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Über dieses Buch

Welche Berufswege stehen mir nach dem Geographiestudium offen? Was sind typisch geographische Stärken? Und wie kommuniziere ich diese erfolgreich meinem zukünftigen Arbeitgeber?

Besonders für angehende Absolvierende der Geographie sind diese Fragen wichtig, da viele Arbeitgeber die Qualifikationen und die Faszination des Studienfaches Geographie nicht genau kennen. Die vielseitigen Spezialisierungsmöglichkeiten im Geographiestudium machen eine klare Kommunikation entscheidend für einen erfolgreichen Berufseinstieg.

Der Autor lädt Sie auf eine spannende Reise in die mit Fragezeichen behaftete Arbeitswelt der Geographie ein: Sie entdecken angewandt und beispielhaft die unterschiedlichsten geographischen Berufsfelder. Sie erarbeiten wichtiges Handwerkszeug für Ihr Marketing in eigener Sache mit einer selbstbewussten und chancenorientierten Strategie. Zusätzlich beschäftigen Sie sich ausführlich mit Ihren Stärken, Ihrer Motivation und Ihrem Begeisterungsvermögen – mit dem Ziel, den potentiellen Arbeitgeber von Ihren Fähigkeiten zu überzeugen.

Unterhaltsam geschrieben und auf beiden Perspektiven – des Geographen und des Recruitingberaters – beruhend, räumt das Buch mit der oft gestellten Frage auf: Was macht eine Geographin oder ein Geograph nach dem Studium eigentlich beruflich?

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Der geographische Arbeitsmarkt

Zusammenfassung
Der Arbeitsmarkt für angehende Geographinnen und Geographen weist einige interessante strukturelle Aspekte auf, auf die ich in diesem Kapitel eingehen möchte. Nicht, um sich in Details zu verlieren, sondern vielmehr, um für die Leserin und den Leser wichtige Grundlagen für die Entwicklung einer Suchstrategie nach dem richtigen Arbeitsplatz zu schaffen.
Wolfgang Leybold

Kapitel 2. Zielgruppenanalyse

Zusammenfassung
Es reicht in vielen Fällen nicht, dass man sich im Studium mit spannenden Fragen befasst hat, sich schnell einarbeiten kann und vieles andere mehr gelernt hat. Besonders beim Berufseinstieg ist es wichtig zu verstehen, was der Arbeitgeber eigentlich sucht.
Wolfgang Leybold

Kapitel 3. Geographische Berufsfelder

Zusammenfassung
In den folgenden Kapiteln möchte ich Ihnen exemplarisch einen bunten Strauß an aktuellen geographischen Berufsfeldern vorstellen. Auf eine künstliche Trennung zwischen physisch-geographischen und humangeographischen Berufen wurde bewusst verzichtet, weil diese in der Praxis nur allzu oft wenig hilfreich ist. Dies wird an vielen Beispielen deutlich, denken Sie nur an ein privates Planungsbüro, in dem sowohl physische als auch Humangeographinnen und Humangeographen arbeiten.
Wolfgang Leybold

Kapitel 4. Orientierungshilfe: Wie finde ich heraus, was zu mir passt?

Zusammenfassung
Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten einerseits im Studium, andererseits bei der beruflichen Orientierung stehen Geographiestudierende oder auch Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger oft vor der Herausforderung, sich irgendwie in eine gewünschte Richtung vorzutasten. Da wirkliche berufliche Erfahrungen aus mehrjährigen Tätigkeiten in geographischen Berufsfeldern meist noch fehlen, gilt es, sich neben der vorangegangenen Berufsfelderkundung auch über eigene Präferenzen, Stärken und Schwächen klar zu werden und diese im beruflichen Kontext zu reflektieren.
Wolfgang Leybold

Kapitel 5. Das Alleinstellungsmerkmal der geographischen Ausbildung

Zusammenfassung
Da wir beim Geographiestudium oft darauf stoßen, dass andere Gesprächsteilnehmende sich noch kein konkretes Bild über Aufbau und Vorzüge desselben gemacht haben, ist es wenig verwunderlich, dass diese Analyse natürlich auch auf die damit verbundenen Lerneffekte und Stärken zutrifft. Wir benötigen also eine viel ausführliche Fokussierung auf die Dinge und Fähigkeiten, die man im Geographiestudium lernt und die später in der Arbeitswelt von großer Bedeutung sind. Somit sollten wir uns mit unseren geographischen Stärken befassen, also der zentralen Frage nachgehen: „Was können Geographinnen und Geographen besonders gut, was zeichnet uns aus?“.
Wolfgang Leybold

Kapitel 6. Kommunikationsstrategie

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wollen wir uns der spannenden Frage widmen, wie wir eine selbstbewusste Kommunikationsstrategie für das Geographiestudium, die eigenen Stärken und das persönliche Auftreten aufbauen können. Zu diesem Zweck werden wir uns zunächst genau ansehen, wie Vorstellungsgespräche ablaufen und dies in den Kontext setzen mit den grundlegenden Recruitingmodellen und dem Perspektivwechsel in die dortigen Denk-, Handlungs- und Entscheidungsmuster, die wir zu Beginn dieses Buches bei der Zielgruppenanalyse betrachtet haben. Darauf aufbauend, werden wir die einzelnen Abschnitte eines Jobinterviews, die besonders für Absolvierende eines interdisziplinären Studiengangs wie der Geographie eine Herausforderung darstellen, fokussiert angehen und uns mit konkreten Übungen darauf vorbereiten. Die geographischen Stärken werden wir dann ebenfalls einbetten in das Wissen um die Konstruktion und den Ablauf eines typischen Vorstellungsgesprächs und somit unsere Kommunikationsstrategie sehr anwendungsbezogen und antizipierend komponieren.
Wolfgang Leybold

Kapitel 7. Handwerkszeug für eine überzeugende Kommunikation

Zusammenfassung
In den folgenden Kapiteln sehen wir uns verschiedenes Handwerkszeug an, das hilfreich ist, Ihre Botschaft in der Kommunikation noch selbstbewusster, noch professioneller und noch engagierter zu senden.
Wolfgang Leybold

Kapitel 8. Sich den Arbeitsmarkt selbst erschließen

Zusammenfassung
Wenn nun die geographische Arbeitswelt so vielfältig ist und wir uns eine resonierende Kommunikationsstrategie erarbeitet haben, wird es irgendwann so weit sein, dass Sie sich umschauen und nach geeigneten Stellen suchen. Es gibt erfreulicherweise viele verschiedene Medien und Informationskanäle, in denen man geographische Stellenausschreibungen auftun kann. Sollte die Wunschstelle nicht ausgeschrieben sein, gibt es natürlich viele Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.
Wolfgang Leybold

Kapitel 9. Ausblick und Einladung

Zusammenfassung
Sicherlich habe ich in diesem Buch nicht verbergen können, dass ich ein begeisterter Geograph bin. Während der vergangenen 15 Jahre habe ich viele Workshops mit Geographiestudierenden, aber auch Studierenden anderer Fächer an zahlreichen Universitäten im In- und Ausland durchführen dürfen, weil dies meine große Leidenschaft ist. Dabei bewegt mich immer, wie herzlich und begeistert sich die Teilnehmenden für diese neue Perspektive auf das Fach bedanken, und viele lassen mich wissen, wie viel mutiger und freudiger sie nun auf den Berufseinstieg blicken.
Wolfgang Leybold
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