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Über dieses Buch

Das vorliegende Buch dient als Lehrbuch für die Studierenden des Bauingenieurwesens und der Architektur. Es soll den Studierenden an das heranführen, was heute als Stand der Technik in der Baubetriebslehre und im Projektmanagement gilt. In diesem Zusammenhang sei auf den Band 3 dieser Schriftenreihe „ Baubetriebslehre – Projektmanagement“ [7] verwiesen. Auf keinen Fall erhebt das Buch den Anspruch, neue, noch nicht bekannte wissenschaftliche Errungenschaften auf dem Gebiet des Baubetriebs, der Immobilienwirtschaft oder des P- jektmanagements aufzuzeigen. Es ist ein Lehrbuch der Praxis, das allen Studierenden, gleich ob sie entwerferisch, konstruktiv oder baubetrieblich ausgerichtet sind, die heute notwendigen Kenntnisse des Baugeschehens aus baubetrieblicher Sicht vermitteln soll. Der Verfasser erinnert sich noch sehr gut an sein Grundstudium des Bauingenieurwesens an einer deutschen Technischen Hochschule zu Beginn der 60er Jahre. Die Vorlesungen des B- betriebs bestanden im Vorzeigen von eisenradbewehrten Baumaschinen der 30er Jahre und einer kurzen Erläuterung ihres Einsatzes. Mehr ließen die Kollegen von der konstruktiven Abteilung nicht zu. Baubetrieb war für sie lediglich eine „Polierwissenschaft“, deren Inhalte man sich so nebenbei während der ersten Berufsjahre aneignen konnte. Es soll heute noch Fachhochschulen und Technische Universitäten geben, in denen der o. g. Geist auch jetzt noch herrscht. Das vorliegende Buch soll dazu dienen, diesem Geiste zuwiderzuhandeln. Mein Dank gilt hier insbesondere meiner Frau, die die lange Zeit des Entstehens dieses Buches geduldig ertrug und mich immer wieder zum Weitermachen animierte. Ein weiterer Dank gilt Frau Dipl.-Ing. (FH) Stefanie Wolf, die sich sehr engagierte beim Korrekturlesen und beim Anfertigen der Grafiken.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Baubetriebslehre

Auszug
Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft haben ein gemeinsames Forschungsziel: die Abbildung der wirtschaftlichen Realität in Modellen. Während die Volkswirtschaft auf das Verhalten einer für eine Marktform - z. B. der Form der Marktwirtschaft - typischen Unternehmung abzielt und deren Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft modellartig darstellt (Makroökonomie), bezieht sich die Betriebswirtschaft auf die Lösung einzelwirtschaftlicher Probleme (Mikroökonomie).

2. Bauprojektablauf von der Projektidee zur Übergabe

Auszug
Der in Bild 2–1 und 2–2 dargestellte Ablauf eines Projektes von der Projektidee bis zur Inbetriebnahme gibt phasenweise die einzelnen Stationen des Projektes wieder. Dabei werden neben den Phasen der HOAI (Honorarordnung der Architekten und Ingenieure) [10]

3. Betriebswirtschaftliche Grundlagen

Auszug
Das betriebliche Rechnungswesen soll ein möglichst exaktes Abbild des gesamten Unternehmens liefern. Dabei werden neben den Vermögensverhältnissen auch alle Vorgänge, die den Unternehmenserfolg bestimmen, lückenlos aufgezeichnet. Das Rechnungswesen wertet die so gewonnenen Informationen aus und liefert damit Daten für die Unternehmensleitung zur Steuerung des Unternehmens.

4. Grundlagen der Ablaufplanung / Netzplantechnik

Auszug
Netzplantechnik ist ein modernes Verfahren, das heute fast ausschließlich für Terminplanung,-überwachung und -steuerung von Projekten aller Art eingesetzt wird. Darüber hinaus ermöglicht es die integrierte Planung von Terminen, Kosten und Kapazitäten. Dabei darf der Begriff „Kostenplanung nicht mit „Kostenermittlung“ gleichgesetzt werden. Die Netzplantechnik versetzt uns in die Lage, die Kosten auf einzelne Vorgänge zu verteilen und so den Mittelabfluss zu ermitteln. Die Netzplantechnik kann keine Kosten „planen“.

5. Qualität

Auszug
Der 2. Bauschadensbericht der Bundesregierung von 1987 zeigt in der Zusammenfassung folgendes Bild: Daraus wird ersichtlich, dass ca. 2/3 der Qualitätsmängel im Bereich der Planung, der Organisation und der Ausbildung liegen.

6. Grundlagen der Bauinformatik

Auszug
Der Computer, hier ist damit der PC gemeint, ist weder aus unserem Privat-noch aus dem Berufsleben wegzudenken. PCs unterstützen uns bei der
  • Textverarbeitung,
  • Organisation von Datenbanken,
  • Berechnung von Tragwerken, Kosten, Kalkulationen,
  • Bildbearbeitung,
  • Konstruktion von Gebäuden,
  • Internetrecherchen,
  • Kommunikation per E-Mail als Ergänzung zu Fax, Telefon, um nur einige Punkte zu nennen.

7. Heutige Anforderungen an die Ausbildung von Bauingenieuren

Auszug
Strukturveränderungen in der Bauwirtschaft und ßbernahme neuer Geschäftsfelder wie
  • Schlüsselfertigbau,
  • Facility Management,
  • Projektentwicklung,
  • Umwelttechnik und
  • PPP-Modelle haben die Tätigkeit der heutigen Bauingenieure verändert und werden sie weiter verändern.

8. Literaturverzeichnis

Backmatter

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