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Zu wenig junge Bauingenieure

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Zwar stiegen die Absolventenzahlen im Jahr 2016 im Fach Bauingenieurwesen, gleichzeitig sanken jedoch die Studienanfängerzahlen leicht – obwohl die Berufsaussichten für Bauingenieure als sehr gut bezeichnet werden.

Im Studienjahr 2016 schlossen rund 11.000 Studierende ihr Bauingenieurstudium mit einem Bachelor- oder Masterabschluss ab – etwa 1.050 mehr als noch 2015. Dies ist aktuellen Zahlen der Bauingenieur-Statistik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie zu entnehmen. Doch nicht alle Absolventen würden den Bauunternehmen auch zur Verfügung stehen, wie Klaus Pöllath, Vizepräsident Technik des Verbandes, bei der Vorstellung der Zahlen Ende Juni 2017 erklärte. Zum einen würden einige Absolventen mit einem Bachelorabschluss noch weiterstudieren, zum anderen würde es viele Berufsanfänger in die Ingenieur- und Planungsbüros sowie in die öffentliche Verwaltung ziehen, die jetzt wieder vermehrt einstelle. Die Bauunternehmen könnten ihren jährlichen Bedarf von 4.000 Nachwuchskräften somit nicht decken – und das trotz der Tatsache, dass angesichts der sehr guten Baukonjunktur dringend mehr Bauingenieure benötigt würden.

Allerdings dürfte sich diese Mangel-Situation auch nicht ändern. Die Zahlen zeigen nämlich zudem, dass die Studienanfängerzahl im Jahr 2016 mit 11.500 um 120 unter dem Vorjahr lag. Bei einer Abbrecherquote im Bauingenieurwesen von rund 50 Prozent werden demnach bei einer durchschnittlichen Studiendauer von fünf bis sechs Jahren zu Beginn des nächsten Jahrzehnts nur rund 5.500 Studenten ihr Studium abschließen.

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    Nachwuchskräfte Bauhauptgewerbe 2017/© Springer Professional