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Beim Lahmen lernt man Hinken

Wie Sprichwörter Ihr Unternehmen voranbringen – wenn Sie diese beachten

  • 2020
  • Buch

Über dieses Buch

Entdecken Sie in diesem Buch passende Sprichwörter und Redensarten für die Unternehmensführung

In seinem Buch „Beim Lahmen lernt man Hinken“ führt Holm Landrock mit einem Augenzwinkern und einer ganzen Menge bekannter Redensarten durch die Welt der Wirtschaft im Zeitalter der Digitalisierung. Über viele Jahrhunderte hat der Volksmund eine Unmenge von Sprichwörtern geschaffen, welche die Weisheiten der verschiedenen Epochen widerspiegeln. Wer die in diesen Sprichwörtern vermittelten Grundsätze ignoriert, wird privat wie geschäftlich scheitern. Das macht „Beim Lahmen lernt man Hinken“ zu einem amüsanten Sachbuch für alle, die Bildungsfutter und Lesespaß in einem haben möchten.

Der Inhalt des Buchs über Redensarten für die Unternehmensführung im Überblick

Das Buch „Beim Lahmen lernt man Hinken“ gibt Tipps zur Unternehmensführung am Beispiel zahlreicher Sprichwörter wie:

• Schuster, bleib bei Deinem Leisten

• Der Krug geht solange zum Wasser, bis er bricht

• Hochmut kommt vor dem Fall

• Ein Erfahrener ist besser als zehn Gelehrte

• Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen

• Beim Lahmen lernt man Hinken

• Und viele weitere bekannte Sprichwörter

Es richtet sich nicht nur an Manager und Führungskräfte aus allen Branchen, sondern auch an interessierte Laien sowie sprachlich Interessierte aller Berufsgruppen. Darüber hinaus können sich vielleicht sogar Studierende sowie Start-ups praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihre Arbeit einholen.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Frontmatter

  2. Kapitel 1. Einleitung

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Über viele Jahrhunderte hat der Volksmund eine Unmenge von Sprichwörtern geschaffen, die die Weisheit dieser Jahrhunderte widerspiegeln. Auch Gesetzgeber waren zu den Zeiten, in der die wenigsten des Lesens kundig waren, bemüht, Regeln und Verhaltensweisen in kurze, leicht zu merkende Sprüche zu packen. Wer die in diesen Sprichwörtern vermittelten Grundsätze ignoriert, wird privat wie geschäftlich scheitern.
  3. Kapitel 2. Schuster, bleib bei Deinem Leisten

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    So, wie die industrielle Schuhfabrikation den Leisten der Maßfertigung aus dem Alltagsleben verdrängt hat, ist auch dieses Sprichwort in Vergessenheit geraten. Dabei verdeutlicht es, wie wichtig es ist, auf die wesentlichen Fähigkeiten und Kenntnisse des eigenen Unternehmens zu vertrauen und daran festzuhalten.
  4. Kapitel 3. Der Krug geht solange zum Wasser, bis er bricht

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Mit anderen Worten: Nichts hält ewig. Heute wird dieses Sprichwort hin und wieder im Sinne von „Hochmut kommt vor dem Fall“ verwendet. Hin und wieder sollten Investitionen in die technische Ausrüstung des Unternehmens fließen, auch wenn die vorhandene Technik vielleicht noch funktioniert. Kaputte Stühle, klapprige Tastaturen und fehleranfällige Maschinen sind oft der Grund für eine sinkende Produktivität.
  5. Kapitel 4. Es ist nichts so fein gesponnen, dass es nicht kommt ans Licht der Sonnen

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Am großen Turm des ehemaligen Dresdner Landgerichts am Münchner Platz sowie an einer Wand eines Innenhofs des Kriminalgerichts Moabit kann man Varianten der Spruchweisheit wie: „Nichts ist so fein gesponnen, dass es nicht kommt zur Sonnen“ lesen. Für Unternehmer und Unternehmerinnen bedeutet es in erster Linie, Verlockungen wie der Ausnutzung von Steuerschlupflöchern, versteckten Privatentnahmen und anderen kleinen und großen Schurkereien zu widerstehen.
  6. Kapitel 5. Hochmut kommt vor dem Fall

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Hochmut und Selbstüberschätzung sind neben Gier und Inkompetenz die häufigsten Gründe für Unternehmenspleiten. Ein Unternehmer glaubte an seine ewig dauernde Überlegenheit und die Abhängigkeit seiner Kunden von seinen Dienstleistungen – und scheiterte.
  7. Kapitel 6. Ein Frosch, der mit Mühe kaum …

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Wilhelm Busch dichtete einen der stärksten Merksätze für Unternehmensführer: „Ein Frosch, der mit Mühe kaum gekrochen ist auf einen Baum, schon glaubt, dass er ein Vogel wär, so irrt sich der.“ Bescheidenheit ist auch für Unternehmensführer eine Tugend. Das gilt auch für das Aufhübschen der eigenen Biografie.
  8. Kapitel 7. Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Dieses Sprichwort, das warnen und anregen soll, wird im Zeitalter sich wandelnder Investionsprizipien wieder interessant. Wer zum Beispiel große Mengen Risikokapital eingeworben hat, bekommt wahrscheinlich auch weiteres. Unternehmer mit bescheidenen Mitteln, werden vermutlich lange Zeit klein bleiben.
  9. Kapitel 8. Beim Lahmen lernt man Hinken

