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2022 | Buch

Bausanierung

Erkennen und Beheben von Bauschäden

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Über dieses Buch

Gebäudesanierung und Bauen im Bestand sind auch zukünftig wichtige Themen, mit denen sich jeder Planer auseinandersetzen wird. Das Buch bietet Bauingenieuren und Architekten nicht nur einen systematisierten Einstieg in alle Bereiche der Sanierung, sondern auch weiterführendes Praxiswissen für die Durchführung von Sanierungsmaßnahmen.
Alle Kapitel wurden wieder aktualisiert, konkretisiert und weiter illustriert. Neu hinzugekommen ist ein Kapitel mit rechtlichen Aspekten zur Sanierung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
Kapitel 1. Analysieren und Erfassen
Zusammenfassung
Seit der Industrialisierung in der Gründerzeit (Abb. 1.1) hat sich die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung beschleunigt. Bevölkerungswachstum und Kriegszerstörungen forderten einen raschen und unaufwendigen Baustil. Im Baugeschehen wurden handwerkliche Arbeitsabläufe durch rationellere Verfahren abgelöst, die Bauindustrie hat mit neuen Bauweisen und Baustoffen große Teile der Umwelt geprägt.
Michael Stahr
Kapitel 2. Sanierungskonzeptionen und Planungsabläufe
Zusammenfassung
Wichtig für ein reibungsloses Zusammenwirken der Sanierungskonzeptionen und Planungsabläufe ist ein intensiver und fachlich kompetenter Kontakt zwischen allen am Sanierungsprozess Beteiligten.
Michael Stahr
Kapitel 3. Das neue GEG und Energetische Sanierung
Zusammenfassung
Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG), welches im November 2020 die bisher geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) ablöste, bezieht sich explizit auch auf bestehende Gebäude und Anlagen. Aus diesem Grund ist dieses Gesetz auch im Bereich der Altbausanierung von großer Bedeutung.
Uwe Wild
Kapitel 4. Natursteinrestaurierung
Zusammenfassung
Natursteine gehören zu den ältesten Baustoffen der Menschheit. Sie stellen aufgrund ihrer ästhetisch anspruchsvollen und bauphysikalisch widerstandsfähigen Eigenschaften, die auf der Vielfalt der Grundbausteine und der Minerale beruhen, einen langlebigen Baustoff dar.
Uwe Wild
Kapitel 5. Beton und Stahlbeton
Zusammenfassung
Seit dem 01.01.2009 gilt in Deutschland die als DIN EN 1504 in nationales Recht überführte, europäisch harmonisierte Instandsetzungsnorm EN 1504 neben der Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen“ (RiLi SIB). Die Technischen Regel „Instandhaltung von Betonbauwerken“ des Deutschen Instituts für Bautechnik löste im Jahr 2021 die RiLi SIB weitgehend ab. Die TR Instandhaltung gilt in Verbindung mit den noch gültigen Teilen der DAfStb-Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen“.
Hardy Dinse
Kapitel 6. Holzkonstruktionen
Zusammenfassung
Holz ist seit jeher einer der wichtigsten und neben Lehm und Naturstein einer der ältesten vom Menschen genutzten Werkstoffe überhaupt (Abb. 6.1). Zum einen deswegen, weil er der einzige nachwachsende Baustoff ist, der bei nachhaltiger Pflege ständig zur Verfügung stehen wird, zum anderen aber, weil er ein natürlicher und ökologisch wertvoller Baustoff ist. Holzprodukte können mit dem geringsten Energieaufwand unter allen Baustoffen hergestellt werden. Des Weiteren ist Holz – sofern nicht mit chemischen Holzschutzmitteln kontaminiert – wohnhygienisch unbedenklich, wiederverwertbar und unproblematisch zu entsorgen.
Uwe Wild
Kapitel 7. Metallbauteile
Zusammenfassung
Bauwerke aus Eisen, aber auch Stahl und anderen Metallen, wie der Eiffelturm, Brückenbauwerke wie Firth of Forth in Schottland, das Blaue Wunder in Dresden oder die Golden Gate Bridge in Los Angeles sind weltweit bekannt. Oftmals sind auch Bahnhöfe und Kuppeln reine Metallkonstruktionen. Aber auch Bauten aus Holz und Stein werden, seit sich die Menschen das Metall nutzbar machen konnten, zusammen verwendet.
