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Über dieses Buch

Für Anwender wie Software-Firmen wird die Frage der Benutzerfreundlichkeit ein zunehmend wichtiges Kriterium für Einsatz und Verkauf. Das Buch behandelt die Frage der Benutzerfreundlichkeit und zeigt Realisierungsmöglichkeiten. Die Analyse einer zu diesem Thema durchgeführten empirischen Untersuchung deckt eine Reihe Schwachstellen auf, die Software-Firmen und Anwenderunternehmen gleichermaßen betreffen. Die dazu erarbeiteten Verbesserungsvorschläge sollen zu mehr benutzergerechten Programmen führen und den Anwenderunternehmen eine Hilfe bei der Software-Auswahl und -Einführung sein.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Problemstellung

Zusammenfassung
Diese Arbeit basiert auf der Annahme, daß die Erstellung benutzerfreundlicher Software nicht nur von dem Maß des Wissens über den späteren Benutzer abhängt — wie dies insbesondere in kognitionspsychologischen Ansätzen vertreten wird -, sondern auch ganz speziell von der Qualifikation der Software-Designer determiniert wird. Dieser Personenkreis prägt, angefangen bei der Systemanalyse bis hin zur Programmerstellung, das Bild des Produkts nachhaltig. Obwohl man annehmen sollte, daß das Wissen über den Benutzer — z.B. über seine Aktivitäten, seine Handlungen und sein Verständnis bei der Interaktion mit dem EDV-System — größtenteils für die Gruppe der Designer geschaffen wird, zeigen doch einerseits die immer noch vorhandenen Software-Schwächen und andererseits die zwischen Hochschulen und Entwicklungshäusern bestehende — speziell in Fragen der Oberflächengestaltung von Software — geringe Kooperation, daß offensichtlich ein Defizitbereich existiert, der auch nicht alleine durch die Forderung nach verstärkter Zusammenarbeit zwischen Theorie und Praxis beseitigt werden kann./1/
Ralf Oetinger

2. Veränderungen der Rahmenbedingungen durch den Einsatz neuer Technologien (insbesondere EDV)

Zusammenfassung
Der Begriff „Technologie“ beinhaltet das Wissen um Verfahren, Methoden und Möglichkeiten der Anwendung bzw. Nutzung bestimmter Erkenntnisse einer Fachdisziplin./1/ Den Begriff „technologisch“ kann man als Oberbegriff für technisch-organisatorisch-ökonomische Bedingungen verstehen./2/ D.h., durch technologische Entwicklungen werden z.B. auch organisatorische und ökonomische Bedingungen einer Unternehmung beeinflußt.
Ralf Oetinger

3. Eingrenzung des Untersuchungsbereichs

Zusammenfassung
Als potentielle Einsatzfelder der EDV (außerhalb der Software-Häuser) lassen sich zwei z.Z. stark differierende Bereiche unterscheiden.
Ralf Oetinger

4. Akzeptanz und Motivation als Voraussetzungen einer effektiven Nutzung neuer Technologien in Büro und Verwaltung

Zusammenfassung
Wie sich aus der Beschreibung des allgemeinen EDV-Umfeldes (Kapitel 2) erkennen läßt, führt die Mikroelektronik zu erheblichen und tiefgreifenden Veränderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Reduziert man die Betrachtung dieser Auswirkungen auf den hier behandelten Büro- und Verwaltungsbereich, so sieht man sich dort einer kontroversen Situation gegenüber:
Gerade in diesem Bereich trifft die Einführung neuer Techniksysteme auf Mitarbeiter, die über Jahre hinweg nur relativ wenig Veränderungen in Hinblick auf den Arbeitsinhalt bzw. die Arbeitsorganisation sowie auf die Arbeitsmittel erlebt haben./1/ Durch die Konfrontation mit gänzlich neuen Verfahren und zugleich teilweise neuen Organisationsformen sind erhebliche Probleme auf den unterschiedlichsten Ebenen innerhalb des Arbeitsprozesses zu erwarten. Oft steht dabei das Wissen der Betroffenen um die Notwendigkeit des Einsatzes effektiverer Hilfsmittel der Furcht vor Arbeitsplatzverlust aber auch der Angst vor Bedienungsschwierigkeiten mit den neuen Geräte gegenüber./2/
Ralf Oetinger

