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Über dieses Buch

Auch wenn Kompetenzen als globale Währung des 21. Jahrhunderts gesehen werden, sind sie eher im Fokus der populärwissenschaftlichen Literatur. Michaela Moser beschreibt in diesem Werk die Ergebnisse einer Studie zu der besonderen Bedeutung von Soft Skills in Bezug auf das operative Personalmanagement. Die Studie operationalisiert den Begriff der Soft Skills und untersucht den zukünftigen Stellenwert überfachlicher Soft Skills mit Blick auf vorliegende Megatrends.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Kaum ein Begriff wird so schillernd besetzt wie der Begriff der Soft Skills. Alleine Google verzeichnet ca. 13 Millionen Ergebnisse für die Suche danach und der Dschungel an populärwissenschaftlicher Ratgeberliteratur zu diesem Begriff ist nahezu unendlich und unübersichtlich. Häufig versprechen die Titel dieser Ratgeber, dass Soft Skills zu beruflichem und persönlichem Erfolg führen und stilisieren sie zu einer Allzweckwaffe (Niermeyer 2006, S. 8): „Top im Job mit Soft Skills“, „Erfolgreich studieren mit Soft Skills“ und „Erfolgsfaktor Soft Skills“. So oder ähnlich lauten einige der Titel deutschsprachiger Bücher, die bei amazon gelistet sind.

Michaela Moser

Kapitel 2. Soft Skills als überfachliche Managementkompetenzen

Die Verwendung des Begriffs Soft Skills ist vor allem in Personalabteilungen, in der Weiterbildung oder bei Personal- bzw. Unternehmensberatungen zu beobachten (Mytzek 2004, S. 24). Die inhaltliche Belegung der Soft Skills ist allerdings sehr unterschiedlich und eine einheitlich anerkannte Definition gibt es bislang nicht. Daraus resultiert eine „willkürlich anmutende Begriffsauslegung und -interpretation“ (Huck-Schade 2003, S. 16).

Michaela Moser

Kapitel 3. Kompetenzen im operativen Personalmanagement

Der Flow-Effekt kennzeichnet einen mentalen Zustand völliger Absorption durch eine Aufgabe (Csikszentmihalyi 2014, S. 59 ff.). Flow-Erlebnisse sorgen für einen Wohlfühleffekt und steigern die Qualität des Arbeits- (er)lebens. Eine handelnde Person hat die Chance, den Flow zu erleben, wenn sie in ihrer Position weder unter- noch überfordert ist (Csikszentmihalyi 2014, S. 93).

Michaela Moser

Kapitel 4. Forschungsprojekt

Es ist das erklärte Ziel dieses Forschungsvorhabens im Zuge einer explorativen Studie, den Stellenwert überfachlicher Kompetenzen in der Unternehmenspraxis zu eruieren und auf Basis der Ergebnisse Handlungsempfehlungen auszusprechen für ein zielgerichtetes und wert-schöpfendes Kompetenzmanagement. Dies impliziert zunächst eine Auswahl zu untersuchender überfachlicher Kompetenzen, um ihre grundsätzliche Bedeutung für die befragten Unternehmen zu ergründen. Da die Wettbewerbsfähigkeit und der Erfolg eines Unternehmens in besonderem Maße von der Gewinnung und Bindung qualifizierter Fach- und Führungskräfte abhängen (Böhm 2007, S. 297), werden die ausgewählten Kompetenzen lediglich für diese beiden Zielgruppen eingehender betrachtet.

Michaela Moser

Kapitel 5. Forschungsergebnisse

Im Zuge der Unternehmens-Befragung wurden insgesamt 661 Unternehmen angeschrieben. Davon haben 122 Unternehmensvertreter den Fragebogen vollständig ausgefüllt (Nettobeteiligung). Daraus resultiert eine Rücklaufquote von 18,5 Prozent.

Michaela Moser

Kapitel 6. Kernaussagen und Handlungsempfehlungen

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass den abgefragten Kompetenzen sowohl für Fach- als auch Führungskräfte eine hohe Bedeutung zugemessen wurde. Für beide Zielgruppen waren die Kommunikations- und Teamfähigkeit insgesamt mit der höchsten Gewichtung ausgewiesen. Bei Führungskräften sind zusätzlich die Führungs-, Entscheidungs- und Verhandlungskompetenz von Bedeutung.

Michaela Moser

Kapitel 7. Fazit und Ausblick

Kompetenzen sind die Basis für Wachstum und Innovation und wirken gleichsam als initiierender wie limitierender Faktor (Kriegesmann/Schwering 2004, S. 12-15; Kriegesmann/Schwering 2006, S. 20 ff.). Aber auch der Fachkräftemangel zwingt Unternehmen, die Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeiter stärker in den Vordergrund der Personalarbeit zu stellen. Überfachliche Kompetenzen nehmen gegenüber Fachkompetenz an Bedeutung zu. Dies resultiert vor allem aus der leichteren Trainierbarkeit von Fachkompetenzen, aber auch aus der veränderten Halbwertszeit des Wissens.

Michaela Moser

Backmatter

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