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5. Begriffs- und Anwendungsvielfalt von Mentoring-Maßnahmen an Hochschulen

  • 2025
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

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Zusammenfassung

Mentoring-Maßnahmen an Hochschulen haben sich seit den 1990er-Jahren stark weiterentwickelt und sind heute in verschiedenen Formaten vertreten. Der Beitrag skizziert die unterschiedlichen Mentoring-Formate und grenzt sie inhaltlich und begrifflich voneinander ab. Zunächst werden die Bandbreite sowie die historische Genese verschiedener Mentoring-Maßnahmen beleuchtet und anschließend die bundesweiten Förderprogramme mit ihrer programmatischen Ausrichtung skizziert. Darüber hinaus werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser unterschiedlichen zentralen Mentoringformate an Hochschulen systematisch herausgestellt. Der Fokus liegt auf formalisierten Mentoring-Maßnahmen mit einer institutionalisierten Koordinationsstelle, wobei zwischen Mentoring-Programmen und Mentoring-Systemen differenziert wird. Mentoring-Programme zielen auf die Verbesserung der Chancengleichheit und Karriereförderung von Frauen ab, während Mentoring-Systeme die Studienabbruchquoten senken und die Studienqualität verbessern sollen. Der Beitrag zeigt, wie unterschiedlich Mentoring-Maßnahmen an Hochschulen ausgestaltet sein können und warum eine klare begriffliche und konzeptionelle Abgrenzung wichtig ist. Eine klare inhaltliche und begriffliche Abgrenzung zwischen Mentoring-Programmen und Mentoring-Systemen bildet eine zentrale Voraussetzung, um über ihre unterschiedlichen Konzepte und Profile zu kommunizieren und sie bewerben zu können. Die Konzept- und Begriffsschärfung ist besonders für die potentiellen Programmteilnehmenden bzw. Zielgruppen relevant. Es ermöglicht eine schnelle Orientierung und Entscheidungsfindung im Angebotsdschungel. Darüber hinaus unterstützt die Profilklarheit auch die Beratungstätigkeit von Wissenschaftsmanager*innen in den Hochschulen, indem ein passgenaues Angebot identifiziert und ggf. darauf verwiesen werden kann. Für die Entscheidungstragenden kann es relevant sein, das Spektrum von Mentoring-Maßnahmen zu kennen, weil sich auf dieser Basis verstärkt zielgerechte Angebote innerhalb der Institution entwickeln lassen. Zugleich können sie die Vielfalt zielgruppenspezifischer Mentoring-Formate in ihrer Außendarstellung als Standort- und Wettbewerbsfaktor kommunizieren. Insgesamt betrachtet birgt eine Klarheit über die unterschiedlichen Zielsetzungen, Zielgruppen und daraus resultierende Ausgestaltung von Mentoring-Programmen und Mentoring-Systemen eine große Chance, passgenaue und damit auch qualitativ hochwertige Angebote zu entwickeln.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um die überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Fassung von Kamm und Wolf (2015) und Kamm und Wolf (2017).

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Titel
Begriffs- und Anwendungsvielfalt von Mentoring-Maßnahmen an Hochschulen
Verfasst von
Ruth Kamm
Henrike Wolf
Copyright-Jahr
2025
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-47840-7_5
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