5. Aufgabenbezogene Anforderungen an die Software-Gestaltung

Zusammenfassung
Ausgehend von den Funktionen in Büro und Verwaltung lassen sich, wie in Kapitel 3.2 bereits kurz beschrieben, die Haupttätigkeiten: Führungs-, Fach- und Spezial-, (einfache) Sachbearbeitungs- und Unterstützungstätigkeiten (Sekretariatstätigkeiten) unterscheiden. Dabei können zum einen Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit von Software-Produkten aus verhaltenswissenschaftlichen Überlegungen — wie im vorangegangenen Kapitel diskutiert — abgeleitet werden. Zum anderen ergeben sich weitere Anforderungen in diesem Sinne aus den unterschiedlichen Einzeltätigkeiten im Bürobereich. Daneben resultieren aus den Einzeltätigkeiten auch Anforderungen an die Funktionalität der Software, d.h. z.B. an die Art und den Umfang der Programmfunktionen zur Unterstützung bei der Problemlösung.
Ralf Oetinger

6. Darstellung der Gestaltungselemente für die Software-Entwicklung und ihre arbeitswissenschaftliche Relevanz zur Unterstützung von Büro- und Verwaltungstätigkeiten

Zusammenfassung
Betrachtet man die in Kapitel 4 dargestellten Technikkomponenten, durch die die Akzeptanz determiniert wird, so ergibt sich daraus einerseits die Betonung des Aspekts der Aufgabenbezogenheit und andererseits der Benutzerfreundlichkeit.Der aufgabenbezogene Entwurf von Software orientiert sich an den Tätigkeitsinhalten und den damit verbundenen Aufgabenstellungen, die in Kapitel 5 dargestellt wurden.
Ralf Oetinger

7. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur Entwicklung von Software für den Büro- und Verwaltungsbereich

Zusammenfassung
Die Befragung befaßt sich — wie eingangs bereits erwähnt (vgl. Kapitel 1) — mit arbeitswissenschaftlichen Fragestellungen im Rahmen der Software-Ent-wicklung./1/
Ralf Oetinger

8. Lösungsansätze zur Realisierung einer benutzerfreundlichen Software-Entwicklung aus der arbeitswissenschaftlichen Bewertung der dargestellten Defizitbereiche

Zusammenfassung
Wie aus der Defizitanalyse in Kapitel 7 ersichtlich, sind Schwachstellen im Software-Design auf einem sehr breiten Bereich anzutreffen. Als externe Störgrößen auf Seiten der Designer sind hauptsächlich zu nennen:
  • Defizite in der Ausbildung
  • Restriktionen durch die eingesetzte Hardware
  • Restriktionen durch die zur Programmerstellung eingesetzten Entwicklungswerkzeuge.
Ralf Oetinger

9. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Die zunehmende Verbreitung der EDV in allen Unternehmensbereichen führt dazu, daß auch in stärkerem Maße solche Personen damit konfrontiert werden, die i.d.R. über keinerlei EDV-Erfahrung verfügen. Die dadurch verursachten qualifikatorischen Anforderungen können aller Voraussicht nach in angemessener Zeit nicht ausschließlich mit Hilfe von Schulungs- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen bewältigt werden. D.h., es ist aus humanen und wirtschaftlichen Gründen notwendig, die Computerprogramme (Software) den Anwendererfordernissen anzupassen. In diesem Zusammenhang kommt der richtigen Software-Entwicklung, d.h. der Orientierung der Entwicklung an den Bedürfnissen der späteren Anwender, primäre Bedeutung zu.
Ralf Oetinger

Backmatter

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