Skip to main content
main-content

07.12.2018 | Baubetrieb | Infografik | Onlineartikel

Bauunternehmen verzichtet auf Bewerbungsanschreiben

Autor:
Christoph Berger

Bauunternehmen fällt es schwer, Fachkräfte zu finden. Aus diesem Grund geht ein Stuttgarter Unternehmen seit August 2018 neue Wege: Um den Aufwand für Bewerber zu reduzieren, kann auf das Anschreiben verzichtet werden.

Seit August 2018 verzichtet das Bauunternehmen Wolff und Müller auf das Motivationsschreiben von Bewerbern. Interessierte können sich über die Onlineplattform des Unternehmens alleine mit ihrem Lebenslauf bewerben. So wird nach Aussage des Unternehmens zum einen der Bewerbungsprozess verschlankt, zum anderen der Aufwand für Bewerber reduziert, um überhaupt mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten. Dann: Man habe gemerkt, dass man sich vom traditionellen Bewerbungsprozess verabschieden und den Bewerbern entgegenkommen müsse - schon alleine deshalb, weil viele Kandidaten sich überhaupt nicht erst bewerben würden, da sie vor dem für sie aufwändig erscheinenden Prozedere mit langen Registrierungen und unübersichtlichen Formularen zurückschrecken. Hinzu komme, dass das Anschreiben viele vor eine große Hürde stelle. Sowieso sage ein Motivationsschreiben wenig über die Fähigkeiten aus. Ob Kandidaten die Stellenanforderungen erfüllen, zeige sich besser im Gespräch als im Motivationsschreiben. Seit der Neustrukturierung des Bewerbungsverfahrens bekommt das Unternehmen deutlich mehr Bewerbungen.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

16.05.2018 | Fachkräftemangel | Infografik | Onlineartikel

So teuer wird der Fachkräftemangel

07.03.2018 | Bauwirtschaft | Infografik | Onlineartikel

Gravierender Fachkräfteengpass am Bau

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Bildnachweise