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Über dieses Buch

Das in 3. Auflage erscheinende Standardwerk des Bauingenieurwesens bietet Grundwissen kompakt, vollständig und aktuell. Das Handbuch wurde den aktuellen Normen und Richtlinien sowie veränderten Zielen und Wertvorstellungen angepasst und versteht sich als Lehrbuch für Studierende und Nachschlagewerk für Praktiker. Es vermittelt Fach- und Methodenwissen über die Bauwirtschaft im Rahmen der volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge, über die Unternehmensführung, die Projektentwicklung, das Immobilien- und Projektmanagement inkl. Nachtragsmanagement, über das Private Baurecht sowie den Baubetrieb und die Bauverfahrenstechnik.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Bauwirtschaftslehre – Grundlagen

Zusammenfassung
Die Bauwirtschaftslehre als spezielle Betriebswirtschaftslehre ist Grundlage des wirtschaftlichen Handelns der am Planen, Bauen und Betreiben von Bauten und Anlagen Beteiligten. Lange sehr stark auf die Technik fokussiert, werden heute professionell ausgerichtete bauwirtschaftliche Funktionen und Prozesse als entscheidende Erfolgsfaktoren in den Unternehmen akzeptiert und angenommen. Zunächst werden die Grundbegriffe der Volkswirtschaftslehre und der Betriebswirtschaftslehre erläutert. Dazu zählen Begriffe wie Markt, Angebot und Nachfrage, Kosten, Rentabilität, Konjunktur und Tarifrecht. In der Unternehmensrechnung sowie der Kosten-, Leistungs- und Ergebnisrechnung werden die Grundlagen zur Erfassung, Darstellung, Auswertung und Überwachung aller Geld- und Güterströme in (Bau-)Unternehmen vermittelt. Im Kapitel Unternehmensfinanzierung werden schließlich die Ziele und Einflussfaktoren der Finanzierung eines Unternehmens sowie alternative Finanzierungsformen dargestellt.
Claus Jürgen Diederichs, Alexander Malkwitz, Ayosha Aghazadeh

Unternehmensführung

Zusammenfassung
Unternehmensführung umfasst den Planungs-, Entscheidungs-, Kontroll- und Steuerungsprozess zur Ausrichtung des lang-, mittel- und kurzfristigen Handelns der Mitarbeiter im Unternehmen sowie auch der mit dem Unternehmen kommunizierenden Personen und Institutionen außerhalb des Unternehmens, stets verbunden mit einem spezifischen Führungsverhalten. Damit handelt es sich um einen multipersonalen, mehrstufigen und z. T. nach dem Regelkreisprinzip ablaufenden Prozess der Informations-verarbeitung, Willensbildung und -durchsetzung von Führungskräften gegenüber anderen Personen sowie der Übernahme der hiermit verbundenen Verantwortung.
Inhalte des Kapitels Unternehmensführung sind daher die Beschreibung der Vision, Mission und Unternehmensziele, der Shareholder-Value-Ansatz, die Produkt-Markt-Segmentierung mit Betrachtung der Marktattraktivität und Ressourcenposition, die strategischen Optionen unter Beachtung der Wettbewerbsposition, die operative Unternehmensführung mit den Handlungsfeldern Personalmanagement und Organisationsentwicklung, die Beschaffung von Baustoffen, Gerät und Material sowie Verbrauchsstoffen, Managementsysteme für Qualität, Arbeitssicherheit und Umweltschutz, das Controlling und Risikomanagement. Das Kapitel wird abgerundet durch die Verfahren der Unternehmensbewertung.
Claus Jürgen Diederichs, Alexander Malkwitz, Dirk Schlüter

Projektentwicklung und Immobilienmanagement

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden zunächst Projektentwicklungsmodelle und 15 Module der Projektentwicklung von der Marktrecherche für eine Projektidee bis zur Entscheidungsvorlage vorgestellt. Es folgen Ausführungen zu Wirtschaftlichkeitsberechnungen mit finanzmathematischen Grundlagen, statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren sowie Nutzen-Kosten-Untersuchungen. Im Unterkapitel Real Estate Management nehmen u. a. das Portfoliomanagement und die Due Diligence von Immobilienbeständen breiteren Raum ein. Den Abschluss bildet die Immobilienbewertung mit Erläuterung der Wertbegriffe, Darstellung des Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahrens und einigen Hinweisen zum Sachverständigen- und Gutachterausschusswesen.
Claus Jürgen Diederichs, Norbert Preuß

Projektmanagement

Zusammenfassung
In Abschn. 1 wird der Leser vertraut gemacht mit dem Leistungsbild und der Honorierung von Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft inkl. Kommentierung auf der Basis der AHO-Schrift Nr. 9, 4. Auflage 2014. Seit der 1. Auflage 1996 hat sich die Leistungsmatrix aus den fünf Projektstufen 1 Projektvorbereitung, 2 Planung, 3 Ausführungsvorbereitung, 4 Ausführung und 5 Projektabschluss sowie den fünf Handlungsbereichen A Organisation, Information, Koordination und Dokumentation, B Qualitäten und Quantitäten, C Kosten und Finanzierung, D Termine, Kapazitäten und Logistik und E Verträge und Versicherungen bewährt. Weiterhin erhält der Leser Informationen über das Vorgehen bei der Beauftragung von Leistungen der Projektsteuerung und bei der Vertragsgestaltung für das Projektmanagement.
In Abschn. 2 wird der Leser aufmerksam gemacht auf zwölf ergänzende Leistungsbilder zum Projektmanagement von der Projektentwicklung in 15 Modulen bis hin zur Mieterkoordination bei Handelsimmobilien. Diese Leistungsbilder finden insbesondere Anwendung bei anspruchsvollen Großprojekten mit komplexen Anforderungen beim Planen, Bauen und Betreiben
Claus Jürgen Diederichs, Norbert Preuß

