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04.10.2017 | Baufinanzierung | Nachricht | Onlineartikel

Deutsche in Ost und West finanzieren Immobilien gleich

Autor:
Eva-Susanne Krah

Beim Erwerb von Immobilien herrscht Einheit in Ost- und Westdeutschland: Die Bundesbürger machen keine Unterschiede, wenn es um die Finanzierung geht. 

Deutschlandweit träumen 74 Prozent der Immobilieninteressenten von den eigenen vier Wänden. Beim Immobilienkauf und der Wunschimmobilie gibt es bei den Deutschen knapp 30 Jahre nach der Wende kaum Differenzen. Eine Auswertung der Interhyp Gruppe, Vermittler von Baufinanzierungen, zeigt, dass die Finanzdaten innerhalb Deutschlands insgesamt je nach Region zwar deutlich schwanken. Unterschiede bei Kreditvolumina oder der Zinsbindung gibt es zwischen Ost und West aber kaum, stellt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, fest. So wählen Immobilienkäufer in den alten Bundesländern im Schnitt eine Zinsbindung ihrer Immobiliendarlehen von 13,7 Jahren. In den neuen Bundesländern werden die Zinsen im Durchschnitt für 13,2 Jahre festgeschrieben. 

Bundesbürger verschulden sich deutschlandweit ähnlich

Auch bei den Kreditsummen gibt es keine große Schwankungen: In Metropolen wie München, Hamburg, Stuttgart oder Frankfurt am Main liegen die Kreditvolumina zwar um bis zu 22 Prozent höher. Im Vergleich von Bundesländern wie dem Saarland oder Mecklenburg-Vorpommern benötigen Immobilienkäufer jedoch im Schnitt etwa ähnliche Summen für die Finanzierung ihrer Immobilie, nämlich rund 186.000 beziehungsweise 190.000 Euro.

Ähnlich ist die Situation bei der Tilgung der Kredite: In Ost und Westdeutschland wird laut Interhyp jeweils mit rund drei Prozent abbezahlt. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen ist die Anfangstilgung mit 3,2 bis 3,3 Prozent besonders hoch.  

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