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Über dieses Buch

Florian Wetjen entwickelt in diesem Buch unter Zuhilfenahme der Prospekt-Theorie ein Prinzipal-Agenten-Modell zur Analyse budgetinduzierter Anreizwirkungen. Er liefert damit Hinweise auf die optimale Höhe einer Budgetgröße und den optimalen Partizipationsgrad bei der Budgeterstellung. Das Modell erklärt zudem die heterogenen Forschungsergebnisse der ökonomischen Modelltheorie und der empirischen betriebswirtschaftlichen und psychologischen Forschung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Budgetierungssysteme werden in nahezu jedem Unternehmen als übergreifende Controllinginstrumente eingesetzt. Insbesondere wird die Planung, Steuerung und Kontrolle dezentraler Einheiten durch die Budgetierung stark vereinfacht. In der betrieblichen Praxis wird ein Budgetierungssystem häufig mit einem Anreizsystem kombiniert.
Florian Wetjen

Chapter 2. Zusammenspiel von Budgetierungs- und Anreizsystemen

In der betrieblichen Praxis und der einschlägigen Forschungsliteratur werden Anreizund Budgetierungssysteme oftmals unabhängig voneinander betrachtet. Die Analyse budgetinduzierter Anreizwirkungen erfordert jedoch eine ganzheitliche Betrachtung beider Systeme: Ein Budget stellt in Anreizverträgen häufig eine Zielgröße dar, an welche die Entlohnung eines Budgetnehmers gekoppelt ist. Eine Kombination von Budgetierungs- und Anreizsystemen soll helfen, die sachliche und personelle Koordination in Unternehmen zu erleichtern.
Florian Wetjen

Chapter 3. Agency-theoretische Analyse budgetinduzierter Anreizwirkungen

Modelltheoretische Analysen aus dem Blickwinkel der Prinzipal-Agenten-Theorie sind in der Controllingforschung in Bezug auf personelle Koordinationsfragen ein etabliertes Instrumentarium. Der aus der Mikroökonomik entliehene Ansatz basiert auf der Grundidee, dass ein Unternehmen aus einer zielgerichteten Ansammlung von Verträgen aufgebaut ist. Bestandteile dieser Verträge sind Weisungsrechte, Entscheidungsspielräume und variable – unter Umständen budgetbasierte – Entlohnungszahlungen, welche die Handlungen von Wirtschaftssubjekten beeinflussen.
Florian Wetjen

Chapter 4. Motivationspsychologische Analyse budgetinduzierter Anreizwirkungen

Ziele und Zielvorgaben nehmen in der psychologischen Forschungslandschaft eine omnipräsente Position ein. Insbesondere die Motivationspsychologie beschäftigt sich ausführlich mit den motivationalen Auswirkungen von Zielvorgaben. Die gewonnenen Erkenntnisse weisen auf wichtige Aspekte für ein verbessertes Verständnis der vorliegenden Budgetierungs-Thematik hin.
Florian Wetjen

Chapter 5. Entscheidungsverhalten in Budgetierungssituationen

Die Annahme eines erwartungsnutzenmaximierenden Agenten in modelltheoretischen Analysen von Budgetierungsmechanismen vernachlässigt möglicherweise psychologische Aspekte in Bezug auf budgetinduzierte Anreizwirkungen. In diesem Kapitel wird erörtert, ob das Entscheidungsverhalten der Akteure besser mithilfe deskriptiv geprägter Entscheidungstheorien abgebildet werden kann. Deskriptive Entscheidungstheorien ermöglichen die Berücksichtigung psychologisch bedingter Entscheidungskriterien.
Florian Wetjen

Chapter 6. Anreizwirkungen unter Einbezug der Prospekt-Theorie

Im folgenden Kapitel wird ein Prinzipal-Agenten-Modell zur Erklärung budgetinduzierter Anreizwirkungen unter Einbezug der Prospekt-Theorie entwickelt. Auf der Grundlage modelltheoretischer Überlegungen wird erstens untersucht, welche Anreizeffekte von der Budgethöhe ausgehen, wenn diese eine referenzpunktbeeinflussende Eigenschaft aufweist. Zweitens wird die Idee verfolgt, dass eine partizipative Budgetfestlegung zu einer Verstärkung intrinsischer Motivation führen kann, woraus eine Beeinflussung budgetinduzierter Anreizwirkungen resultiert.
Florian Wetjen

Chapter 7. Zusammenfassende Würdigung der Thematik und Ausblick

Das Ziel der Untersuchung war es, die Motivationswirkungen von Budgetvorgaben und deren Festlegungsstrategien zu analysieren. Angeregt wurde die Untersuchung durch heterogene Forschungsergebnisse über Motivationswirkungen, die von der Budgethöhe und dem Partizipationsgrad bei der Festlegung der Budgetgröße ausgehen.
Florian Wetjen

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