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Über dieses Buch

Das Buch stellt die umfangreichen Möglichkeiten nachträglicher Abdichtungen im erdberührten Bereich vor. Ziel ist die Darstellung der wichtigsten Technologien und verwendbaren Materialien. Das Autorenteam beschreibt die Wirkprinzipien einzelner Verfahren ebenso wie die Höhe und Art von Risiken gewählter Abdichtungsweisen.

Die 3. Auflage wurde vollständig überarbeitet und deutlich erweitert. Die Themen Denkmalpflegerische Aspekte, Geotechnische Grundlagen, Baudiagnose und Geräte, Sanierungskonzept und Bauteiltrocknung, Injektionen, wu-Betonkonstruktionen und Innen- und Verbundabdichtung sind komplett neu aufgenommen.

Die Autoren beraten den Leser zu allen rechtlichen "Fallstricken", die vom Bauleistungsangebot bis zur Bauabnahme auftreten können und setzen dabei keine juristische Vorbildung voraus. Der juristische Teil als ein wesentlicher Bestandteil des Buches u. a. wegen der Neuregelungen im Werkvertragsrecht des BGB zum 01.01.2009 im Zusammenhang mit dem Forderungssicherungsgesetz aktualisiert, sondern auch um neue Themen ergänzt. Unter anderem werden grob die Abläufe und Besonderheiten eines Bauprozesses dargestellt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Entwicklung der Bauwerksabdichtung

Zusammenfassung
Verfolgt man die Geschichte der menschlichen Entwicklung, so war es von jeher Bestreben der Menschen, ihre Bauwerke vor äußeren Einflüssen, wie Feuchtigkeit, Wind, Kälte und Sonne, zu schützen. Dem vorbeugenden Schutz vor Feuchtigkeit fällt dabei eine besondere Rolle zu.
Jürgen Weber

2. Denkmalpflegerische Aspekte

Zusammenfassung
Bereits im Altertum gab es vereinzelt wasserdichte Gebäude. Dennoch ist die geplante und technisch ausgeführte Abdichtung von Gebäuden eine relativ junges Gewerk im Rahmen der Bauerstellung. Erst mit der stärker werdenden Industrialisierung seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Forderung nach modernen Abdichtungstechniken größer. Bereits im Altertum gab es vereinzelt wasserdichte Gebäude. Dennoch ist die geplante und technisch ausgeführte Abdichtung von Gebäuden eine relativ junges Gewerk im Rahmen der Bauerstellung. Erst mit der stärker werdenden Industrialisierung seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Forderung nach modernen Abdichtungstechniken größer.
Christoph Hellkötter

3. Grundlagen

Zusammenfassung
Knobloch und Schneider definieren in (2001) die Baustoffkorrosion wie folgt: „Unter Korrosion versteht man die unbeabsichtigte zerstörende Einwirkung auf einen metallischen oder nichtmetallischen Werkstoff, ausgelöst durch die ihn umgebenden oder in seiner Struktur eingelagerten bzw. eingebauten Stoffe oder Medien, die damit als Korrosionsmittel wirken. Die meisten Korrosionsmittel sind Flüssigkeiten, sie bewirken von der Oberfläche her chemische, bei Metallen auch elektrochemische Reaktionen.“
Jürgen Weber, Clemens Hecht

4. Geotechnische Grundlagen

Zusammenfassung
Der Begriff Bauwerk-Baugrund-Interaktion wird im Allgemeinen für die Wechselbeziehungen von Gründungen und der für die Lastabtragung von Bauwerken relevanten Bodenzone hinsichtlich mechanischer Vorgänge (z. B. Setzungen, Grundbruch, Böschungsversagen etc.) verwendet.
Peter Neundorf

5. Baudiagnose und Geräte

Zusammenfassung
Der Erfolg oder Misserfolg der Bausanierung ist im Wesentlichen von einer ausreichend sensiblen und durch Fachkenntnis gekennzeichneten Planung abhängig. Der Spagat zwischen einer vom Bauherren gewünschten kostengünstigen Planung und der Ausarbeitung eines fachlich fundierten Sanierungskonzeptes wird immer wieder in Folge des Kostendruckes „ausgereizt“. Durch falsch verstandene Kosteneinsparungen werden Fehler in der Planung von Abdichtungsarbeiten an Bestandsbauten vorgenommen, die sich in der Ausführung selbst, aber auch im Nutzungszeitraum nur noch durch erhebliche Kosten- und Zeitaufwendungen wieder revidieren lassen. Die Verhältnisse im letzten Bauschadensbericht der Bundesregierung weisen eindeutig auf diesen Umstand hin.
Jürgen Weber

6. Sanierungskonzept und Bauteiltrocknung

Zusammenfassung
Das Sanierungskonzept ist die letzte Vorstufe zur fachgerechten Planung des nachträglichen Einbaus von Horizontalsperren und sonstiger Abdichtungsarbeiten. Bei kleineren bzw. untergeordneten Objekten ist das Konzept in der Baupraxis vielfach die Ausführungsgrundlage selbst. Gerade wenn Anbieter von Abdichtungsleistungen dem Bauherren Angebote unterbreiten, geht der Planungsumfang kaum über ein skizzenartiges Abdichtungskonzept und das eigentliche Preisangebot hinaus. Dabei wird vielfach nicht beachtet, dass die Abgabe eines Preisangebotes durch eine Firma bereits rechtlich mit der Planung im Zusammenhang steht und sich Haftungsansprüche daraus ableiten.
Jürgen Weber