Nachtragsmanagement

Zusammenfassung
Das Thema Nachtragsmanagement hat beim Planen, Bauen und Betreiben von Bauten und Anlagen stets wichtige Bedeutung, da es während der Vertragsabwicklung sehr häufig zu Leistungsänderungen und Leistungsstörungen kommt, über deren Auswirkungen sich die Vertragsparteien dann möglichst autonom, ggf. außergerichtlich mit Hilfe von qualifizierten Streitlösern und leider noch viel zu häufig gerichtlich in jahrelangen Gerichtsprozessen verständigen müssen. Dieses Kapitel soll dazu beitragen, dass die Parteien eine Handlungsanleitung für die autonome und außergerichtliche Verständigung erhalten. Daher wird zunächst vermittelt, wie Auftraggeber Nachträge vermeiden und wie sie bei der Prüfung von Nachträgen vorgehen können. Im Anschluss wird gezeigt, wie Auftragnehmer Nachträge vorbereiten und ihre Ansprüche auch durchsetzen wollen. In allen Fällen hat die Kommunikation und Dokumentation von Soll-Ist-Abweichungen entscheidende Bedeutung für die Nachweisführung. Da die VOB/B 2016 bis auf weiteres unverändert bleiben wird und für öffentliche Auftraggeber als Ganzes verpflichtend anzuwenden ist, wird zunächst das Vorgehen bei Ansprüchen auf Vergütungsänderungen aus Leistungsänderungen und Zusatzleistungen gemäß § 2 Abs. 3 bis Abs. 7 VOB/B und dann die Geltendmachung bzw. Prüfung von Schadensersatzansprüchen aus Behinderungen (§ 6 Abs. 6 VOB/B) und von Entschädigungen aus unterlassener Mitwirkung des Auftraggebers (§ 642 BGB) nach den Anforderungen des BGH erläutert. Den Abschluss des Kapitels bildet das Nachtragsmanagement nach dem seit dem 01.01.2018 geltenden Bauvertrags-, Architekten- und Ingenieurvertragsrecht der §§ 650b-c und p-q BGB, für das BGH-Entscheidungen frühestens ab dem Jahr 2023 zu erwarten sind.
Claus Jürgen Diederichs

Digitales Planen und Bauen

Zusammenfassung
Mit zunehmender Verfügbarkeit von digitalen Bauwerksdaten kann auch das digitale Abbild eines Bauwerks immer umfassender dargestellt werden. Ziel ist dabei eine erhebliche Effizienzverbesserung des gesamten Prozesses von der Projektinitiierung bis zur Betriebsphase von Bauwerken. Hierzu werden Projekt- und Bauwerksinformationen kontinuierlich entlang des gesamten Lebenszykluses digital generiert, aufbereitet und weiterverarbeitet. Die Koordination und Nutzung der Bauwerksdaten erfolgt anhand von Methoden des digitalen Planens, Bauens und Betreibens. Damit kann die Digitalisierung der gesamten Bauwertschöpfungskette erreicht werden.
Alexander Malkwitz, Dirk Schlüter

Privates Baurecht

Zusammenfassung
Inhalte des Kapitels Privates Baurecht sind das Bauvertragsrecht mit den seit dem 01. Januar 2018 geltenden Bestimmungen der §§ 650a-v BGB, die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B), die Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (VOB/C), das Vergaberecht für öffentliche Aufträge nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), der Vergabeverordnung (VgV), den Allgemeinen Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen (VOB/A) und der Verordnung über die Vergabe von öffentlichen Aufträgen im Bereich des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und der Energieversorgung (Sektorenverordnung – SektVO), Leistungsbilder und Honorare für Architekten und Ingenieure nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure 2013, und der Schriftenreihe, Hefte 1 bis 37, des Ausschusses der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V. (AHO) sowie die außergerichtliche Streitbeilegung in der Bau- und Immobilienwirtschaft.
Horst Franke, Claus Jürgen Diederichs, Michael Peine, Matthias Sundermeier

Baubetrieb und Bauverfahrenstechnik

Zusammenfassung
Um die von der Unternehmensleitung gesteckten Ziele auf den Baustellen in die Tat umzusetzen, bedarf es einer entsprechenden Organisation dieser vorübergehenden Fertigungsstätten. Die Organisation setzt sich aus der Aufbauorganisation und der Ablauforganisation zusammen.
Christoph Motzko, Eberhard Petzschmann, Holger Kesting, Manfred Helmus, Peter Böttcher, Marco E. Einhaus, Hendrikje Rahming, Olaf Leitzbach, Dietrich Stein, Robert Stein, Jörg Fenner

Backmatter

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