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Über dieses Buch

Konstruktion im Dienst der Architektur – diesem Thema widmet sich der planende Architekt José Luis Moro.
Im Band "Prinzipien" skizziert der Autor den Weg von der Idee zur Umsetzung und erläutert im Zusammenhang die Aufgaben im Entwurf. Entwurfsskizzen ziehen sich daher wie ein roter Faden durch das Buch, das als Grundlage und zur Einführung in die Aufgaben gedacht ist.

Das mehrbändige Werk behandelt die Grundlagen der Planung, die einsetzbaren Werkstoffe und Bauprodukte, die wesentlichen Funktionen der Baukonstruktionen, die geometrischen Gestaltungsmöglichkeiten und Details funktionsfähiger Baukonstruktionen und deren Zusammenfügung. Zahlreiche Prinzipvarianten werden durch detaillierte Konstruktionsbeispiele erläutert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. MASSSTAB

Zusammenfassung
Baukonstruktion dient der materiellen Umsetzung eines Bauwerksentwurfs. Dabei gilt es, das Bauwerk – ein menschengemachtes, technisches Gebilde – entsprechend einer festgesetzten Form mithilfe ausgewählter Materialien zwecks Erfüllung vorgegebener Aufgaben auszuführen. Dieser Vorgang ist zahlreichen gestaltenden, entwerfenden und konstruierenden Berufen sowie auch einigen künstlerischen gemeinsam.
José Luis Moro

Kapitel 2. NACHHALTIGKEIT

Zusammenfassung
Jede Baumaßnahme ist, und war stets, ein Eingriff in die natürliche Umgebung und stellt immer eine (auch wenn noch so kleine) lokale Störung des ökologischen Gleichgewichts dar. Rohstoffe werden zu diesem Zweck der Natur entnommen, unter Einsatz von Energie und weiteren Ressourcen in komplexen technischen Prozessen zu Bau- oder Werkstoffen umgewandelt, an andere Orte transportiert und dort zu Bauwerken verarbeitet, manchmal über den Zwischenschritt einer Vorfertigung von Bauelementen in einem stationären Werk.
José Luis Moro

Kapitel 3. WERKSTOFFE

Zusammenfassung
Es gilt als allgemein anerkannt, dass eine gute Kenntnis der Baumaterialien eine wesentliche Grundlage für qualifiziertes und zielführendes Konstruieren ist. Verschiedene Werkstoffe haben untereinander weit streuende mechanische und bauphysikalische Eigenschaften, die bereits im Vorfeld des Konstruierens sehr unterschiedliche Vorgaben für den konstruktiven Entwurf machen. Wenngleich diese Aussage kaum zu widerlegen ist, so gilt doch auch, dass der Einfluss des Materials auf den Entwurf eine weitaus vielschichtigere und komplexere Frage ist, als gemeinhin angenommen.
José Luis Moro

Kapitel 4. FUNKTIONEN

Zusammenfassung
Bauwerke werden für spezifische Zwecke errichtet, welche die verhältnismäßig hohen Investitionen rechtfertigen, die das Bauens stets voraussetzt. Diese ensprechen zumeist ganz unterscheidlichen Zielsetzungen: Zum großen Teil sind es menschliche Aktivitäten, die im Gebäude stattfinden sollen, wie Wohnen, Arbeiten, sich Versammeln, sich Unterhalten oder Zerstreuen und viele mehr. Diese können sozusagen als Grundfunktionen von Bauwerken gelten und werden über den Gebrauch bzw.
José Luis Moro

Kapitel 5. FORM

Zusammenfassung
Die Geometrie eines Bauwerks – oder seine Form – definiert einen Entwurf zwar nicht erschöpfend, stellt aber die wichtigste Grundlage für die physikalisch-materielle Konfiguration eines Bauwerks dar, wie wir sie als Benutzer und Betrachter desselben sinnlich wahrnehmen. Denn diese bestimmt zunächst unsere visuelle Wahrnehmung des Objekts nachhaltig. Andere für unsere Sinneswahrnehmung ebenfalls wichtige Faktoren wie Farbe, Textur, etc. lässt der Begriff Geometrie indessen unbeachtet.
José Luis Moro

