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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Primäres Ziel von Arbeiten auf dem Gebiet der Benutzermodellierung in Computer- Dialogsystemen ist es, die Brauchbarkeit solcher Systeme als Hilfsmittel bei Problemlöseprozessen zu verbessern. Es wird also von der Grundsituation ausgegangen, daß ein Benutzer durch Interaktion mit einem Dialogsystem ein bestimmtes Problem zu lösen versucht. Ein solcher Dialog ist, sowohl vom Benutzer als auch vom System her gesehen, zielorientiert. Das Ziel des Benutzers ist durch die Problemstellung vorgegeben, das Ziel des Systems sollte darin bestehen, den Benutzer bei der Erreichung seines Ziels weitestmöglich zu unterstützen.
Alfred Kobsa

2. Inhalte Eines Benutzermodells

Zusammenfassung
Das folgende Kapitel enthält ausführliche Vorschläge dafür, welche Inhalte ein Benutzermodell in einem Dialogsystem umfassen sollte. Diese Inhalte werden zuerst informell eingeführt und dann im weiteren konkretisiert. Es werden weiters Hinweise gegeben, wofür diese Inhalte im Dialogprozeß verwendet werden können. Ausführlicher wird dieses Thema aber erst in Kapitel 5 behandelt.
Alfred Kobsa

3. Repräsentationsschemata zur Darstellung von Akteurmodellen

Zusammenfassung
Die im vorangegangenen Kapitel aufgezählten Inhalte eines Benutzermodells müssen einem komputationalen Dialogsystem irgendwie zugänglich gemacht werden, sie müssen — in moderner KI-Terminologieirgendwie „repräsentiert“ werden. Bei dieser Aufgabe kann auf umfangreiche Ergebnisse der KI-Teildisziplin der „Wissensrepräsentationsforschung“ zurückgegriffen werden. Da der Begriff der „Wissensrepräsentation“ in der KI-Forschung derzeit noch sehr vage und unklar ist bzw. in den folgenden Ausführungen von einer bestimmten Hintergrundsauffassung darüber ausgegangen wird, hier einige Vorbemerkungen dazu:
Alfred Kobsa

4. Der Aufbau von Benutzermodellen durch das Dialogsystem

Zusammenfassung
In diesem Abschnitt soll näher darauf eingegangen werden, aus welchen Quellen ein Dialogsystem im Laufe des Dialogs Annahmen über die Überzeugungen und Ziele des Benutzers bilden kann. Es werden dabei zuerst solche Annahmen untersucht, die standardmäßig über den Benutzer getroffen werden können. In Abschnitt 4.3. wird auf Annahmen eingegangen, die aus den Dialogbeiträgen des Benutzers (d.h. aus dessen Mitteilungen, Fragen und Anweisungen) resultieren. Danach werden Eintragungen in das Benutzermodell behandelt, die durchgeführt werden können, wenn das Dialogsystem selbst bestimmte Dialogbeiträge liefert. In Abschnitt 4.5. wird auf Inferenzbildung und Stereotypenabruf, und in Abschnitt 4.6. kurz auf einige weitere Quellen zur Überzeugungsbildung über den Benutzer eingegangen. Die theoretischen Ausführungen werden durch Verweise auf die entsprechenden Prozesse im System VIE-DPM illustriert.
Alfred Kobsa

5. Die Verwendung von Benutzermodellen zur Unterstützung der Dialogsteuerung

Zusammenfassung
Es wurde in dieser Arbeit bereits mehrfach allgemein darauf eingegangen, auf welche Art und Weise ein Dialogsystem seine Annahmen über die Überzeugungen, Ziele und Pläne des Benutzers als Unterstützung im Rahmen der Dialoggestaltung verwenden kann. In diesem Kapitel soll nun spezieller untersucht werden, wie ein Benutzermodell bereits auf Basis der bisher behandelten Grundlagen zu einer Dialogsteuerung herangezogen werden kann.
Alfred Kobsa

6. Rückblicke und Ausblicke

Zusammenfassung
Der Problemkreis der Benutzermodellierung wurde in dieser Arbeit vorwiegend mit Hilfe einer „Bottom-Up“-Strategie untersucht. Es wurde zuerst analysiert, welche Arten von Überzeugungen und Zielen einem Benutzer eines Dialogsystems zugesprochen werden können und sollen (Kapitel 2). Darauf aufbauend wurde ein Repräsentationssystem entwickelt, mit dem alle postulierten Klassen von Überzeugungen und Zielen in adäquater Weise formal dargestellt werden können (Kapitel 3). In Kapitel 4 wurde dann untersucht, aus welchen Quellen ein Dialogsystem Annahmen über solche Überzeugungen und Ziele des Benutzers beziehen kann, und in Kapitel 5, auf welche Art und Weise ein Dialogsystem solche Annahmen zur Gestaltung des eigenen Dialogverhaltens verwenden kann. Diese sequentielle Gliederung ist selbstverständlich nur ein didaktisches Hilfsmittel. Eine Analyse der Prozesse zum Aufbau und zur Verwendung von Benutzermodellen hat natürlich auch Auswirkungen auf die Frage, welche Arten von Überzeugungen und Zielen überhaupt unterschieden werden können, und damit auch auf Repräsentationsaspekte.
Alfred Kobsa

Backmatter

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