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Über dieses Buch

Das vorliegende Buch entstand aus der langjährigen Erfahrung im Vermitteln und Anwenden der Lehrinhalte des Fachs Baukonstruktion im Studiengang Bauingenieurwesen und Umwelt­ technik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Ein Ziel der baukonstruktiven Ausbildung an der TUHH ist es, Studierenden des Grund­ studiums frühzeitig die Beurteilung der baukonstruktiven Funktionsfähigkeit von Hochbaukon­ struktionen zu vermitteln. Dies erfolgt durch eine möglichst realitätsnahe praxisbezogene Auf­ gabenstellung, wobei die Planung eigener Entwürfe von Hochbauten geringer und mittlerer Gebäudehöhe durch die Studierenden zu verwirklichen ist. Im Laufe der Jahre wurden dazu Entscheidungs- und Beurteilungskriterien für die Lösungen entwickelt. Diese Kriterien ermöglichen die im Planungsprozess erforderliche, mehrfach zu wiederholende Prüfung der eigenen Entwürfe und stellen damit ein wichtiges Hilfsmittel für das Entwickeln von praxistauglichen Konstruktionen dar. Das Vermitteln dieser Kriterien und ihre beispielhafte Anwendung steht im Mittelpunkt dieses Buches. Leider wird bei der Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren häufig die dazu erforderliche Gesamtheit der baukonstruktiven Zusammenhänge in der Baukonstruktionslehre nicht in allen Aspekten ausreichend berücksichtigt. Entsprechend der charakteristischen Unter­ schiede der Ausbildungsgänge kommt im Bauingenieurwesen vor allem der Planungszusam­ menhang zu kurz und im Architekturstudium wird typischerweise den baustatischen und bau­ physikalischen Aspekten verringerte Aufmerksamkeit geschenkt. Besonders in Architektur­ büros besteht aber ein großer Bedarf an umfassend ausgebildeten Fachkräften, da gerade Ar­ chitekten den Großteil der baukonstruktiven Planung im Hochbau leisten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Vom ersten Entwurfsgedanken bis zum fertigen Bauwerk ist ein langwieriger Prozess zu durchlaufen. Die Struktur dieses Buches lehnt sich an den Planungsprozess von Hochbauten an.
Lutz Franke, Gernod Deckelmann, Michèle Franke, Dirk Henninger, Holger Stehr

2. Planungsgrundlagen

Zusammenfassung
Vor Beginn einer baulichen Maßnahme sind die eingrenzenden Planungsgrundlagen zu ermitteln. So bedarf grundsätzlich jede bauliche Maßnahme der Zustimmung des Gesetzgebers. Der Gesetzgeber steuert dadurch über verschiedene Instrumentarien die Bebauung und damit die Nutzung der zur Verfügung stehenden Flächen, das Maß der Bebauung und die Ausführung der baulichen Maßnahme. Insbesondere wird gefordert, dass bauliche Anlagen so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten sind, dass die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit von Mensch und Tier sowie die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden und keine unzumutbaren Belästigungen entstehen können. Im Folgenden werden einige der wesentlichen gesetzlichen Grundlagen, die dem Erreichen der vom Gesetzgeber vorgegebenen Ziele dienen, angesprochen und deren Inhalte, Aufgaben und Auswirkungen auf den Entwurfs- und Planungsprozess umrissen.
Lutz Franke, Gernod Deckelmann, Michèle Franke, Dirk Henninger, Holger Stehr

3. Der Entwurf

Zusammenfassung
Die von technischen und baurechtlichen Fragen beherrschte baukonstruktive Umsetzung eines Entwurfs berührt immer wieder architektonische und funktionale Gestaltungsfragen, die mit dem Entwurf abgestimmt werden müssen.
Lutz Franke, Gernod Deckelmann, Michèle Franke, Dirk Henninger, Holger Stehr

4. Planen der Rohbaukonstruktion

Zusammenfassung
Nachdem die zu beachtenden Randbedingungen geklärt, erste Vorstellungen über Form- und Farbgebung des Bauwerks entwickelt und eine Vorauswahl der zu verwendenden Baustoffe getroffen wurde, ist die Standsicherheit des Bauwerks sicherzustellen. Es ist sowohl die Gesamtstabilität des Bauwerks als auch der Lastabtrag der einzelnen Bauteile durch Wahl geeigneter statischer Systeme sicherzustellen. Dazu wird eingangs auf die zu berücksichtigenden horizontalen und vertikalen Belastungen eingegangen.
Lutz Franke, Gernod Deckelmann, Michèle Franke, Dirk Henninger, Holger Stehr

5. Planen der raumabschließenden Bauteile

Zusammenfassung
Während im vorhergehenden Kapitel die Anforderungen an die Bauteile für das Herstellen eines ausreichend standsicheren Systems für das Abtragen der vertikalen und horizontalen Lasten betrachtet wurden, stehen im folgenden Kapitel die Anforderungen im Vordergrund, die sich aus der raumabschließenden Funktion der Außenbauteile ergeben.
Lutz Franke, Gernod Deckelmann, Michèle Franke, Dirk Henninger, Holger Stehr

6. Bauantrag und zugehörige bautechnische Nachweise

Zusammenfassung
Jede bauliche Maßnahme bedarf der Zustimmung des Gesetzgebers. Die Prüfung der Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben und den Interessen des Gesetzgebers erfolgt im Rahmen des Bauantragverfahrens. Wird im Rahmen des Bauantragverfahrens die Zulässigkeit der geplanten baulichen Maßnahme festgestellt, wird die Baugenehmigung erteilt.
Lutz Franke, Gernod Deckelmann, Michèle Franke, Dirk Henninger, Holger Stehr

Backmatter

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