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Über dieses Buch

Daniel Hensels Studie bietet einen völlig neuen Blick auf die Entwicklung der Tonalität. Es wurden neben einfachen statistischen Verfahren spezielle Klanganalyse-Visualisierungen erarbeitet, die die Entwicklung der Klangqualität in ihrer zeitlichen Ausprägung über ganze Werkgruppen hinweg darstellen können. Ziel war es herauszufinden, wie sehr die Modi die Harmonik determinieren, ob sie sich statistisch voneinander unterscheiden und sich dadurch in ihrer Existenz beweisen lassen. Hierfür entwickelte der Autor zusammen mit dem Informatiker Ingo Jache den PALESTRiNIZER. Mit ihm untersuchte er die Möglichkeiten der computergestützten automatisierten Musikanalyse anhand des Verhältnisses von Modus und Klang in 253 Motetten von Lassus und Palestrina. ​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Grundlage dieses Buches bildet die Habilitationsschrift in systematischer Musikwissenschaft „Modus, Klang- und Zeitgestaltung in Motetten Orlando di Lassos und Giovanni Pierluigi da Palestrinas“, die als vollgültige Habilitationsleistung angenommen wurde und am 4.5.2016 zur Ernennung des Autors zum Privat-Dozenten an der Martin-Luther-Universität zu Halle-Wittenberg führte. Die dafür durchgeführte Studie basiert auf dem Aufsatz „Modus und Akkord“, Klangliche Strukturen in der Spätzeit des modalen Systems von Peter Ackermann.
Daniel Hensel

Chapter 2. Voraussetzungen und Methodik der Studie

Die Moduslehre soll kurz skizziert werden, da die Historie des Tonsystems in dieser systematischen Untersuchung zum tieferen Verständnis nicht unterschlagen werden darf. Eine Bewusstmachung dessen, was die Modi einst waren und aus welcher Geisteswelt sie historisch stammen, schien überdies notwendig, um Kriterien zu finden, die Modi auch zuverlässig bestimmen zu können.
Daniel Hensel

Chapter 3. Die Software Palestrinizer

Eine Computersoftware wurde entworfen, die das Stück in ein selbstgewähltes Raster unterteilt, sei es ein Semifusa-, Fusa-, Semiminima-, Minima- oder Semibrevis-Raster. Da zu Anfang vornehmlich Musik von Palestrina analysiert werden sollte, kombinierten wir seinen Namen mit dem englischen to analyze, so wurde daraus der Palestrinizer. Das Programm analysiert die zuvor eingegebenen Partituren anhand des MIDIstroms, also anhand des klingenden Noten-Ereignisses, und wertet den Intervallaufbau der Klänge aus, qualifiziert diese nach konsonanten oder dissonanten Klängen und vergleicht schließlich die verschiedenen Analysen untereinander.
Daniel Hensel

Chapter 4. Analysen

Es muss betont werden, dass bei der Auswahl der Musikwerke die Quellenkritik nicht im Vordergrund stand, sondern effizient zu MIDI-Material zu gelangen. Damit die Ergebnisse aber verifizierbar sind, wurde das Ausgangsmaterial auf seine Zuverlässigkeit geprüft. Dies sei nur deshalb erwähnt, weil manch einem die Materialauswahl zumindest unorthodox vorkommen könnte.
Daniel Hensel

Backmatter

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