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Es gibt Situationen, in denen es unangebracht ist, sich so zu verhalten wie alle anderen um einen herum. Es ist denkbar, dass sich die anderen gerade falsch verhalten. Ein Softwareunternehmen aus Süddeutschland hatte Mitte der Neunziger die Möglichkeit, als erstes Unternehmen ein neues Werbemedium zu nutzen. Es orientierte sich jedoch an den lahmenden Marktbegleitern und verlor seine gute Wettbewerbsposition.
  10. Kapitel 9. Man treibt den Bock wohl aus dem Garten, doch der Gestank bleibt gemeiniglich drin

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Noch aus Luthers Zeiten stammt dieses Sprichwort. Es ist wie so oft ein Gleichnis aus dem landwirtschaftlichen Umfeld. Den modernen Unternehmensführer soll es an die genaue Prüfung spontaner Entscheidungen in Krisensituationen erinnern, denn nicht immer ist die erste Eingebung die richtige.
  11. Kapitel 10. Lehrers Kind und Pfarrers Vieh gedeihen selten oder nie

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Klar und logisch präsentiert sich dieses Sprichwort: Da sich der Lehrer um anderer Leute Kinder und der Pfarrer um die Schäfchen seiner Gemeinde kümmern müssen, fehlt ihnen die Zeit, sich um ihre eigenen Belange zu kümmern. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter und ein organisches Wachstum des Unternehmens sind für den langfristigen Erfolg ebenso essentiell wie die Werbung für sich selbst.
  12. Kapitel 11. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Wer mit sehr vielen Menschen in Kontakt kommt, kennt die unterschiedlichsten Charaktere. Mitunter beschleicht einen das Gefühl, einige Menschen sind mit dem Schnellzug durch die Kinderstube gefahren. Bei einem schlechten Umgangston gegenüber den Mitarbeitern, die dann oft als Untergebene betrachtet werden, und bei einem unpassenden Verhalten gegenüber den Kunden wirkt sich die mangelhafte Erziehung direkt auf den Unternehmenserfolg aus.
  13. Kapitel 12. Wes Brot ich eß, des Lied ich sing

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Die alte Redensart beschreibt die Abhängigkeit einer Person von ihrem Brotherrn. Was für Landsknechte überlebenswichtig war, kann für ein Unternehmen kritisch werden, weil unbedingter Opportunismus Lieferanten austauschbar macht.
  14. Kapitel 13. Von zehn Geheimnissen soll man neun bei sich bewahren und das zehnte nicht ausplaudern

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Es liegt auf der Hand: Geschäfte sind Vertrauenssache. Im Zeitalter von Industriespionage, Produktiraterie und Plagiaten ist der Schutz intellektuellen Eigentums wichtig. Allerdings führt eine Transparenz bei banaleren Informationen wie Geschäftszahlen zu einer besseren Sichtbarkeit im Markt. Kluge Unternehmensführer kennen den Unterschied zwischen Geheimhaltung und Vertuschung.
  15. Kapitel 14. Wer sich selbst kennt, spottet nicht über andere

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Klatsch und Tratsch sind dem Menschen so eigen wie Essen, Trinken und Atmen. Wenngleich interessante Sachen berichtet werden, ist Klatsch der Unternehmenskultur abträglich, zumindest dann, wenn es Klatsch zu Mitarbeitern ist. Die Kaffeeküche hat ihren Stellenwert für den informellen Informationsfluss, kann aber auch die Keimzelle für eine sinkende Arbeitsmoral sein.
  16. Kapitel 15. Man soll nicht mit der Wurst nach der Speckseite werfen

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Die Redensart beschreibt den Vorgang, wenn etwas Billiges mit etwas Teurem erkauft wird. Mitunter leisten teure Mitarbeiter nicht, was von Ihnen erwartet wird. Das kann die Unternehmenführung jedoch nur feststellen, wenn sie mit den Prozessen in ihrer Firma im Detail vertraut sind. Sonst kann es passieren, dass auch für einfachste Vorgänge sehr viel Geld ausgegeben wird.
  17. Kapitel 16. Viele Federn machen ein Bett

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Wer ein Unternehmen leitet, füllt im übertragenen Sinne ein Federbett. Das ist aufwendig, hält aber sehr sehr lange. Das schont Ressourcen, und einmal geleistete Arbeit macht sich mehrfach bezahlt. Selbstverständlich lässt sich ein vordergründig ähnliches Produkt auch mit einem anderen Material und viel weniger Arbeit herstellen. Darüber, ob dies eine gute Idee ist, unterrichtet dieses Sprichwort.
  18. Kapitel 17. Wenn der Wind in einen Haufen Federn stößt, so sind sie bald zerstreut

    Holm Landrock
    Zusammenfassung
    Viele Federn machen ein Bett, lautete das Sprichwort aus Kap. 16. Nun sind viele Dinge auf der Welt fragil. Das gilt für das Kartenhaus, für einen Haufen Federn und für so manches Unternehmenskonzept. Früher oder später wird für Unternehmen auch das Tricksen verlockend, ob zur Vermeidung von Steuern, ob zur Steigerung oder Verringerung des flüssigen Kapitals oder ob einfach nur beim Füllen der Auftragsbücher. Doch Obacht: Wie steht gerade der Wind?
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Titel
Beim Lahmen lernt man Hinken
Verfasst von
Holm Landrock
Copyright-Jahr
2020
Electronic ISBN
978-3-658-24001-1
Print ISBN
978-3-658-24000-4
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-24001-1

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    Bildnachweise
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