Michael Stahr
Kapitel 8. Bauteile im Erdreich
Zusammenfassung
Jedes Gebäude ist durch Fundamente, Bodenplatten und erdberührte Wandkonstruktionen mit dem Baugrund verbunden. Daher müssen nicht nur die Bauteile im Erdreich konstruktiv geplant und fachlich richtig ausgeführt werden. Gleichfalls ist die Art und Weise des die Konstruktion umgebenden Baugrundes zu berücksichtigen. Geschieht diese umfassende Betrachtung nicht und bleibt das Zusammenspiel von Baugrund und Bauteil ohne Beachtung, so kann es zu erheblichen Bauschäden kommen.
Jürgen Weber
Kapitel 9. Fassaden – Mauerwerk – Wände
Zusammenfassung
Die Sanierung von Fassaden und Außenwänden ist ein weites Feld. Neben der Bestandssicherung gilt es vielfältige Mängel und Schäden zu beseitigen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt vom Einzelfall ab. Außerdem gilt es zu klären, inwieweit Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen sind. Auch die Wirtschaftlichkeit spielt eine Rolle, wobei die Sanierung oft zeit-, kosten- und arbeitsaufwendig ist.
Michael Stahr
Kapitel 10. Dächer
Zusammenfassung
Nach Ansicht der Fachleute sind in Deutschland über 80 % des Dachraums für Wohnzwecke ausbaufähig und nutzbar. Wenn man bedenkt, dass es etwa 36 Mio. Haushalte gibt, die bauliche Ausdehnung auf der „grünen Wiese“ immer geringer und der Wohnraum knapp ist, ergeben sich doch hier vielfältige Möglichkeiten. Im Gegensatz zur Dachsanierungsarbeit im traditionellen Sinne ist der Dachausbau eine konstruktiv relativ junge Gestaltungsmöglichkeit, bei der noch viele Details im Einzelnen zu klären sind bzw. praktikable Langzeitergebnisse sicher zu weiteren Erkenntnissen führen. Dennoch kann man sagen, dass der erreichte Stand der Ausbau- und Dämmungstechnik in Deutschland auf einem beachtlichen Niveau liegt.
Michael Stahr
Kapitel 11. Decken
Zusammenfassung
Decken sind Platten oder horizontale Scheiben, die Räume von den oberen oder anderen Räumen abtrennen. Sie nehmen Verkehrs- und Eigenlasten auf und leiten diese sicher über ihre Auflage in angrenzende Bauteile (Wände, Fundamente usw.) weiter.
Jürgen Weber
Kapitel 12. Feuerungsanlagen
Zusammenfassung
Feuerungsanlagen bestehen aus einer oder mehreren Feuerstätten, Verbindungsstücken und Schornsteinen. Die einzelnen Elemente müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass sie sicher in ihrer Funktion sind, von ihnen keine Gefahren ausgehen und unzumutbare Belästigungen nicht entstehen. Zu den Feuerstätten gehören auch alle Arten von Feuereinrichtungen, wie Brenner, Steuer-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen.
Jürgen Weber
Kapitel 13. Treppen
Zusammenfassung
Den Treppen sind als Verbindungsweg zwischen den Geschossen ganz besondere Sorgfalt zuzuwenden; sie bilden das Rückgrat des Hauses. Die Treppe bestimmt den Verkehr im Haus und ist eines der entscheidenden Bauteile für die räumliche Gestaltung, sie muss standfest und feuersicher sein. Form und Konstruktion einer Treppe sind abhängig von der Geschosshöhe, von der Anordnung der Räume und nicht zuletzt von der gestalterischen Konzeption des Hauses.
Virginie Schütz
Kapitel 14. Fenster
Zusammenfassung
Das Fenster ist eines der wichtigsten gestalterischen Elemente eines Gebäudes und funktionales Element zugleich. Fenster können Fassaden gliedern, glätten oder plastisch machen, das Erscheinungsbild eines Hauses durch Großflächenverglasung oder kleinteilige Sprossen bestimmen (Abb. 14.1 und 14.2). Das Erscheinungsbild eines Gebäudes, in hohem Maß durch die Fenster bestimmt, steht bei der Erneuerung immer im Vordergrund.
