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28.08.2015 | Baustoffe | Im Fokus | Onlineartikel

RAL-Gütezeichen für Produkte aus Recycling-Kunststoffen

Autor:
Christoph Berger
1:30 Min. Lesedauer

Der Zusammenschluss von Herstellern aus dem Bereich Bodenbefestigungssysteme und Erosionsschutzgitter in eine Gütegemeinschaft hat ein RAL-Gütezeichen ins Leben gerufen. Der Verbund reagiert damit auf den wachsenden Trend, ökologisch zu Bauen.

Bodenbefestigungssysteme und Erosionsschutzgitter erhalten das neuentwickelte RAL-Gütezeichen, wenn sie nachweisbar zu mindestens 25 Prozent aus recycelten Altkunststoffen bestehen. Zudem müssen sie selbst zu 100 Prozent recycelbar sein.

Dauerhafte Nutzung von Bodenoberflächen

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Bodenbefestigungssysteme schützen den Boden vor mechanischen Einflüssen und stellen so dessen dauerhafte Nutzung sicher. Sie kommen zum Beispiel bei der Befestigung von Parkflächen oder Wegen zum Einsatz.

Die mit dem neuentwickelten Gütezeichen gekennzeichneten Bodenbefestigungssysteme sollen sich zudem durch eine hohe Stabilität und Formbeständigkeit auszeichnen. Nach dem selbstformulierten Anspruch halten sie unter anderem hohem Druck stand, verformen sich nicht bei hohen Temperaturschwankungen und bewahren auch bei Kontakt mit Düngemitteln, Fetten oder Salzen ihre Form.

Auch die Erosionsschutzgitter dienen dem Schutz des Bodens. Sie verhindern entweder vollständig oder verlangsamen zumindest die Bodenabtragung, indem sie die Oberflächen vor Wasser und Wind schützen.

Festgelegte Qualitätsstandards kombiniert mit Eigen- und Fremdkontrolle

Ins Leben gerufen hat das Gütezeichen die Gütegemeinschaft für Produkte aus Recycling-Kunststoffen e.V. mit Sitz in Bayreuth. In ihr sind Hersteller von Bodenbefestigungsanlagen und Erosionsschutzgittern vertreten, deren Ziel es ist, Kunden einen dauerhaften Nutzen zu bieten.

Für die Anerkennung von RAL-Gütezeichen ist das RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung im Produkt- und Dienstleistungsbereich zuständig. Dabei wird versucht, die Einhaltung des festgelegten Qualitätsanspruchs durch ein Netz regelmäßiger Eigen- und Fremdüberwachung zu sichern. Diesem Prinzip unterwerfen sich die Hersteller und Anbieter freiwillig.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2011 | OriginalPaper | Buchkapitel

Kunststoffe

Quelle:
Wendehorst Baustoffkunde
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