Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Das Lebensmittelmonitoring ist ein gemeinsam von Bund und Ländern durchgeführtes Untersuchungsprogramm, das die amtliche Lebensmittelüberwachung der Bundesländer ergänzt. Während die Lebensmittelüberwachung vor allem durch verdachts- und risikoorientierte Untersuchungen die Einhaltung lebensmittelrechtlicher Vorschriften kontrolliert, ist das Lebensmittelmonitoring ein System wiederholter repräsentativer Messungen und Bewertungen von Gehalten an unerwünschten Stoffen wie Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen und anderen Kontaminanten in und auf Lebensmitteln. Mit Hilfe des Lebensmittelmonitorings können mögliche gesundheitliche Risiken für die Verbraucher erkannt und abgestellt werden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Zusammenfassung

Auszug
Das Lebensmittel-Monitoring (Monitoring) ist ein System wiederholter repräsentativer Messungen und Bewertungen von Gehalten an unerwünschten Stoffen wie Rückstände von Pflanzenschutz-, Schädlingsbekämpfungs- und Tierarzneimitteln, sowie Schwermetalle und andere Kontaminanten in und auf Lebensmitteln
Peter Brandt

2. Zielsetzung und Organisation

Auszug
Ziel des Monitorings ist es, repräsentative Daten über das Vorkommen von unerwünschten Stoffen in Lebensmitteln für die Bundesrepublik Deutschland zu erhalten und eventuelle Gefährdungspotenziale durch diese Stoffe frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus soll das Monitoring längerfristig dazu dienen, zeitliche Trends in der Kontamination der Lebensmittel aufzuzeigen und eine ausreichende Datengrundlage zu schaffen, um die Aufnahme von unerwünschten Stoffen über die Nahrung berechnen und bewerten zu können.
Peter Brandt

3. Monitoringplan 2006

Auszug
Auf Grundlage der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Lebensmittel-Monitorings (AVV Lebensmittel-Monitoring — AVV LM) wird gemeinsam von den für das Monitoring verantwortlichen Einrichtungen des Bundes und der Länder jährlich ein detaillierter Plan zur Durchführung des Monitorings erarbeitet. Gegenstand dieses Planes sind die Auswahl der Lebensmittel und der darin zu untersuchenden Stoffe sowie Vorgaben zur Methodik der Probenahme und der Analytik. Der Plan ist weitestgehend dem „Handbuch des Lebensmittel-Monitorings 2006“ zu entnehmen, das auch im Internet abrufbar ist1.
Peter Brandt

4. Probenzahlen und Herkunft

Auszug
Im Zeitraum 2005 bis 2009 werden im Monitoring vorwiegend Lebensmittel aus dem Warenkorb beprobt, die bereits im Monitoring 1995 bis 2002 untersucht worden sind. Ziel dieser erneuten Untersuchung ist die Fragestellung, ob sich die Kontamination verändert hat. Für diesen Fall und auch für den Vergleich verschiedener Lebensmittel innerhalb einer Lebensmittelgruppe wird auf einen statistischen Ansatz zurückgegriffen, wonach in der Regel 65 Proben oder ein Mehrfaches davon benötigt werden1
Peter Brandt

5. Ergebnisse des Warenkrob-Monitorings

Auszug
In diesem Kapitel werden die Ergebnisse zu den im Monitoring 2006 untersuchten Warenkorb-Lebensmitteln vorgestellt.
Peter Brandt

6. Ergebnisse des Projekt-Monitorings

Auszug
Zur Untersuchung von speziellen Fragestellungen beinhaltete das Monitoring 2006 folgende zehn Projekte (P01 bis P10):
  • P01: Fumonisine in maishaltiger Säuglingsnahrung und diätetischen Lebensmitteln auf Maisbasis
  • P02: Nitrat in Feldsalat
  • P03: Phthalate in fetthaltigen Lebensmitteln
  • P04: Dioxine und dioxinähnliche PCB in Säuglings-und Kleinkindernahrung
  • P05: Pflanzenschutzmittelrückstände aus Einzelfruchtanalysen von Paprika
  • P06: Pharmakologisch wirksame Stoffe in Aalen
  • P07: Ochratoxin A in Trockenobst außer Weintrauben
  • P08: Herbizid-Rückstände in bestimmten Gemüsearten
  • P09: Bromid-, Nitrat-und Schwefelkohlenstoffgehalte in Rucola
  • P10: Triphenylmethanfarbstoffe in importierten Fischen und Fischerzeugnissen
Peter Brandt

7. Übersicht der bisher im Mointoring untersuchten lebensmittel

Auszug
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die in den Jahren 1995 bis 2006 untersuchten Lebensmittel mit den dazu gehörigen Beprobungsjahren. Die Reihenfolge der Lebensmittelgruppen und die Zuordnung der Einzellebensmittel zu den Lebensmittelgruppen erfolgt in Anlehnung an die in der amtlichen Lebensmittelüberwachung verwendeten Kodierkataloge (ADV-Kataloge).
Peter Brandt

Backmatter

Weitere Informationen