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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Die Letzte Studienphase

Wenn Sie dieses Buch zur Hand nehmen, haben Sie wahrscheinlich den größten Teil Ihres Studiums erfolgreich absolviert und bereiten sich intensiv auf die kommenden Etappen Ihres Berufslebens vor. Welchen Studiengang Sie auch gewählt haben und wie Sie sich Ihre berufl iche Zukunft auch vorstellen: Den ersten entscheidenden Schritt haben Sie auf jeden Fall – fast – geschafft.
Alfred Brink, Ursula Ernst-Auch, Manfred Faber, Jürgen Hesse, Thomas Jendrosch, Elke Pohl, Dunja Reulein, Hans Christian Schrader, Silke Siems, Ralf Wettlaufer, Lilli Wilken, Volker E. Zwick

2. Der Blick Auf Den Arbeitsmarkt

„Wirtschaft schlägt Alarm: Ingenieure und Naturwissenschaftler werden langsam knapp“, meldete der Platow Brief am 9. März 2009 und gab damit die Einschätzung der Experten aus Unternehmen und Wissenschaft wieder, die sich auf der acatech-Round Table in Berlin versammelt hatten. Dabei ist laut Ex-BMW-Chef und acatech-Präsident Joachim Milberg gerade das Ingenieurwesen der Motor, um die gegenwärtige tiefe Rezession zu überwinden. Ex-VW-Chef Bernd Pietschetsrieder, ebenfalls Präsidiumsmitglied, unterstrich die häufi g unterschätzten Karrierechancen in Technikberufen: 43 Prozent der DAX-Unternehmen würden von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern geleitet. Auch AUDI-Personalleiter Werner Widuckel skizzierte die viel versprechenden Karrierechancen, insbesondere für Studierende, da der Nachwuchsbedarf der Wirtschaft auf Jahre hinaus viel höher sein werde als das Angebot an Fachkräften. Von einem „Studium für die Arbeitslosigkeit“ könne also bei Ingenieuren und Naturwissenschaftlern heute und auf lange Sicht nicht die Rede sein – im Gegenteil: Wie das IW Köln am 9. April 2009 mitteilte, dürfte die Zahl der Hochschulabsolventen in den MINT-Fächern (Mathematik, Ingenieure, Naturwissenschaftler, Techniker) zwischen 2010 und 2020 jedes Jahr um 10 bis knapp 30 Prozent unter dem Bedarf des Arbeitsmarktes liegen.
Alfred Brink, Ursula Ernst-Auch, Manfred Faber, Jürgen Hesse, Thomas Jendrosch, Elke Pohl, Dunja Reulein, Hans Christian Schrader, Silke Siems, Ralf Wettlaufer, Lilli Wilken, Volker E. Zwick

3. Die Bewerbung

Finanzkrise, Wirtschaftskrise – die vollen Auswirkungen auf den Berufseinstieg von Hochschulabsolventen kann noch niemand vorhersagen. Doch bisher galt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten: Selbst in der größten Krise wird eingestellt, auch wenn allerorts von Entlassungen die Rede ist. Und: Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit. Allerdings wird in vielen Unternehmen „auf Sicht gefahren“, also eher kurzfristig geplant. So dürften sich zwei Trends der vergangenen Jahre verstärken. Zum einen wird es immer mehr die Regel, dass Absolventen mit befristeten Verträgen in den Beruf einsteigen. Und zum anderen versorgen sich immer mehr Wirtschaftsunternehmen bei Personaldienstleistern mit Mitarbeitern für anstehende Projekte. Dieser zweite Trend ist für Hochschulabgänger durchaus von Vorteil, auch wenn junge Akademiker einem Einstieg als Zeitarbeiter oft kritisch gegenüberstehen, weil sie geringere Gehälter und kaum Aufstiegschancen erwarten. Beides ist jedoch nicht der Fall, oft wird die gleiche branchenübliche Bezahlung wie auf dem freien Markt geboten, und jedes neue Projekt bietet eine Chance auf eine Festanstellung beim Kundenunternehmen. Und was noch wichtiger ist: Durch die verschiedenen durch Personaldienstleister vermittelten Projekte können Berufseinsteiger relativ schnell die vielfältigsten Berufserfahrungen sammeln.
Alfred Brink, Ursula Ernst-Auch, Manfred Faber, Jürgen Hesse, Thomas Jendrosch, Elke Pohl, Dunja Reulein, Hans Christian Schrader, Silke Siems, Ralf Wettlaufer, Lilli Wilken, Volker E. Zwick

4. Die Einstiegsphase

Das lange Lernen hat sich gelohnt, der erste Job ist da. Die meisten Berufsanfänger sind aufs Höchste motiviert für die erste konkrete Aufgabe und ganz begierig darauf, das erlernte Wissen in der Praxis umzusetzen. Dabei lassen sie manchmal außer Acht, dass sich das Arbeiten im Unternehmen nicht nur auf die Bewältigung konkreter Aufgaben beschränkt. Ein Unternehmen ist ein komplexes soziales Gefüge mit individuellen Werten (Unternehmenskultur) und Besonderheiten, die zu verstehen und zu beachten sind, wenn man längerfristig erfolgreich sein will. Hier erfahren Sie, worauf Sie in der Probezeit unbedingt achten müssen, um aus Sicht des Unternehmens zu bestehen und andererseits auch zu entscheiden, ob die Aufgabe oder/und das Unternehmen zu Ihnen passen. Denn die Probezeit ist immer von beiden Seiten zu betrachten – als Entscheidungsphase nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für den neuen Mitarbeiter. Wenn Ihnen bereits im Verlauf der Probezeit ernsthafte Bedenken erwachsen, werden Sie auf Dauer wahrscheinlich nicht erfolgreich in diesem Unternehmen arbeiten können.
Alfred Brink, Ursula Ernst-Auch, Manfred Faber, Jürgen Hesse, Thomas Jendrosch, Elke Pohl, Dunja Reulein, Hans Christian Schrader, Silke Siems, Ralf Wettlaufer, Lilli Wilken, Volker E. Zwick

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