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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Zusammenfassung
Das Erscheinen neuer Bücher und Neuauflagen dieser Bücher wird zumeist damit begründet, dass Entwicklungen in bestimmten Bereichen vorangeschritten sind und es nunmehr höchste Zeit wird, diese Entwicklungen beschreibend, analysierend und reflektierend einzuholen. Sicherlich trifft dies auch für die Berufs- und Wirtschaftspädagogik zu. Eine Begründung der Neuauflage des vorliegenden Buches wäre deshalb auch unter diesem Aspekt sinnvoll und möglich.
Karin Rebmann, Walter Tenfelde, Ernst Uhe

Rahmenbedingungen (R)

Zusammenfassung
Berufliche Bildung umfasst nach § 1 Berufsbildungsgesetz die Berufsausbildungsvorbereitung, die Berufsausbildung, die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung. Hierbei lassen sich die berufliche Umschulung und auch die berufliche Fortbildung der beruflichen Weiterbildung zurechnen.
Karin Rebmann, Walter Tenfelde, Ernst Uhe

Berufsbildungspolitik (B)

Zusammenfassung
Politik sei grob definiert als Umgang mit Macht. Wenn verschiedene Akteure versuchen, durch Macht und Machtausübung auf Entscheidungen und Handlungen anderer Akteure Einfluss zu gewinnen, werden sie politisch tätig. Solche politische Betätigung findet zumeist in und durch Institutionen statt und zielt auf eine Mitgestaltung bestimmter Bereiche gesellschaftlichen Handelns ab.
Karin Rebmann, Walter Tenfelde, Ernst Uhe

Beruf, Wirtschaft, Pädagogik (BWP)

Zusammenfassung
Immer wenn von Berufs- und Wirtschaftspädagogik die Rede ist, stoßen wir auch auf den Systembegriff: Beruf und Wirtschaft werden als Systeme bezeichnet. Pädagogisches Wissen wird System genannt und die Vermittlung dieses Wissens kann systematisch erfolgen. Die Berufsausbildung insgesamt wird als ein System beschrieben, in das ein besonderes duales System eingelagert ist. Viele weitere Beispiele ließen sich finden.
Karin Rebmann, Walter Tenfelde, Ernst Uhe

Zielsetzungen (Z)

Zusammenfassung
Ziele und Zielsetzungen in der beruflichen Bildung sind sicherlich notwendig. Aber welchen Sinn macht es, sich wissenschaftlich damit zu beschäftigen? Eine scheinbar klare und einfache Antwort findet sich in folgender Feststellung von Bunk (1982, S. 21):
„Berufserziehung als Praxis ist ein komplexes Geschehen ... mit jeweils besonderen Zielen. Die Aufstellung dieser Ziele kann nicht Gegenstand der Wissenschaft sein, weil hier die intersubjektive Überprüfbarkeit fehlt ... Wer pädagogische Ziele und Normen setzt, muß diese begründen und rechtfertigen ... Wirken Wissenschaftler bei Zielfindungen und Zielsetzungen mit, so tun sie dies in ihrer Rolle als Politiker“.
Karin Rebmann, Walter Tenfelde, Ernst Uhe

Lernort Schule (LS)

Zusammenfassung
Seit dem Gutachten über das berufliche Ausbildungs- und Schulwesen des Deutschen Ausschusses für das Erziehungs- und Bildungswesen von 1964 wird der Begriff duales System für das deutsche berufliche Ausbildungsmodell verwendet. Es soll darunter das Zusammenwirken von Betrieb und Berufsschule in der Berufsausbildung junger Erwachsener verstanden werden. Im Gegensatz hierzu wird europaweit außerdem in einem vollzeitschulischen System (z. B. in Frankreich) und in einem rein betrieblichen Ausbildungssystem (z. B. in Großbritannien) sowie in so genannten Mischsystemen (z. B. in Dänemark) ausgebildet (→ R, Internationalisierung; → R, Finanzierung).
Karin Rebmann, Walter Tenfelde, Ernst Uhe

Lernort Betrieb (LB)

Zusammenfassung
Wenn vom Lernort Betrieb die Rede ist, dann ist damit umgangssprachlich gemeint: Der Betrieb ist eine wirtschaftliche und organisatorische Einheit, in der Güter produziert und Dienstleistungen erbracht werden. Solche Betriebe sind Handwerksbetriebe, Industriebetriebe, Bankbetriebe, Handelsbetriebe, Versicherungsbetriebe u. a. Wenn diese Betriebe auch ausbilden oder weiterbilden, dann handelt es sich offenbar um einen Lernort Betrieb. Mit dieser Vorstellung vom Lernort Betrieb kommen wir allerdings in Schwierigkeiten, wenn sie an der Praxis überprüft wird.
Karin Rebmann, Walter Tenfelde, Ernst Uhe

Didaktik beruflichen Lernens und Lehrens (D)

Zusammenfassung
In einer sehr allgemeinen Form kann Didaktik beschrieben werden mit der Frage, wer, was, wann, mit wem, wo, wie, womit, warum lernen soll. Mit dieser allgemeinen Umschreibung von Didaktik allein ist es aber nicht getan, denn neben der Allgemeinen Didaktik haben sich verschiedene spezielle Didaktiken etabliert, die zum Teil mit dem Begriff der Didaktik beruflicher Bildung gebündelt werden können.
Karin Rebmann, Walter Tenfelde, Ernst Uhe

Ausbildung der Lehrer und der Ausbilder (LA)

Zusammenfassung
Ein Lehrer muss Fachmann und Pädagoge zugleich sein; seine Tätigkeit erfordert den Fachmann, wenn es gilt, sich einen Überblick über das Lehrgebiet und die darin vertretenen Lehrmeinungen zu verschaffen, Lehrinhalte auszuwählen, zu systematisieren und unter fachwissenschaftlichen Gesichtspunkten zu prüfen. Als Pädagoge ist er vielfältig gefordert. Zu seinen pädagogischen Aufgaben zählt auch die Beratung. Der Deutsche Bildungsrat (1970, S. 217 ff.) nennt die fachunterrichtliche Beratung, die Erziehungsberatung, die Schullaufbahn- und Berufsberatung sowie die Beratung von Eltern, Schülern, Berufsberatern und betrieblichen Ausbildern. Zu seinen Aufgaben wird auch das Erziehen und Beurteilen gezählt, die sich angesichts der inhomogenen Schülerklientel als zunehmend problematisch erweisen. Lehrer müssen außerdem Verwaltungsaufgaben übernehmen und an curricularen, didaktisch-methodischen und schulorganisatorischen Reformen mitarbeiten.
Karin Rebmann, Walter Tenfelde, Ernst Uhe
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