Kapitel 6. FLÄCHEN

Zusammenfassung
Nachdem wir die Grundelemente betrachtet haben, über die der Entwerfende und Konstruierende für seinen Gebäudeentwurf verfügt, d.h. die Werkstoffe, mit denen man diese zu einem nutzbaren und gebrauchstauglichen baulichen Gefüge zusammensetzen kann, werden wir uns im Folgenden mit einer wichtigen Frage des Konstruierens beschäftigen, die sich oftmals im Bewusstsein des Planers nicht mit besonders großer Deutlichkeit stellt, aber zu den fundamentalen, manchmal nicht leicht lösbaren Aufgaben jedes Konstrukteurs gehört: Sie gründet sich auf der elementaren Einsicht, dass Gebäude im Wesentlichen aus Flächenbauteilen bestehen, die eine im Regelfall räumlich geschlossene Hülle schaffen. Das Gebäude aus dieser Perspektive zu betrachten, nämlich zunächst einmal als ein mehr oder weniger komplexes Gefüge einzelner gebauter Flächen, an welche teilweise sehr unterschiedliche Anforderungen gestellt werden, und die in ihrer bauüblichen Größenordnung erst einmal konstruiert und gebaut werden wollen, ist eine intellektuell ganz brauchbare Übung. Sie ist zwar ungewohnt und erscheint möglicherweise auf den ersten Blick viel zu reduktionistisch, will sagen: ungebührlich vereinfachend, da sie im Vorfeld eine ganze Reihe gewichtiger, emotional stark beladener Aspekte der menschlichen Wahrnehmung und des Erlebens gebauter Architektur ausblendet.
José Luis Moro

Kapitel 7. AUFBAU

Zusammenfassung
Nachdem wir uns im vorigen Kapitel näher mit der Frage beschäftigt haben, wie sich eine funktionsfähige Schicht in einem Flächenbauteil in den beiden Hauptdimensionen der Fläche lückenlos konstruktiv zusammensetzen lässt, werden wir im Folgenden der Frage nachgehen, wie ein möglichst konfliktarmes Zusammenspiel der verschiedenen baulichen Teilfunktionen im Bauteil, bzw. der Materialschichten, die die Funktion umsetzen, konstruktiv sicherzustellen ist. Dabei wird statt der beiden Flächendimensionen die dritte, bisher außer Acht gelassene Dimension, nämlich die Dicke des Bauteils, im Zentrum unserer Aufmerksamkeit stehen.
José Luis Moro

Kapitel 8. BAUWEISEN

Zusammenfassung
Wir haben in den vorigen Kapiteln diskutiert, wie man aus den verfügbaren Werkstoffen und Bauprodukten eine funktionsfähige Fläche in baurelevanter Größenordnung schaffen kann. Wir werden uns nun in diesem Kapitel mit der Frage beschäftigen, wie man aus diesen Flächenbauteilen und gegebenenfalls zusätzlich notwendigen Elementen ein Gesamtgebäude bauen kann. Wegen der Komplexität und des breiten Umfangs der Thematik werden wir uns dabei notwendigerweise auf einige wenige Urtypen – man könnte auch sagen: Bauweisen – beschränken müssen, um an ihnen einige zur Anwendung kommende konstruktive Prinzipien deutlich zu machen.
José Luis Moro

Kapitel 9. VERBINDEN

Zusammenfassung
Bauen setzt stets ein räumliches Zusammenführen von einzelnen Teilen voraus, die am Ende die dem Gebrauch gewidmete fertige Baustruktur, das fertige Bauwerk ergeben oder ausmachen. Damit das derart entstandene Bauwerksgerüst den äußeren Einwirkungen widersteht und seine Zweckbestimmung dauerhaft erfüllt, sind die Einzelteile dauerhaft fest miteinander zu verbinden. Dass wir beim Bauen überhaupt vor der Aufgabe stehen, kleinere Einzelteile zu einem größeren Gefüge zusammenzuführen, hat mit der schieren Größe unserer Bauten zu tun.
José Luis Moro

Kapitel 10. KONSTRUIEREN

Zusammenfassung
In vorigen Kapiteln sind wesentliche Aspekte im Zusammenhang mit der Baukonstruktion diskutiert worden, nicht jedoch im Einzelnen der Vorgang des Konstruierens selbst. Um die Haupthypothese dieses Werks deutlich zu machen – nämlich dass das Erkennen von und der richtige Umgang mit Lösungsprinzipien entscheidend für den Erfolg beim Konstruieren ist –, lohnt ein näherer Blick auf den Konstruktionsprozess selbst: Damit gemeint ist nicht so sehr der eigentliche Prozess des Zusammensetzens von Einzelteilen (die ursprüngliche Bedeutung des Wortes, die in der Bausprache allerdings keine Rolle spielt), sondern in erster Linie der planerische Prozess der Konzeption und detaillierten Definition einer baulichen Struktur.
José Luis Moro

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