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Über dieses Buch

Aufbauend auf einer umfassenden Analyse des bestehenden Wissens aus internationaler Partizipations- und Technologieforschung entwickelt Katharina Große in diesem Buch erstmals eine theoretisch fundierte Benutzertypologie für E-Partizipation in Deutschland. Die Autorin beschreibt die fünf Partizipationstypen: Gestalter, Optimierer, Spieler, Weltverbesserer und Bemühte. Für jeden dieser Typen leitet sie spezifische Anforderungen ab und übersetzt diese in konkrete Gestaltungsempfehlungen. Damit schafft sie die Grundlage für Politiker, Verwaltungsmitarbeiter und Softwareentwickler, um E-Partizipation benutzerfreundlicher zu gestalten und Beteiligungsbarrieren abzubauen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Relevanz und Hintergrund der Untersuchung

E-Partizipation, die Online-Beteiligung von Bürgern an Entscheidungsprozessen in Politik und Verwaltung, ist eins der zentralen Themen, welche die aktuelle Debatte um die Weiterentwicklung staatlicher Prozesse in Deutschland prägen: Regierungsprogramme betonen den Mehrwert von E-Partizipation, Landesregierungen bauen Online-Beteiligungsportale auf (siehe Kapitel 5.7.1). Ermöglicht wird diese neue Online-Interaktion von Staat und Bürgern durch die Evolution des Internets von 1.0 zu 2.0, wie sie von Lucke (2016) beschreibt: In den 1990er-Jahren wurde das Internet für private Benutzer zugänglich gemacht. Mit dem neuen Jahrtausend wurde das Web 2.0 geboren.
Katharina Große

Chapter 2. Forschungsfrage und Ziel der Untersuchung

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es Potential gibt, die Benutzergruppe von E-Partizipation zu erweitern und dass eine solche Erweiterung besonders vor dem Hintergrund der Innovation erstrebenswert ist. Eine Möglichkeit ist, bei der (erneuten) Teilnahme-Entscheidung anzusetzen, die unter anderem davon beeinflusst wird, wie gut das Design auf die Bedürfnisse der potentiellen Benutzer zugeschnitten ist. Gleichzeitig scheint es aber unrealistisch, dass in naher Zukunft E-Partizipationsprojekte mit ausreichend Ressourcen ausgestattet werden, um Benutzer-Recherche für E-Partizipation voranzutreiben, wie sich in der Befragung von Beteiligungsagenturen gezeigt hat (siehe Anhang A).
Katharina Große

Chapter 3. Herausforderungen und Einschränkungen der Untersuchung

Um das hier vorgestellte Forschungsvorhaben zu schärfen, werden ergänzend zur Zielbeschreibung im vorangegangenen Absatz einige Herausforderungen und Einschränkungen erläutert.
Katharina Große

Chapter 4. Aufbau der Untersuchung

Im Folgenden wird zuerst in Kapitel 5 der Begriff der E-Partizipation anhand einer Diskussion über den aktuellen Forschungsstand definiert, bevor die Methodologie dieser Untersuchung in Kapitel 6 besprochen wird. Anschließend wird zunächst UF I in Kapitel 7 und Kapitel 8 beantwortet. Dazu werden in Kapitel 7 aus den zentralen Theorien politischer Partizipation und Technologienutzung Merkmale abgeleitet.
Katharina Große

Chapter 5. Definition des Untersuchungsgegenstandes über den Stand der Forschung

Zwar kann E-Partizipation durchaus als noch kaum erforschtes Gebiet betrachtet werden, wie sich im Laufe dieses Kapitels zeigen wird. Jedoch hat das Zusammenspiel von Internet und Politik beziehungsweise Gesellschaft seit der Entstehung des Internets wissenschaftliches Interesse auf sich gezogen. Zentrale Werke waren dabei sicherlich Putnams „Bowling Alone“ (2001), das sich mit den Auswirkungen des Internets auf die Freizeitgestaltung und somit das soziale Kapital einer Gesellschaft beschäftigte. Zur gleichen Zeit untersuchte Norris (2006, erste Ausgabe 2001) die Frage, wie sich Internetnutzer von Nicht-Nutzern unterscheiden.
Katharina Große

