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Über dieses Buch

In diesem Buch wird eine Basis zur weitreichenden Berücksichtigung der Kundenwertorientierung in der Optimierung von Tarifen zur Bepreisung von Endkunden eines Telekommunikationsanbieters geschaffen. Dazu wird ein modelltheoretischer Ansatz verfolgt, der sich durch eine Modellierungsaufbereitung des Kundenverhaltens auszeichnet. Der interdisziplinäre Ansatz greift die technischen Möglichkeiten auf, die Next Generation Networks zur Sicherung der Dienstgüte bieten, und identifiziert eine Möglichkeit zur Berücksichtigung der Kundenzufriedenheit in einer Customer- Equity-basierten Analyse.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Bedeutung kundenwertorientierter Analysen von Datenübertragungstarifen in Next Generation Networks

Zusammenfassung
Die Übertragung von Daten ist in modernen Gesellschaften von herausragender Bedeutung und führt zu einem weitreichenden Wandel der für die Übertragung der Daten genutzten Telekommunikationsnetze. Während in der Vergangenheit separate Netze für unterschiedliche Anwendungen unterhalten wurden, z. B. Telefonnetze für die Telefonie oder Kabelnetze für das Fernsehen, bündeln Netzbetreiber zunehmend die Übertragung der von den verschiedenen Anwendungen generierten Daten in einem einzigen, auf dem Internet Protocol basierenden Netz.
Alexander Floren

Kapitel 2. Priorisierte Datenübertragungsdienstleistungen in Next Generation Networks

Zusammenfassung
OBERMANN/HORNEFFER definieren die Aufgabe eines Datenübertragungsdienstleisters als das Betreiben eines Kommunikationsnetzes zur Bereitstellung eines Mediums zur Weiterleitung von Informationen zwischen Endsystemen, die sich an unterschiedlichen Orten befinden. Er übernimmt die Übertragung der Informationen von Punkt A an Punkt B, wobei A als Quelle und B als Senke bezeichnet wird, wenn die Information von A an B gerichtet ist. Sowohl die Quelle als auch die Senke sind Knoten innerhalb eines Netzes; das Signalträgermedium, das zwischen den beiden Knoten liegt und auf dem die Information übertragen wird, wird als Kante bezeichnet und entspricht den Netzwerkkabeln des Netzbetreibers.
Alexander Floren

Kapitel 3. Ansätze zur Bepreisung priorisierter Datenübertragung zur Auslastungssteuerung

Zusammenfassung
Der Preis quantifiziert „traditionell“ die Anzahl monetärer Einheiten, die der Erwerbende für eine Dienstleistung, Sachleistung oder eine Kombination von beidem mit einer zuvor für das Erworbene festgelegten Qualität bezahlt. Der Preis, der in der betriebswirtschaftlichen Sicht als Quotient aus gezahlten monetären Einheiten und Leistungsumfang definiert ist, spiegelt somit unmittelbar die gegensätzlichen Bestrebungen von Anbietern und Kunden wider. So strebt der Kunde, der Endnutzer, einen im Verhältnis zur Leistung möglichst geringen Preis an, während der Anbieter, im hier betrachteten Fall der Datenübertragungsdienstleister, versucht, einen möglichst hohen Preis für die erbrachte Leistung zu realisieren.
Alexander Floren

Kapitel 4. Entwicklung eines Modells zur kundenwertorientierten Bepreisung priorisierter Datenübertragung

Zusammenfassung
Analysen der Vorteilhaftigkeit bestehender Ansätze zur Bepreisung von Datenübertragungsdienstleistungen basieren entweder auf einer technischen oder ökonomischen Betrachtung. Letztere forciert eine Wohlfahrtsmaximierung während erstere überwiegend die technische Optimalität der Ressourcennutzung fokussiert. Um eine breitere Analyse der Vorteilhaftigkeit von Bepreisungsansätzen durchzuführen und die mit einer solchen Analyse verbundenen Herausforderungen aufzuzeigen, wird zunächst auf einen drei Dimensionen berücksichtigenden Ansatz zurückgegriffen.
Alexander Floren

Kapitel 5. Entwicklung eines Simulationstools zur kundenwertorientierten Optimierung der Bepreisung

Zusammenfassung
Simulationen dienen der experimentellen Analyse einer modellgestützten und daher zwingend abstrakten Abbildung realer Objekte und deren komplexer Zusammenhänge, um bei Veränderungen der Einflüsse Einblicke in deren Wirkungen auf das abgebildete System zu erlangen. Das System ist entsprechend durch die Menge der abgebildeten Elemente und deren Wechselwirkungen, die Struktur sowie das Umfeld definiert, wobei jedes abgebildete Element einem Untersystem entspricht und nicht zwingend ein reales Objekt sein muss. Dementsprechend hat zunächst eine Abbildung der die realen Objekte charakterisierenden Entitäten und der zwischen diesen bestehenden Zusammenhänge in Form eines mathematischen Modells zu erfolgen, um dieses in ein logisch lauffähiges Computerprogramm zu überführen, mit dem das abgebildete System analysiert werden kann.
Alexander Floren

Kapitel 6. Weiterentwicklung des Modells zur Optimierung von Investitionsentscheidungen über den Netzausbau

Zusammenfassung
Das entwickelte Modell zur Analyse der Bepreisung der Datenübertragungsdienstleistungen erweist sich hinsichtlich seiner Einsatzmöglichkeiten als äußerst vielseitig. Durch die Fixierung ausgewählter oder vielfältiger Inputparameter kann durch deren gezielte Veränderung die Wechselwirkung mit den Outputgrößen, sei es das Datenaufkommen, die Kundenzufriedenheit oder die Veränderung des Wechselverhaltens, gezielt beobachtet werden. Basierend auf diesen Beobachtungen lassen sich sodann für den Datenübertragungsdienstleistungsanbieter Handlungsempfehlungen zur Optimierung seiner Bepreisung ableiten. So bildet das Modell Wechselwirkungen ab, die zwischen der Bepreisung, der Zahlungsbereitschaft, dem aus der Größe der Kundensegmente resultierenden Datenaufkommen, der Variabilität der zugrundegelegten Nutzungsstrukturen, der Kundenzufriedenheit und dem mit diesem verbundenen Wechselverhalten und der darauf aufbauenden Veränderung der Kundenstruktur sowie dem Customer Equity existieren.
Alexander Floren

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