7. Nachträgliche mechanische Horizontalsperre

Zusammenfassung
Bei den hier näher erläuterten mechanischen Verfahren wird das Mauerwerk in der vom Fachplaner festgelegten Dichtungsebene mechanisch getrennt und eine wasserundurchlässige Sperrschicht eingebaut. Die einzelnen Verfahren untergliedern sich einerseits nach der Art und Weise der mechanischen Trennung sowie andererseits nach der Materialart der einzubauenden Sperrschicht.
Uwe Wild

8. Horizontalsperren im Injektionsverfahren

Zusammenfassung
Unter Injektion versteht man das Einbringen einer flüssigen Substanz in ein Bauteil. Das Einbringen der Substanz erfolgt mit oder ohne Druck mit dem Ziel der vollständigen Verteilung über dem Bauteilquerschnitt.
Jürgen Weber

9. Nachträgliche Vertikalabdichtung

Zusammenfassung
In der Altbausanierung wird im Kellergeschoss teilweise eine gewisse Feuchtigkeit toleriert. Dies insbesondere dann, wenn der Keller planmäßig nur für untergeordnete Lagerzwecke genutzt werden soll. In solchen Fällen wird lediglich eine Horizontalsperre oberhalb des Geländeniveaus eingebaut, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit bis in das Erdgeschoss kapillar aufsteigt.
Uwe Wild

10. Gelinjektionen

Zusammenfassung
Alle zuvor abgehandelten Möglichkeiten zur nachträglichen Erstellung von Vertikalabdichtungen weisen eine wesentliche Grundvoraussetzung auf: Die abzudichtende Außenwandfläche muss freigelegt sein und ein entsprechender Arbeitsraum in der Baugrube zur Verfügung stehen. Bei Teilunterkellerungen oder bei aneinander grenzenden Gebäuden mit verschiedenen Eintauchtiefen ist die Wandfläche jedoch nicht zugänglich und kann nicht mit den bekannten konventionellen Abdichtungstechniken bearbeitet werden.
Uwe Wild

11. Abdichtungen mit Betonkonstruktionen

Zusammenfassung
Bundesweit verändern sich die Grundwasserverhältnisse und der Nutzungsanspruch an Kellerräumen. Die daraus resultierenden Anforderungen an die Abdichtung und an die gesamte Konstruktion werden teilweise so hoch, dass nachträgliche Abdichtungen und Feuchtigkeitssperren nach WTA-Merkblättern (WTA-Merkblatt 4-4-04; WTA-Merkblatt 4-6-05; WTA-Merkblatt 4-7-02) nicht mehr ausreichend sind. Zudem müssen häufig Bestandsgebäude durch die Umnutzung und den Um-und Ausbau statisch verstärkt werden.
Jürgen Weber

12. Abdichtungen im Innenbereich

Zusammenfassung
Die zu planende Qualität der Bauwerksabdichtung im Bereich der erdberührten Bodenplatte ist konsequent von der Nutzung darüber befindlicher Räume abhängig. Zu beachten ist, ob es sich um hochwertige oder geringwertige Nutzung handelt.
Jürgen Weber, Uwe Wild

13. Physikalische Verfahren

Zusammenfassung
Seit Bestehen sind die physikalischen Verfahren der Mauerwerksabdichtung bzw. Mauerwerkstrockenlegung sicherlich die umstrittensten Methoden bei der Sanierung von Bestandsbauten. Der Umstand hat seine Wurzeln in der Unüberschaubarkeit der Methoden, den teilweise fehlenden wissenschaftlichen Grundlagen und der ebenso vielfach fehlenden ingenieurtechnischen Nachvollziehbarkeit.
Jürgen Weber

14. Flankierende Maßnahmen

Zusammenfassung
Als flankierende Maßnahmen sind Handlungen definiert, die die Wirkung einer Bauwerksabdichtung unterstützen. Flankierende Maßnahmen stellen somit ergänzende Möglichkeiten dar, Planungsziele zu erreichen.
Jürgen Weber, Clemens Hecht, Ulrich Steinert, Eduard Bromm

15. Qualitätssicherung

Zusammenfassung
Die Qualitätssicherung für Bauwerksabdichtungen im Bestand beginnt mit der Planung und endet mit dem Ablauf der Gewährleistungsfrist. Der Erfolg der getroffenen Maßnahme wird bestimmt durch sachkundige Planung, die fachgerechte Ausführung und Produkte mit anwendungsbezogenen Eignungsnachweisen.
Clemens Hecht

16. Zivilrechtliche Grundlagen

Zusammenfassung
Die nachfolgende Darstellung der Beteiligten soll die zu betrachtenden Vertragskonstellationen veranschaulichen.
Volker Hafkesbrink, Ulrich Kühne

Backmatter

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