Chapter 6. Methodologie der Untersuchung

Wie bereits im Rahmen der Vorstellung der Forschungsfragen und -ziele diskutiert (siehe Kapitel 2), ist der Ansatz dieser Forschung explorativ. Es sollen mögliche Verhaltensmuster der Teilnahme an Online-Partizipation identifiziert und beschrieben werden. Gleichermaßen folgt die Arbeit einem gestalterischen Ansatz, sodass aus diesen Entdeckungen Gestaltungsempfehlungen abgeleitet werden.
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Chapter 7. Theoretische Entwicklung der Merkmalsliste

Im Folgenden wird die vorläufige Merkmalsliste entwickelt. Verwandtes Wissen lässt sich beim Forschungsgegenstand der Online-Partizipation aus verschiedenen Richtungen gewinnen. Direkt von der Wortzusammensetzung Online und Partizipation lassen sich die beiden übergeordneten Bereiche ableiten.
Katharina Große

Chapter 8. Validierung der Merkmalsliste

Aus den Grundlagen der Forschung zu politischer Partizipation und Technologienutzung konnte ein umfassender Katalog an Merkmalen abgeleitet werden, der zur Beschreibung unterschiedlicher Typen der Online-Partizipation dienen kann. Einige dieser Merkmale wurden unter Vorbehalt übernommen und es wurde vermutet, dass sich beim Übertrag auf Online-Partizipation Änderungen ergeben, so zum Beispiel für politische Fähigkeiten: Es scheint wahrscheinlich, dass sich das Spektrum an benötigten Fähigkeiten durch die Online-Komponente ändert. Dabei bleibt offen, inwieweit klassische zivilgesellschaftliche Fähigkeiten weiterhin Beteiligung begünstigen.
Katharina Große

Chapter 9. Identifikation von Ausprägungsclustern

Nachdem die Liste der Merkmale abgeleitet wurde, die die Typen der Online-Partizipation beschreiben, müssen nun die Typen selbst erarbeitet werden. Es gilt, dazu Ausprägungscluster zu identifizieren. Dies wird zum einen durch die Auswertung bestehender Typologien geleistet: der DIVSI-Milieus und U-25-Milieus. Zum anderen werden bekannte Ausprägungskorrelationen ergänzt.
Katharina Große

Chapter 10. Beschreibung und Benennung der Typologie der E-Partizipation

Die in Tabelle 20 dargelegte Typologie lässt sich mit Blick auf die charakteristischsten Merkmale wie folgt beschreiben und benennen. Die Beschreibungen spiegeln die in der Tabelle aufgeführten Merkmalsausprägungen der jeweiligen Typen wieder.
Katharina Große

Chapter 11. Ableitung von Nutzungsanforderungen und Gestaltungsempfehlungen

Um eine E-Partizipationsplattform zu gestalten, die benutzerzentriert ist, müssen aus der entwickelten Benutzertypologie Nutzungsanforderungen abgeleitet werden. Hierzu wird die detaillierte Beschreibung aus Tabelle 20 zugrunde gelegt.
Katharina Große

Chapter 12. Diskussion der Ergebnisse

Die hier vorgelegte Untersuchung entwickelt eine Benutzertypologie der E-Partizipation (FZ I) und beantwortet folgende Forschungsfrage: Welches sind die Benutzertypen der E-Partizipation in Deutschland? Dazu werden folgende Unterfragen beantwortet: Welches sind die Merkmale der Typologie (UF1)? Welche Ausprägungen haben die Merkmale (UF2)? Welche Ausprägungskombinationen gibt es, das heißt, welche Typen lassen sich feststellen (UF3)? Zusätzlich werden auf dieser Typologie basierende Nutzungsanforderungen (FZ II) und Gestaltungsempfehlungen (FZ III) vorgestellt.
Katharina Große

Backmatter

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