement? Welche Leistungsinhalte werden davon erfasst? Welche rechtlichen Randbedingungen sind zu beachten? Dabei werden dem Leser die Methoden von der ersten Projektidee bis zur endgültigen Inbetriebnahme ausführlich vermittelt.
Zur optimalen Steuerung von Prozessen bei der Planung und bei der Realisierung baulicher Anlagen sind alle Grundlagen im Management erläutert und durch zahlreiche Abbildungen und praxisbezogene Beispiele ergänzt. Die Autoren haben sich auch dem Einsatz neuer Methoden wie beispielsweise BIM und Lean Construction Management in einem gesonderten Kapitel gewidmet.
Das erfolgreich eingeführte Buch hat sich als strukturierte Grundlage für die zielgerichtete Projektarbeit im Bauwesen etabliert.
Die 6. Auflage dieses Buches wurde auch im Hinblick auf Änderungen von relevanten Normen und von empfohlenen Leistungsbilder aktualisiert. Dieses gilt insbesondere für die DIN 276:2018-12 sowie für die AHO-Hefte 9 und 19.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Grundlagen und Definitionen

Zusammenfassung
In der Praxis werden die Begriffe Projektmanagement und Projektsteuerung häufig synonym verwendet. Die Unterschiede zwischen Projektmanagement und Projektsteuerung werden später noch detailliert erläutert, aber bereits hier ist auf die unterschiedlichen Leistungsinhalte und Haftungsrisiken hinzuweisen. Aus diesem Grund sollten vor allem auch Planungsbüros, die entsprechende Leistungen zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft anbieten, über die Unterschiede Bescheid wissen.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 2. Leistungsbilder Projektmanagement/ -steuerung

Zusammenfassung
Wer hat Projektmanagement erfunden? Wann wurde Projektmanagement erfunden? Diese Fragen können – im Gegensatz zu „klassischen“ Erfindungen, wie beispielsweise der Dampfmaschine, des Verbrennungsmotors oder des Betons – nicht eindeutig einer Person, einem Ereignis oder einer Jahreszahl zugeordnet werden. Der Rückblick in die Historie gibt den Blick frei auf grandiose Bauwerke, wie beispielsweise Pyramiden, die unter Berücksichtigung der damaligen Lebensumstände und Techniken als eigentlich nicht realisierbar erscheinen könnten. Gerade deshalb stellen diese Bauwerke auch Projekte im engeren Sinne dar, weil sie für einen bestimmten Zweck, mit einer eigenständigen Organisation der Prozesse sowie unter Einsatz von menschlicher Arbeitskraft und Material erstellt wurden.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 3. Projektorganisation

Zusammenfassung
Ordnung als Zusammenfügung einer Vielzahl von Teilen und Elementen zu einem einheitlichen Ganzen nach einem bestimmten Prinzip ist ein subjektiver Begriff. Das „eigene“ Chaos wird von den Wenigsten als ein solches empfunden. Aus dem unterschiedlichen Verständnis der Projektbeteiligten für „die Ordnung“ ergibt sich bei der Abwicklung von Bauprojekten der Zwang, klare Richtlinien für das Zusammenwirken vorzugeben, was zu den Aufgaben des Projektmanagements gehört.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 4. Terminmanagement

Zusammenfassung
Der Anspruch an das Terminmanagement ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Immer kürzere Innovationszyklen innerhalb des Technologie- und Dienstleistungssektors wirken sich auch auf die Abwicklung von Bauprojekten aus. Um sich am Immobilienmarkt behaupten zu können, müssen Trends früh erkannt und mit einem adäquaten Angebot innerhalb kürzester Zeit beantwortet werden. Neben der kürzeren Zwischenfinanzierungsphase ist der Zeitpunkt des Markteintritts inzwischen für den Auftraggeber / Investor zu einem zentralen Investitionskriterium geworden.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 5. Kostenmanagement

Zusammenfassung
Der Erfolg eines Bauprojektes hängt neben der fristgerechten Fertigstellung und der Erfüllung der gestalterischen und funktionalen Ziele auch von der Erreichung der Kostenziele ab. Während die Kostenziele früher oftmals ausschließlich durch die Investitionskosten definiert worden sind, steht heute die Optimierung des Verhältnisses von Investitions- und Folgekosten im Vordergrund. Damit erweitert sich die Betrachtungsweise auf den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 6. Qualitätsmanagement

Zusammenfassung
Bauinvestitionen werden, in den meisten Fällen, von wirtschaftlichen Interessen geprägt. Dabei haben die Auftraggeber ein vorrangiges Interesse daran, das von ihnen vorgegebene Gestaltungs-,Funktions- und Qualitätsziel mit einem möglichst geringen Aufwand zu realisieren, was man im übertragenen Sinne als Maximalprinzip bezeichnen könnte. Die Auftragnehmer verfolgen vorrangig das Ziel, die vom Auftraggeber definierten Anforderungen mit einem möglichst geringen Aufwand zu erfüllen (Minimalprinzip).
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 7. Phasenorientierende Leistungen zum Projektmanagement

Zusammenfassung
Die Beherrschbarkeit komplexer Vorhaben erfordert eine klare Gliederung der Aufgaben. Wie im Kap. 1 gezeigt, durchlaufen alle Projekte unabhängig vom Wirtschaftszweig bestimmte zeitliche Phasen, die üblicherweise als Gliederung der Aufgaben herangezogen werden.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Kapitel 8. Werkzeuge/Tools für das Projektmanagement

Zusammenfassung
Im Folgenden werden die Werkzeuge des Projektmanagers beschrieben, wobei im Wesentlichen Softwaretools benannt werden.
Bernd Kochendörfer, Jens H. Liebchen, Markus G. Viering

Backmatter

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