Uwe Wild
Kapitel 15. Türen und Tore
Zusammenfassung
Für den Bauherrn hat der Eingang zu seinem Haus einen besonderen Stellenwert. Hier an der Schwelle zum Haus vermittelt er dem Besucher erste Eindrücke seines persönlichen Lebensstils. Das uralte Schutzbedürfnis ist auch heute von entscheidender Bedeutung bei der Auswahl einer Tür. Eine Tür muss schützen, muss abgrenzen vor Lärm, Kälte oder Hitze, muss Eigentum behüten und bewahren. Neben diesen hohen Anforderungen an die Funktionalität einer Tür sollen natürlich auch Ansprüche an Ästhetik und Prestige erfüllt werden.
Virginie Schütz
Kapitel 16. Fugen
Zusammenfassung
Fugen sind ein notwendiges, interessantes, aber auch sehr kompliziertes Bauteil. Fachleute sagen: Die Fuge ist ein geplanter Riss. Geplant, weil sie aus technischen, ästhetischen oder wirtschaftlichen Gründen notwendig sind. Fugen entstehen immer da, wo ein Bauteil gegen das andere gesetzt wird. Im Gegensatz zum Riss, der immer dort auftritt, wo besser eine Fuge geplant worden wäre.
Michael Stahr
Kapitel 17. Putze
Zusammenfassung
Putzsysteme haben neben den Aufgaben der Ästhetik, Gestaltung, Gliederung und Farbwirksamkeit auch für dauerhaften Schutz, vor allem vor äußeren Einflüssen wie Wind, Regen und Temperaturwechsel zu sorgen und zur Behaglichkeit durch Schall- und Wärmedämmung beizutragen. Die fachgerechte Planung, Projektierung und Ausführung von Putzen und deren Funktion sowie Werterhaltung durch Pflege und Wartung ist eine anspruchsvolle Aufgabe an die Bauausführenden. Dennoch bleibt es nicht aus, dass aufgrund vielfältiger Einflüsse, wie z. B. Fehler bei der Projektierung, unsachgemäßes Anmischen und Verarbeiten, mangelhafte Pflege usw., Schäden an Putzen auftreten können, die eine umfangreiche, komplizierte und kostenaufwendige Sanierung erfordern.
Michael Stahr
Kapitel 18. Beschichtungen und Anstriche
Zusammenfassung
Nach DIN 55945 „Anstrichstoffe, Lacke und ähnliche Beschichtungsstoffe“ ist die Beschichtung der Überbegriff für Schutzschichten auf allen möglichen Untergründen.
Michael Stahr
Kapitel 19. Ökologisches Sanieren
Zusammenfassung
Ökologische Bausanierung bedeutet gesundheitsverträgliches Bauen hinsichtlich der Baustoffe, der Konstruktion und der Haustechnik. Die Ziele liegen dabei bei der deutlichen weltweiten Reduzierung des CO2-Ausstoßes, der Beeinflussung des Klimawandels und der erkennbaren Steigerung des Einsatzes regenerativer Energien wie Solarstrom, Biomasse, Wind- und Wasserkraft, aber auch der Nutzung von Erdwärme und Pellets.
Michael Stahr
Kapitel 20. Bautechnischer Artenschutz
Zusammenfassung
Sanierungsbedürftige Gebäude verfügen oft über konstruktiv bedingte, nach außen nicht mehr abgeschlossene Hohlräume. Solche und andere Bereiche werden gern von gebäudeabhängigen, geschützten Vögeln, Fledermäusen und Hautflüglern besiedelt. In Verbindung mit Nahrung bietenden Biotopstrukturen, selbst bis in die Zentren der Großstädte hinein, sind dann oft optimale Lebensgrundlagen gegeben.
Friedhelm Hensen
Kapitel 21. Rechtliche Rahmenbedingungen der Bausanierung
Zusammenfassung
Dieser Buchabschnitt soll in groben Zügen über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Sanierungsarbeiten orientieren, insbesondere über:
  • Zivilrechtliche (werkvertragliche) Grundlagen (BGB und VOB)
  • Öffentlich-rechtliche Regelwerke
  • Vergaberecht
  • Rechtsmittel
Klaus-Peter Radermacher
Kapitel 22. ÖNORMEN
Zusammenfassung
Mit dem Wachsen der Europäischen Gemeinschaft unterliegen auch die technischen Regelwerke einer zunehmenden Harmonisierung. Dennoch bleibt der nationale Charakter der Normen in den Mitgliedsländern (vorerst) erhalten.
Michael Stahr
Backmatter
Metadaten
Titel
Bausanierung
herausgegeben von
Dr. Michael Stahr
Copyright-Jahr
2022
Electronic ISBN
978-3-658-28148-9
Print ISBN
978-3-658-28147-2
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-28148-9